Filztasche oder Filzshopper

Über Jahre hinweg, hat sich bei mir sehr viel Wolle angesammelt und die lag bis vor kurzen überall herum. Also kam ich auf die Idee eine Tasche für die Wolle anzufertigen, damit ich weiß wo meine Wolle ist.

Dazu nahm ich mir Filz (4mm dick), den ich noch vom Adventskalender übrig hatte, und Vliesofix.

Den grünen Filz schnitt ich 2x auf je 60cm x 45cm zu. Aus dem weißen Filz fertigte ich unterschiedlich große Kreise an.

Dann nahm ich den Vliesofix, legte ihn auf die Kreise und bügelte ihn fest. Den Vliesofix an die Kreise zu bügeln, war kein Problem, allerdings dann, die mit Vliesofix beschichteten Kreise an die Taschenseiten zu bügeln. Das Problem war das der Filz so dick war, das die Wärme sehr schlecht durch den Filz kam. Also stand ich ca. 1 Stunde (gefühlt) am Bügelbrett und bügelte die Kreise an die Taschenseiten.

Als ich damit fertig war, fixierte ich die Kreise nochmal zusätzlich mit der Nähmaschine an dem grünen Filz.

Danach nähte ich die Taschenseiten rechts auf recht aneinander.

Jetzt war die Tasche fast fertig, allerdings benötigte sie noch einen Boden. Also nähte ich an den beiden Seitennähte jeweils eine Spitze ab (ca. 5cm), und schnitt danach die entstandene Spitze ab.

Somit war auch der Boden der Tasche fertig. Diese wendete ich dann noch von links auf rechts.

Daraufhin nahm ich mir das Skalpell und schnitt noch Tragegriffe in die Tasche. Und fertig war sie.

Erfahrungsbericht: Computernähmaschine Brother innovis 30

Zu Weihnachten habe ich von meinem Mann ein sehr schönes Geschenk bekommen, worüber ich mich wahnsinnig gefreut habe. Eine Nähmaschine!!!. Aber nicht irgendeine Nähmaschine, sondern die „Computernähmaschine Brother innovis 30“.

Ich habe mich sofort dran gesetzt und die Nähmaschine getestet. Sie näht wirklich fabelhaft.

Das sind ihre besonderen Funktionen:

  • Elektronisches Funktionsrad
  • 70 einprogrammierte Stiche
  • Ein-Stufen-Knopflochautomatik mit 7 Varianten
  • Verbesserter F.A.S.T. Nadeleinfädler
  • F.A.S.T. Unterfaden-Schnellautomatik
  • Augenfreundliches Nählicht
  • Versenkbarer Sieben-Punkt-Transporteur
  • F.A.S.T. Aufspulautomatik
  • Auswahl der Stiche per Funktionsrad
  • Snap-on Fußsystem
  • Abnehmbares Verzeichnis aller einprogrammierten Stiche
  • Wahl des Nadelmodus zwischen Zwillings- und Einzelnadel

Am Besten finde ich persönlich, den automatischen Nadeleinfädler, sowie die Handhabung ohne „Fußpedal“. Die Umstellung ist zwar gewöhnungsbedürftig, allerdings nur von Vorteil, da man dadurch keine Abbrüche, während des Nähens hat. (Für diejenigen die auf das Fußpedal nicht verzichten möchten/können, ist dieses im Lieferumfang mit inbegriffen.)
Außerdem gibt es im Lieferumfang, umfangreiches Zubehör wie z.B.
– diverse Nähfüße, Pfeiltrenner, Spulen, Nadelsatz, Zwillingsnadel, Reinigungspinsel, Ahle, diverse Schraubendreher, diverse Garnrollenkappen, Spulennetz u.v.m.

Ich nähe jetzt fast 2 Monate mit der Nähmaschine und bin immer noch total begeistert. Kein Unter- oder Oberfaden der sich verheddert, kein lästiges Einziehen des Stoffes. Alles Perfekt. Wie es sein muss, damit das Nähen Spaß macht.

Ein Haken bei der Maschine ist, wie sollte es anders sein – der Preis. Aber diejenigen die gern und viel nähen, sollten diese Investition tätigen, da sie sich wirklich lohnt.
Ein weiterer Haken ist, das man für die Nähmaschine nicht alle Spulen verwenden kann, sondern diese eine bestimmte Größe haben müssen (11,5 mm (7/16Zoll)).

