Trolls Einladungskarten basteln

Am letzten Freitag war es mal wieder soweit – meine „kleine“ Tochter hatte Geburtstag. Mittlerweile ist sie schon vier und für ihr Alter, viel zu groß, so dass „meine Kleine“ eigentlich nicht wirklich passt. Und sie findet es auch nicht wirklich schön, wenn ich sie so nenne.

Natürlich gab es auch dieses Jahr wieder eine Motto-Party. Dieses Jahr war das ausgesuchte Thema meiner Tochter „Trolls“. Sie liebt die Trolls. Also musste ich mir mal wieder ein paar Sachen überlegen. Schöne Anregungen fand ich wie immer auf Pinterest. Dort findet ihr auch meine entsprechenden Trolls-Ordner.

Groß überlegen brauchte ich da allerdings nicht, da bei den Trolls ja alles wahnsinnig bunt ist.
Mit der Planung habe ich ca. 4 Wochen im Voraus begonnen.

Zuerst fing ich mit den Einladungen an. Schließlich ist das immer der Anfang von allen Geburtstagen.

Verwendete Materialien: Fotokarton, Glitzermoosgummi, dünne Papierstreifen, Glitzersteine,
Einladungsstempel, Stempelkissen

Da ich nur 1 Blatt pinken Fotokarton hatte, fertigte ich alle Einladungen in unterschiedlichen Farben an.

Am Anfang des Jahres habe ich mir einen Schneideplotter gekauft.

Somit war das Ausschneiden der Einladungen ein Kinderspiel.

Für die Blumen fertigte ich mir ein Muster an und übertrug dieses auf das Glitzermoosgummi.

Danach beklebte ich die Einladungen mit dem Papierstreifen und den Blümchen. Auf die Blümchen klebte ich jeweils einen Glitzerstein.

Mit einem Einladungsstempel stempelte ich das Wort Einladung auf die Karte.

Danach schrieb ich den Text.
Und auf die Rückseite der Karte, stempelte ich noch mit einzelnen Buchstabenstempeln den Namen des Kindes.
Dann waren die Karten fertig und wir konnten sie an die Freunde verteilen.

Reisetagebuch / Urlaubstagebuch basteln

Über die Pfingstferien sind meine Schwiegereltern mit meinen Kindern in den Urlaub gefahren. Das ist der 1. richtige Urlaub, seitdem mein Sohn in die Schule geht und lesen und schreiben kann.
In meiner Kindheit musste ich immer während des Urlaubs und der Ferien ein Urlaubstagebuch schreiben. Gut ich fand das damals echt blöd, aber wenn ich es mir heute anschaue, ist es doch recht lustig zu lesen.

Wegen den schönen Erinnerungen, hatte ich überlegt auch eines für meinen Sohn zu besorgen. Allerdings fand ich kein Buch was mir gefiel. Aus diesem Grund überlegte ich mir – wie immer recht kurzfristig – selbst eins zu basteln.

Verwendete Materialien: Notizbuch, klebende Stofffolie, Buchstabenaufkleber, Washi-Tape, Scrapbookingpapier, Post-it, alte Zeitungen, Buchstabenstempel, Zahlenstempel, Stempelkissen, Stift, Gummiband, diverse Aufkleber, diverse Stempel, Stempelstifte, Geschenkanhänger, Fineliner, Lineal, Heizklebepistole

Nur das passende Notizbuch fand ich nicht. Es gab zwar eins war mir sehr gut gefiel, allerdings sollte dies auch 10€ kosten und dazu war ich echt zu geizig.
Also musste ich mir was anderes überlegen.

Zu Hause fand ich noch ein Notizbuch, welches ich mir mal in mehreren Ausführungen bei Ikea gekauft habe. Da das Buch allerdings schwarz war, beklebte ich es außen und innen mit blauer Stoffklebefolie, welche ich vor einiger Zeit bei Lidl gekauft hatte. Auf den Buchumschlag klebte ich noch mit Klebebuchstaben „REISETAGEBUCH“.

Aus Scrapbookingpapier bastelte ich einen kleinen Briefumschlag, die ich auf die Innenseite des Buchumschlages klebte und einen großen Umschlag, welche ich auf die letzte Innenseite des Buches klebte. In den kleinen Umschlag, steckte ich kleine Tütchen, für kleine Andenken vom Urlaub und in den großen Umschlag steckte ich noch einige Aufkleber, damit er das Buch noch schön gestalten kann.
Die Post-it klebte ich mit der Heizklebepistole ebenfalls auf die Innenseite des Buchumschlages.
Dann fertigte ich noch aus Gummiband eine Schlaufe für einen Stift an, welcher ebenfalls im Buch einen Platz finden sollte.

Aus alten Zeitschriften schnitt ich in bunten Buchstaben den Satz „WIR FAHREN IN DEN URLAUB“ aus. Diese klebte ich auf die 1. Seite des Buches. Zuvor hatte ich die Seite mit Washi Tape umrandet.

Die 2. Seite gestaltete ich als Steckbrief. Auf dieser muss der Ort, der Zeitraum und die Mitreisenden eingetragen werden. Das letztere füllte mein Sohn auch prompt aus.

