Einladungskarten für einen „Pferdegeburtstag“

Dieses Jahr hat sich meine Tochter zu ihrem Geburtstag das Motto „Pferde“ ausgesucht, da sie schon eine gefühlte Ewigkeit Pferde liebt. Vor allem natürlich „Bibi & Tina“. Letztes Jahr waren wir zwei sogar zu dem Musical „Bibi & Tina“ was total schön war. Das kann ich jedem nur empfehlen, es ist wirklich wunderschön gemacht.

Natürlich hat sie sich auch ein echtes Pferd zum Geburtstag gewünscht, was natürlich ein bisschen problematisch ist. Auf die Frage wo sie denn das Pferd unterbringen wollte, kam die Antwort „In meinem Zimmer oder im Garten“. Man muss dazu sagen, dass unser Garten ca. eine Größe von 200qm hat, also nicht wirklich groß. Somit musste ich ihr leider offenbaren, dass aus ihrem Wunsch nichts wird. Aus diesem Grund kamen wir auf das Motto „Pferdegeburtstag“.

Zu allererst mussten jedoch erst einmal die Einladungskarten her. Dieses Jahr war ich wirklich spät dran, so dass ich mit der Planung erst 2 Wochen vorher begann und somit natürlich auch mit den Karten. Auf Pinterest hatte ich schöne Karten, für eine Einhornparty gesehen, welche ich einfach nur umgestalten wollte.

Die Karten wollte ich wieder mit meinem Plotter anfertigen. Und auf der Seite von „Silouette Design“ fand ich den entsprechenden Rohling für die Karte.

Die übertrug ich dann in das Plotterformat, lud es auf den Plotter und konnte auch schon losplotten.

Bei den Pferden machte ich es genauso. Bei „Silouette Design“ fand ich auch dafür ein schönes Motiv.

Nachdem ich alles geplottet hatte, fing ich an zu basteln

Ich faltete die Einladungskarten. Klebte das Pferd auf eine zuvor gefertigte Banderole und verschloss somit die Einladung.

Dann waren sie auch schon fertig und meine Tochter konnte sie verteilen.

Ohhhh fast vergessen – Mein neues „knuffeliges.de“-Schild

Ohhh das habe ich ja fast vergessen zu erzählen. Mein Mann hat mir ein ganz tolles Schild für meinen Weihnachtsstand gebastelt. Da hat er sich wirklich Mühe gegeben, aber ich glaube es hat ihm auch wahnsinnig viel Spaß gemacht.

Eigentlich habe ich ihn nur gefragt, ob er mir ein Schild mit Nägeln der Schrift meines Labels und Wolle machen kann.
Das war auch der Anfangsplan.

Zuerst kaufte er eine große Holzplatte und gefühlte 1000 Nägel. Dann druckte er die Schrift meines Labels auf ca. 5 Blättern aus, klebte diese zusammen und legte es auf die Holzplatte. Im Anschluss machte er im Abstand von jeweils 1cm mit einem Pickser Löcher in die Schrift und somit auch in das Holz.

Dann begann er die Nägel hinein zuschlagen. Das dauerte ungefähr 3 Tage, er musste ja schließlich auch zwischendurch mal arbeiten. Aber immer wenn er nach Hause kam setzte er sich hin und legte los.


ganz schön dreckig!!!

In der Zeit in der mein Mann die Nägel in das Brett machte, bestellte ich die Wolle. Somit konnte er sofort im Anschluss die Nägel bespannen. Nach ca. 3 bespannten Buchstaben, hörte er auf und machte nicht weiter. Als ich ihn fragte, wieso es nicht voran geht. Erzählte er mir von der Idee, noch kleine Leds hinter die einzelnen Buchstaben zu montieren. Nachdem er einen Schaltplan erstellt hatte, bestellte er die LEDS.
In der Wartezeit bohrte er Löcher hinter die Buchstaben. Als die LEDS ankamen, konnte er somit direkt beginnen diese zu montieren und zusammen zulöten. Allerdings war das gar nicht so einfach, weil sich die einzelnen Drähte nicht berühren durften. Ich persönlich habe davon keine Ahnung – vielleicht liegt es daran, dass mein Vater mein Physiklehrer war oder aber auch weil ich mich dafür einfach nicht interessiere. Mein Mann jedoch fand es sehr spannend, obwohl sein Kopf ganz schön rauchte. 😉

Die 3 Buchstaben, die er bereits mit Wolle bespannt hatte, musste er somit wieder lösen und nochmal neu beginnen.