Fazit: eine günstige Nähmaschine tut es natürlich auch, aber wer mehr Qualität und weniger Probleme beim Nähen haben möchte, der sollte sich die „Computernähmaschine Brother innovis 30“ kaufen.

Bilderrahmen aus Stoff

Seit Monaten hatte ich schon im Kopf einen Stoffbilderrahmen anzufertigen. Leider hatte ich bis heute nicht die Zeit, diesen zu machen, da mir soviel Ideen im Kopf herumschwirren. Aber als ich heute nach Hause kam, war es soweit ich nahm die folgenden Utensilien: 2x blauen Baumwollstoff, 1x Eulenstoff, Pappe und Bügelvolumenvlies. Alle 5 Teile in der Größe 23cm x 19,5cm.

Diese nähte ich dann in den folgenden Schritten zusammen.

Als 1. nahm ich mir den blauen Baumwollstoff und nähte ihn an den oberen Kanten um. Danach legte ich die beiden Rechtecke rechts auf rechts aufeinander und nähte sie zusammen. Die obere Öffnung ließ ich als Wendeöffnung offen. Dann wendete ich den Stoff und steckte die Pappe hinein. Zum Schluss nähte ich die Öffnung noch zu.

Als 2. nahm ich mir den Eulenstoff und faltete die obere Kante 2x. Den Volumenvlies legte ich dann rechts auf rechts auf den Eulenstoff und nähte die beiden Außenkanten und die untere Kante zusammen. Die obere Kante ließ ich als Wendeöffnung wieder offen. Dann wendete ich die beiden Teile auf rechts. Die obere umgeschlagene Öffnung nähte ich dann an den Volumenvlies und bügelte ihn danach an den Eulenstoff. Wenn ihr versucht den Bilderrahmen zu nähen, dann achtet darauf, dass ihr Backpapier unter den doppelseitigen Volumenvlies legt, da sonst der Bügelvlies am Bügeleisen oder am Bügelbrett haftet.

Als 3. Schritt legte ich eine Schneidematte unter die Vorderseite des Bilderrahmen und schnitt mit einem Hobbymesser (Skalpell) die Öffnung für die Bildöffnung aus. Danach um nähte ich dieses mit Zickzackstich, damit es nicht ausfranst. Und fertig war auch die Vorderseite.

Zum Schluss nähte ich beide Teile an den Außenkanten aneinander, nähte noch einen Aufhänger daran und fertig war der Bilderrahmen.

Das Ergebnis lässt sich sehen. Es ist ein schönes Geschenk, auch zum Valentinstag.

Kissen selbst genäht

Nächste Woche ist Valentinstag! Jedes Jahr stehen viele vor dem gleichen Problem, was schenke ich bloß meinem Partner????? Hier ein Vorschlag von mir!!!

Ich habe mir überlegt ein Kissen zu nähen. Kissen braucht man ja schließlich immer.

Also habe ich mir verschiedene Materialien genommen: Fleece (schwarz/grau), Fleece rot, Vlieseline (HH650 Volumenvlies doppelseitig aufbügelbar), Applikationen und Füllwatte.

Als erstes nahm ich mir die Applikationen (Küken) und klebte diese auf das zurecht geschnittene Fleeceherz.

Damit das Herz auf dem Kissen besser zur Geltung kommt, nahm ich als nächstes die Vlieseline und bügelte diese auf den Oberteil des Kissens und auf die Rückseite des Herzens. Das gestaltete sich sehr schwierig, da Bügelvlies nicht auf Fleece haftet. Nachdem ich das Bügeleisen mehrere Male auf die zu klebenden Stellen gestellt hatte, klappte es dann aber doch.

Danach steppte ich das Herz mit der Nähmaschine noch auf das Kissen, damit es richtig fixiert ist und nicht abfällt.

Zum Schluss nähte ich das Kissen rechts auf rechts zusammen, wendete es und steckte die zuvor angefertigte Füllung mit Füllwatte hinein. Nähte die Öffnung zu und fertig war das Kissen.

Also wie ihr seht, es ist ganz einfach ein Kissen zu nähen. Und des geht auch recht schnell.
Hier noch ein Bild vom fertig gestellten Kissen.

Viel Spaß beim Nähen!!! 🙂