Tutu für Kinder

Schon immer wollte ich ein schönes Tütü für meine kleine Maus nähen. Die Umsetzung war ein bisschen schwer, da ich keine schöne Anleitung dafür hatte. Ich wusste nur das es bunt sein sollte.
Aber dann habe ich eine tolle Anleitung gefunden, auf dieses Blogseite

Ich war begeistert. Die Anleitung ist zwar auf Englisch, allerdings sind die Fotos sehr vielsagend und auch wenn man kein Englisch kann (so wie ich) dann kann man es prima verstehen.

Da die Maße in inch angegeben sind, habe ich sie schon mal für Euch umgerechnet.
Das Tütü hat eine Länge von 25,4 cm. Die Länge der Tüllstreifen beträgt 50,8 cm x 15,24 cm. Eigentlich sollen es laut Anleitung 140 Streifen sein, aber es kommt wahrscheinlich auch darauf an, was für einen Tüll man verwendet. Ich habe 20 g/m² verwendet.
Für den Gummizug die Taille des Kindes messen und ca. 2-3 weniger Gummiband zuschneiden.

Den Rest erfahrt ihr in der Anleitung.

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Für das Tütü gab es auch noch eine Anleitung für einen Oberrock, welcher auf das Tütü gezogen wird, den musste ich auch gleich nähen, da ich fand, dass irgendetwas bei dem Tütü fehlte. Die Maße dafür sind die selben wie oben.
Ich finde das der Oberrock, dass Tütü noch schöner ausschauen lässt.

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Was sagt ihr dazu??

Ohnezahn Kostüm

Als zu Weihnachten meine Nichte ganz viele „Dragons“-Figuren geschenkt bekam, war mein Sohn schwer beeindruckt und wollte natürlich auch welche habe. Davor hatte er immer Angst vor dem Film und wollte es nicht schauen. Seitdem schaut er gerne die Serie „Drachenzähmen leicht gemacht“.

Zu Ostern wünschte sich mein Sohn dann natürlich auch etwas von „Dragons“, diesen Wunsch erfüllte ihn meine Schwester indem sie ihm eine kleine Figur, Tasse und Brotdose schenkte. Darüber hat er sich wahnsinnig gefreut.

Kurz vor Ostern wurde in der Kita bekannt gegeben, dass heute eine Kostümparty stattfindet. Als ich meinen Sohn fragte, als was er sich denn verkleiden wolle, sagte er gleich „Ohnezahn“. Weil ich ihm dieses Jahr auch kein Kostüm genäht habe, da er unbedingt ein im Katalog gesehenes Feuerwehrmannkostüm haben wollte, wollte ich ihm natürlich auch diesen Wunsch erfüllen.

Also bestellte ich erstmal Stoff und schaute mir ein paar Bilder von „Ohnezahn“ an. Mein Sohn unterstützte mich indem er mir seine neue Figur vorübergehend auslieh.

Verwendete Materialien: Sweatstoff, Ledere, Fleecestoff, Draht, Baumwollstoff (Augen), Stoffmalfarbe, Klettverschluss, Gummiband

Das eigentliche Kostüm, fertigte ich nach dem Schnittmuster eines Kapuzenpullover an. Für die Stacheln, Hörner, Ohren und Augen zeichnete ich selber Vorlagen.

Im Anschluss fertigte ich den Schwanz an, wobei ich die eine Seite schwarz und die andere rot machte. Mein Mann durfte dann mit Stoffmalfarbe den Totenkopf darauf malen.

Denn Schwanz befestigte ich mit Klettverschluss am Pullover, damit wenn jemand auf den Schwanz tritt, nicht gleich das ganze Kostüm kaputt geht.

Die Flügel schneiderte ich aus Leder und zog oberhalb noch Draht für mehr Halt ein. An diese nähte ich ebenfalls wie auch an den Pullover Klettverschluss und noch Gummiband, so dass mein Sohn die Flügel über die Schulter tragen konnte.

Nachdem das Kostüm gestern Abend fertig geworden ist, konnte mein Sohn es dann auch pünktlich heute zur Kostümparty anziehen.

Beutel

Vor ca. 8 Jahren habe ich mit dem Nähen begonnen. Das war ungefähr die Zeit in der jeder mit einem Beutel herumlief. Diese gab es ja in verschiedenen Ausführungen und Varianten. Das wollte ich auch, allerdings wollte ich mir keinen kaufen, sondern lieber selber entwerfen.

Also kaufte ich mir ein paar Stoffe in den Farben die mir gefielen und entwarf einen Beutel.

Das ist der Beutel:

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Damals fand ich ihn ganz schön, allerdings weiß ich nicht, ob ich heute nochmal so einen nähen würde. Das Design ließ doch ein bisschen zu wünschen übrig und mein Einfallsreichtum auch. Also entschied ich mich das Beutelgeschäft erstmal auf „Eis zu legen“.
Den Beutel schenkte ich übrigs meiner Schwester, aber was daraus geworden ist kann ich Euch leider gar nicht so genau sagen.

Aber vielleicht äußert sich meine Schwester ja noch dazu 🙂

Adventskalender

Vor ca. 5 Jahren, wir waren noch ohne Kinder, nähte ich für meinen Mann und mich einen Weihnachtskalender.

Benötigte Materialien: Überreste Vorhang (Stofftuch, Bettlaken), bunte Stoffreste, Sterne, Bastelkleber

Für die Unterlage des Kalenders nahm ich mir einen abgeschnitten Rest von einem weißen Ikea Vorhang. Die bunten Stoffreste, schnitt ich zu unterschiedlichen großen Formen (Quadrate, Rechtecke, Dreiecke usw.) zurecht. Diese sollten als Türchen dienen.

Auf die Türchen brachte ich die Ziffern 1-24 auf. Danach nähte ich die Türchen auf dem weißen Vorhang, natürlich nicht in der richtigen Reihenfolge, sondern durcheinander.

Nachdem ich die Türchen auf genäht hatte, wirkte der Kalender noch ziemlich leer, so dass ich noch ein paar unterschiedlich große Sterne zwischen die Türchen mit Bastelkleber aufklebte.

Da wir damals nur zu zweit waren, wechselten wir uns jeden Tag mit den Türchen ab, der eine hatte die ungeraden Zahlen und der andere die Geraden.

Meiner große Schwester gefiel der Kalender so gut, dass sie in gerne haben wollte, also schenkte ich ihr diesen in dem darauf folgenden Jahr.
Ob sie ihn jeweils auf gehangen hat, kann ich nicht sagen denn das habe ich leider nie erfahren.

Was ich dieses Jahr für einen Adventskalender für meinen Sohn bastele bzw. nähe, habe ich mir noch gar nicht überlegt. Vielleicht hänge ich auch einfach den Weihnachtsschlitten aus dem vergangenen Jahr wieder auf.