Dann dachte ich eigentlich, dass er fertig sei, allerdings kam er noch auf die Idee, das Schild von hinten mit einer weiteren dünnen Holzplatte zu verschließen, damit die zusammengelöteten Drähte nicht zerstört werden. Jedoch schnitt er noch eine kleine Öffnung von hinten ein, welche als Fach diente und in die Im Anschluss der Schalter für die LED´s gelegt wurde.

Ich glaube mit allem Drum und dran hat es ca. 1 Monat gedauert – aber das lange Warten und Überlegen hat sich gelohnt. Aber seht selbst 🙂

Also ich muss natürlich auch sagen. dass das Schild auf dem Weihnachtsmarkt ein echter Hingucker wahr!

Hingucker: Schlüsselanhänger und Schlüsselbänder

Für meinen Weihnachtsmarkt habe ich letztes Jahr einige Schlüsselanhänger und Schlüsselbänder produziert.

Die Schlüsselbänder nähte ich aus Reststoffen, was in meinen Augen eine sehr gute Resteverwertung ist. Vor allem weil man sie so zusammenstellen kann, wie man will und der Spielraum offen ist.

Für die Schlüsselanhänger nahm ich ca. 3mm dicken Filz, welche ich noch mit einem Webband aufpeppte.

Die Reststücke für den Filz nahm ich für den anderen Schlüsselanhänger, den ich noch mit Perlen, dass besondere etwas verlieh.

Ich finde solche kleine Dinge für den Weihnachtsmarkt immer ganz ansprechend, weil sie nicht soviel kosten und trotzdem ein schönes Mitbringsel sind.

gemaltes Bild als Kuscheltier genäht

Im Januar kam mein Sohn freudestrahlend aus der Schule nach Hause, kramte in seinem Schulranzen und zog ein Bild heraus. Dieses überreichte er mit den Worten „Das habe ich heute gemalt, dass musst Du für mich nähen“. Es war ein Sorgenfresser den er gemalt hatte und er sah so schön aus.

Selbst gemalte Bilder bringt er tagtäglich mit nach Hause, duzende in der Woche, ich weiß schon gar nicht mehr wohnin damit, so dass ich immer erstmal alle in einer Kiste sammle und diese dann mit meinem Sohn halbjährlich durch gehe und die, die nicht so schön sind vernichte.

Aber das Bild von dem Sorgenfresser brachte ich gleich in mein Nähzimmer und klebte es an meinen Schrank. Ich sah es immer, wenn ich in meinem Nähzimmer nähte, also jeden Tag. Somit konnte ich es nicht vergessen.

Nachdem im Februar das Nähen für die Faschingszeit langsam sein Ende nahm, freute ich mich immer mehr darauf das Fresserchen zu nähen.

Nur bei den Farben waren wir uns nicht wirklich einig, bis mir mein Sohn dann erklärte dass der Sorgenfresser die Farbe Gold hat.
Den passenden Stoff hatte ich auch noch von der Zuckertüte, die ich damals für meinen Sohn zur Einschulung genäht hatte.

Zuerst kopierte ich das Schnittmuster ca. 10-15% größer, als das Original. Somit hatte ich gleich die Nahtzugabe.

Schnitt die einzelnen Teile aus, suchte mir die Stoffe raus, übertrug das Schnittmuster auf den Stoff, schnitt ihn zurecht und begann zu nähen.

Verwendete Materialien: verschiedenfarbige Baumwollstoffe, Reißverschluss, Füllwatte, Wolle, Nickystoff, Gummiband