Weihnachtskalender im Bilderrahmen

Lange habe ich nichts mehr geschrieben. Des Wegen wird es jetzt endlich mal Zeit Euch meine genähten bzw. gebastelten Werke der letzten Wochen bzw. Monate zu zeigen.

Anfangen tue ich mit dem Weihnachtskalender, welchen ich für meinen Sohn gebastelt habe. Schließlich ist dieses Thema gerade noch aktuell. Meine Tochter hat sich einen Playmobil Kalender gewünscht, somit brauchte ich dieses Jahr nur einen basteln. Meine Freundin, mit der ich die Kalender zusammen basteltet habe, war da schon schlimmer dran, denn sie musste 3 Kalender basteln.

Verwendete Materialien: Bilderrahmen, Papierbeutelchen, Nummern für die Türchen (gabs preiswert bei TEDI), Heißklebepistole, Washitape, Glitzerkarton, Motivstanzer bzw. Plotter, Inhalt für die Tüten (Bleistifte, Radiergummi, FIMOknete, kleines Bastelbuch, Lego Ninjago Sammelfiguren, Sticker, Kleber, Glitzerkleber, Süßes, etc.)

Zuerst verstaute ich die kleinen Präsente in den Tüten, beklebte sie mit den Nummern und verschloss alle Tüten mit Washitape. Die Tüten befestigte ich dann mit der Heißklebepistole an dem Bilderrahmen und klebte für die Verzierung noch Sterne auf den Bilderrahmen, welche ich zuvor mit dem Plotter ausgeschnitten hatte.

Fertig war der Kalender. Ich finde die Idee so toll, dass ich das wahrscheinlich jetzt die nächsten Jahre immer machen werde.
Mein Sohn findet ihn wunderschön.

Adventskalender Eisenbahn

Lange habe ich überlegt, was für einen Adventskalender mein Sohn dieses Jahr bekommt.
Nach ca. 1 Monat Bedenkzeit, ist mir die Idee gekommen einen Adventskalender in der Form einer Eisenbahn zunähen. Mein Sohn liebt Eisenbahnen.

Benötigte Materialien: Reststoffe Baumwollstoff, schwarzer Filz, lila Filz, Bastelkleber, Geschenkband aus Stoff, Perlen, Stickgarn, Moosgummizahlen, Reißzwecken

Zuerst suchte ich mir meine Reststoffe zusammen, die ich noch hatte. Diese schnitt ich dann ich unterschiedlich große Rechtecke zurecht, welche ich dann in der Mitte umschlug, so dass sie ein Wagon ergaben. Ich schnitt insgesamt 24 Stoffe zurecht. 24 Zuschnitte = 24 Türchen.

Die Rechtecke legte ich dann r-a-r aufeinander, steckte sie mit Stecknadeln zusammen und nähte die 2 Seitenkanten sowie die untere Kante zusammen. Die obere ließ ich dabei offen, da schließlich die Geschenke irgendwo rein gesteckt werden müssen. 🙂

Dann nähte ich an jedem Türchen, noch die obere Nahtkante um, weil das 1. schöner aussieht und 2. es nicht ausfranst.

Als ich mir die einzelnen Wagons (Türchen) so anschaute, wirkten viele recht trostlos, so dass ich mir noch Geschenkband nahm und diese wie ein Geschenk auf ein paar Wagons mit dem Bastelkleber klebte.

Danach fertigte ich die Räder für die einzelnen Wagons an. Da ich 24 Türchen hatte, benötigte ich also 48 Räder in der gleichen Größe. Dazu nahm ich ein kleines Schnapsglas, welches mir als Vorlage diente.
Die Räder für die Lokomotive machte ich etwas größer, dafür nahm ich dann andere Gläser.

Im malen bin ich wirklich eine Niete, somit bat ich meinen Mann eine Lokomotive zu malen. Somit hatte ich eine Vorlage, welche ich dann auf den lila Filz übertrug. Und die vorher angefertigten Räder aufklebte.

Vor dem Aufkleben der Räder der Wagons, nahm ich mir unterschiedlich große und verschiedenfarbige Perlen und befestigte diese mit Stickgarn, als Steg zwischen den einzelnen Wagons.

Danach klebte ich die Räder auf die Wagons.

Nach langem Suchen, fand ich auch noch ein paar selbstklebende Moosgummizahlen, welche ich auf die Räder der einzelnen Wagons klebte.

Den Adventskalender befestigten wir dann mit Reißzwecken an der Wand, vielleicht fällt mir noch eine bessere Lösung, zur Befestigung ein. Aber leider ist morgen schon der 1.12. und auf die schnelle war ich froh, dass ich überhaupt eine Idee bezüglich eines Weihnachtskalenders hatte.

Adventskalender

Vor ca. 5 Jahren, wir waren noch ohne Kinder, nähte ich für meinen Mann und mich einen Weihnachtskalender.