Ab der 3. Seite habe ich mit der Gestaltung der einzelnen Tage begonnen. Auf diesen müssen jeweils das Datum, das Wetter, das Gefühl, schöne Erlebnisse, der Tag in 5 Worten und das Essen eingetragen werden. Jede Seite gestaltet ich anders, so dass das Buch ein bisschen bunter und freundlicher wirkt. Einmal schrieb ich die einzelnen Rubriken, dann klebte ich sie mit Buchstaben auf, dann stempelte ich sie – einfach komplett durcheinander.

Da ich so spät mit dem Buch angefangen hatte, half mir mein Sohn bei der Gestaltung der letzten 3 Seiten. Eigentlich sollte er das Reisetagebuch, als Überraschung bekommen, aber irgendwie bin ich nicht rechtzeitig fertig geworden. Und es hat ihm großen Spaß bei der Gestaltung mitzuwirken, er konnte das Washi-Tape selbst aussuchen. Sagen ob er die Zahlen oder die Bchstaben, lieber gestempelt oder geklebt haben wollte.

Er fand das Buch toll und ich bin glücklich, dass ich ihn damit eine Freude machen konnte. Jetzt hoffe ich nur noch dass die Seiten auch gestaltet und beschrieben werden. Ich bin echt gespannt.

Die letzten freien Seiten, die ich in dem Buch noch nicht gestaltet habe, darf er natürlich selbst gestalten. Dafür habe ich ihm Stempel, Stifte und natürlich ganz viele Aufkleber mitgegeben.
Damit seine Schwester nicht traurig ist, gab es für sie natürlich auch ein Notizbuch, aber das war komplett leer.

Bodenkissen

Jedes Jahr im Winter haben wir bei meinem Sohn im Zimmer das Problem, das es relativ fußkalt ist und auch im Allgemeinen sehr langsam warm wird. Da der Große viel auf dem Fußboden sitzt, weil er dort stundenlang mit seinem Lego spielt, musste eine Lösung her. Er hat zwar einen Teppich liegen, aber er sitzt trotzdem meistens auf dem Laminat. Also wollte ich ihm ein schönes großes, gut aussehendes Bodenkissen nähen.

Verwendete Materialien: Baumwollstoff, Füllwatte, großer Knopf

Ein schönes und vor allem auch kostenloses eBook fand ich bei Farbenmix.
Es ist wunderschön, einfach beschrieben und es geht relativ schnell zu nähen.

Das Schnittmuster ist in 2 Größen angegeben. Ich habe mich für das Kleinere entschieden, da mein Sohn nur kleinen Popo hat.
Die Farben für das Kissen durfte er sich natürlich selbst aussuchen.

Nachdem ich das Schnittmuster ausgedruckt, auf den Stoff übertragen und zurecht geschnitten hatte, begann ich mit dem Nähen. Innerhalb von einer haben Stunde war ich dann auch schon fertig. Ich befüllte das Kissen mit Füllwatte, verschloss die Wendeöffnung mit dem Matratzenstich und hatte das Kissen.

Allerdings fehlte mir noch der passende Knopf. Den besorgte ich dann am nächsten Tag mit meinem Sohn im Stoffladen.

Es ist wirklich ein wunderschönes, großes und dickes Bodenkissen geworden. Ich bin vollends zufrieden und mein Sohn ist es auch. Seitdem er das Kissen hat, habe ich ihn nie wieder ohne das Kissen auf der Erde sitzen sehen 🙂

Kinderkostüm Piratenbraut

Wieder einmal habe ich ein schönes, tolles Faschingskostüm genäht. Diesmal allerdings für ein größeres Mädchen – und zwar für das Kind einer Freundin. Sie wollte dieses Jahr unbedingt als Piratin gehen. Als ich das hörte, fing es in meinem Kopf sofort an zu rattern und ich sprudelte quasi über vor Ideen. Also bot ich an, dass Kostüm zu nähen.

Verwendete Materialien: 6x 9m langen und 15cm breiten roten und 6x schwarzen Dekotüll, 5cm breites Gummiband, Baumwollstoff, schwarze Druckknöpfe

Die Mama bestellte die o.g. Rollen Dekotüll, aus welchen wir den Rock anfertigen wollten. Bevor wir mit dem Rock anfingen, nahm ich bezüglich des Gummibandes die Maße des Mädchens. Dann schnitten wir den Dekotüll in mehrere Lagen zurecht und knoteten ihn abwechselnd und mehrlagig am Gummiband fest.

Nachdem der Rock fertig war begann ich mit der Weste. Auch da nahm ich ich die Maße vom Oberkröper ab und entwarf ein neues Schnittmuster. Da ich mittlerweile sehr gerne Schnittmuster erstelle, kam dieses Kostüm mir wie gerufen. Die Weste war mal wieder eine tolle Herausforderung für mich und es machte wahnsinnig großen Spaß.
Um die Weste zu zuknöpfen befestigte ich vorne 3 Druckknöpfe.

Von der Mama gab es noch ein T-Shirt und vom Bruder eine Augenklappe und ein Kopftuch.
Als das Kostüm am nächsten Tag anprobiert wurde, war ich begeistert. Es war noch schöner als ich es mir vorgestellt hatte.

Und ihr gefiel es auch. So ein Rock ist auch immer eine tolle Idee, da dieser auch mal an anderen Tagen angezogen werden kann und nicht nur zum Fasching.