Benötigte Materialien: Überreste Vorhang (Stofftuch, Bettlaken), bunte Stoffreste, Sterne, Bastelkleber

Für die Unterlage des Kalenders nahm ich mir einen abgeschnitten Rest von einem weißen Ikea Vorhang. Die bunten Stoffreste, schnitt ich zu unterschiedlichen großen Formen (Quadrate, Rechtecke, Dreiecke usw.) zurecht. Diese sollten als Türchen dienen.

Auf die Türchen brachte ich die Ziffern 1-24 auf. Danach nähte ich die Türchen auf dem weißen Vorhang, natürlich nicht in der richtigen Reihenfolge, sondern durcheinander.

Nachdem ich die Türchen auf genäht hatte, wirkte der Kalender noch ziemlich leer, so dass ich noch ein paar unterschiedlich große Sterne zwischen die Türchen mit Bastelkleber aufklebte.

Da wir damals nur zu zweit waren, wechselten wir uns jeden Tag mit den Türchen ab, der eine hatte die ungeraden Zahlen und der andere die Geraden.

Meiner große Schwester gefiel der Kalender so gut, dass sie in gerne haben wollte, also schenkte ich ihr diesen in dem darauf folgenden Jahr.
Ob sie ihn jeweils auf gehangen hat, kann ich nicht sagen denn das habe ich leider nie erfahren.

Was ich dieses Jahr für einen Adventskalender für meinen Sohn bastele bzw. nähe, habe ich mir noch gar nicht überlegt. Vielleicht hänge ich auch einfach den Weihnachtsschlitten aus dem vergangenen Jahr wieder auf.

Weihnachtskalender selbst gemacht

Vor kurzen habe ich in einem Katalog einen tollen Weihnachtskalender – in Form eines Schlitten – gesehen. Da ich aber nicht immer alles kaufen möchte, sondern lieber etwas selber nähen möchte, kam ich auf die Idee den Weihnachtskalender selber zu nähen.
Also habe ich den Filz, den ich für den Schlitten benötigte bestellt. Als ich dann den Filz in den unterschiedlichsten Farben (rot, grün, weiß) erhielt, war ich total begeistert, er sah toll aus und war schön fest und dick. Mein Mann fing sofort an, aus Karton einen Schlitten zurecht zuschneiden. Was sich recht schwierig gestaltete, da der Schlitten groß werden sollte – nur der Karton war ziemlich klein. Zum Schluss ging es aber doch. Danach schnitten wir den Filz auf den Schlitten zu (2x).

Als ich dann alle 3 Teile aufeinander legte (Filz-Karton-Filz), stellte ich fest, dass es mir nicht möglich war, den Schlitten mit meiner neuen Nähmaschine zu nähen, da jedes Filzteil ca. 4 mm dick war (insgesamt also 8 mm). Meine Nähmaschine hat nicht so ein großes Fassungsvermögen. Ich war total deprimiert, da ich mich so sehr darauf gefreut hatte, meine neue Nähmaschine auszuprobieren. Ich musste somit den ganzen Schlitten händisch nähen, das hat ca. 4 Stunden gedauert.

Trotz allem sah der Schlitten zum Schluss genauso aussah wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Es war gut das der Filz so dick war, denn ansonsten, wäre der Schlitten jetzt nicht so stabil, wie er jetzt ist. Danach nahm ich mir noch dünneren Filz in den Farben rot, grün und weiß und nähte daraus kleine Beutelchen in den unterschiedlichsten Größen, dass ging dann auch mit meiner Nähmaschine.

Nachdem ich die Beutelchen fertig gestellt hatte, wollte ich noch Zahlen darauf kleben (Farben: rot, grün). Zuhause hatte ich noch
selbstklebende Moosgummizahlen, allerdings nicht genug, da ich die Zahlen 1 und 2 ja mehrmals benötigte. Somit ging ich noch in die unterschiedlichsten Geschäfte um noch ein paar Zahlen zu besorgen, dass jedoch gestaltete sich schwieriger als ich dachte, da es im Handel keine selbstklebende Moosgummizahlen gab. Also ging ich enttäuscht nach Hause und schaute im Internet, aber auch da gab es keine. Also nahm ich mir die Moosgummizahlen und Buchstaben die ich noch hatte und schnitt daraus Einsen und Zweien. Das klappte ganz gut, so dass ich dann die Beutel mit den Zahlen 1 – 24 bekleben konnte.  Danach nahm ich mir Nadel und Band und nähte in die Beutelchen das Band ein, so das ich sie gut am Schlittenkufen befestigen konnte.

Da ich den Schlitten irgendwie an die Wand bringen wollte, war meine Überlegung Ösen in den Schlittensitz, sowie an das Horn des Schlittens zu machen. Allerdings stellte ich dabei wieder fest, das die Ösen für die Dicke des Schlittens nicht geeignet waren. Somit kam ich auf die Idee einfach Löcher in den Schlitten zu stanzen und dann ein Band durchzuziehen. Dies war eine gute Idee, da Filz auch nicht ausfranst.

Der Schlitten ist jetzt fertig und ich denke das Ergebnis kann sich sehen lassen. Aber seht selbst!.

Weihnachtskalender 2011

P.S. Befüllen muss ich ihn auch noch, aber das mache ich erst am 30.11.