Malzwiese Festival 2017

Gestern war ich auf dem „Malzwiese Festival“ in Berlin. Da wir derzeit die Kinder nicht haben, dachten wir uns das wir mal wieder was tolles zu zweit unternehmen könnten. Obwohl ich sagen muss, dass es so viele Attraktionen für Kinder gab, dass ich ein bisschen traurig war, sie nicht dabei gehabt zu haben. Aber nächstes Jahr werden wir wieder hingehen und dann nehmen wir sie mit.

Es war wirklich schön. Am Anfang hat das Wetter zwar nicht wirklich mitgespielt, aber später kam die Sonne raus und die Kinder konnten sogar im Wasser plantschen.

DaWanda war auch mit von der Partie und hat verschiedene kostenlose DIY-Projekte angeboten. U.a. konnte man Blumenkränze flechten, Blumenampeln knüpfen, Handyhüllen aus Veganem Leder nähen und Brillenketten aus Perlen gestalten. Ich musste natürlich alles mitnehmen, nur das Knüpfen von Blumenampeln habe ich ausgelassen und ich habe auch keine Brillenkette gebastelt, sondern habe diese als Armband umgestaltet.
Währenddessen ich den Blumenkranz flechtete, war mein Mann ein bisschen am verzweifeln, da ich ca. 1 Stunde damit beschäftigt war und er in der zwischenzeit nichts anderes machen konnte, da es wir aus Eimern regnete.

Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ich war glücklich und rannte die ganze Zeit mit dem Kranz rum, wie der Großteil der anderen Besucher auf dem Festival.

Gerade als ich mit dem Blumenkranz zu meinem Mann kam. Standen schon Mitarbeiter von „Fritz“ vor uns und wollten Polaraid Fotos als Erinnerung für uns machen, coole Idee. Das machten wir natürlich!

Außerdem fanden wir einen Fotoautomaten. Dort mussten wir erstmal Bilder machen, dass hatten wir auch schon seit Ewigkeiten nicht mehr gemacht. Genau genommen seit dem 28.03.2008 nicht mehr.

Erst zum Schluss nähte ich dann die Handyhülle und bastelte das Armband. Das war zu dem Zeitpunkt, als mein Mann sich eine Band anhörte.

Es gab auch eine Ecke, wo wir mit unseren Fotoapperaten komische Bilder machen konnten. Das schaute dann so aus:

Hier nochmal ein paar weitere Eindrücke vom Tag:

Also ich muss wirklich sagen, dass es seit langer Zeit mal wieder ein gelungener Tag zu zweit war.

Reisetagebuch / Urlaubstagebuch basteln

Über die Pfingstferien sind meine Schwiegereltern mit meinen Kindern in den Urlaub gefahren. Das ist der 1. richtige Urlaub, seitdem mein Sohn in die Schule geht und lesen und schreiben kann.
In meiner Kindheit musste ich immer während des Urlaubs und der Ferien ein Urlaubstagebuch schreiben. Gut ich fand das damals echt blöd, aber wenn ich es mir heute anschaue, ist es doch recht lustig zu lesen.

Wegen den schönen Erinnerungen, hatte ich überlegt auch eines für meinen Sohn zu besorgen. Allerdings fand ich kein Buch was mir gefiel. Aus diesem Grund überlegte ich mir – wie immer recht kurzfristig – selbst eins zu basteln.

Verwendete Materialien: Notizbuch, klebende Stofffolie, Buchstabenaufkleber, Washi-Tape, Scrapbookingpapier, Post-it, alte Zeitungen, Buchstabenstempel, Zahlenstempel, Stempelkissen, Stift, Gummiband, diverse Aufkleber, diverse Stempel, Stempelstifte, Geschenkanhänger, Fineliner, Lineal, Heizklebepistole

Nur das passende Notizbuch fand ich nicht. Es gab zwar eins war mir sehr gut gefiel, allerdings sollte dies auch 10€ kosten und dazu war ich echt zu geizig.
Also musste ich mir was anderes überlegen.

Zu Hause fand ich noch ein Notizbuch, welches ich mir mal in mehreren Ausführungen bei Ikea gekauft habe. Da das Buch allerdings schwarz war, beklebte ich es außen und innen mit blauer Stoffklebefolie, welche ich vor einiger Zeit bei Lidl gekauft hatte. Auf den Buchumschlag klebte ich noch mit Klebebuchstaben „REISETAGEBUCH“.

Aus Scrapbookingpapier bastelte ich einen kleinen Briefumschlag, die ich auf die Innenseite des Buchumschlages klebte und einen großen Umschlag, welche ich auf die letzte Innenseite des Buches klebte. In den kleinen Umschlag, steckte ich kleine Tütchen, für kleine Andenken vom Urlaub und in den großen Umschlag steckte ich noch einige Aufkleber, damit er das Buch noch schön gestalten kann.
Die Post-it klebte ich mit der Heizklebepistole ebenfalls auf die Innenseite des Buchumschlages.
Dann fertigte ich noch aus Gummiband eine Schlaufe für einen Stift an, welcher ebenfalls im Buch einen Platz finden sollte.

Aus alten Zeitschriften schnitt ich in bunten Buchstaben den Satz „WIR FAHREN IN DEN URLAUB“ aus. Diese klebte ich auf die 1. Seite des Buches. Zuvor hatte ich die Seite mit Washi Tape umrandet.

Die 2. Seite gestaltete ich als Steckbrief. Auf dieser muss der Ort, der Zeitraum und die Mitreisenden eingetragen werden. Das letztere füllte mein Sohn auch prompt aus.

Ab der 3. Seite habe ich mit der Gestaltung der einzelnen Tage begonnen. Auf diesen müssen jeweils das Datum, das Wetter, das Gefühl, schöne Erlebnisse, der Tag in 5 Worten und das Essen eingetragen werden. Jede Seite gestaltet ich anders, so dass das Buch ein bisschen bunter und freundlicher wirkt. Einmal schrieb ich die einzelnen Rubriken, dann klebte ich sie mit Buchstaben auf, dann stempelte ich sie – einfach komplett durcheinander.

Da ich so spät mit dem Buch angefangen hatte, half mir mein Sohn bei der Gestaltung der letzten 3 Seiten. Eigentlich sollte er das Reisetagebuch, als Überraschung bekommen, aber irgendwie bin ich nicht rechtzeitig fertig geworden. Und es hat ihm großen Spaß bei der Gestaltung mitzuwirken, er konnte das Washi-Tape selbst aussuchen. Sagen ob er die Zahlen oder die Bchstaben, lieber gestempelt oder geklebt haben wollte.

Er fand das Buch toll und ich bin glücklich, dass ich ihn damit eine Freude machen konnte. Jetzt hoffe ich nur noch dass die Seiten auch gestaltet und beschrieben werden. Ich bin echt gespannt.

Die letzten freien Seiten, die ich in dem Buch noch nicht gestaltet habe, darf er natürlich selbst gestalten. Dafür habe ich ihm Stempel, Stifte und natürlich ganz viele Aufkleber mitgegeben.
Damit seine Schwester nicht traurig ist, gab es für sie natürlich auch ein Notizbuch, aber das war komplett leer.

Kuscheltier vs. Gemälde

Meine Tochter wird dieses Jahr tatsächlich schon 4 Jahre alt. Wahnsinn! Seit ca. 8 Monaten malt sie jeden Tag unendlich viele Bilder. Obwohl es doch noch mehr krickel-krackel als alles andere ist.
Doch vor ca. 3 Wochen, hat sie abends während des fernsehns ihr 1. richtiges Bild gemalt.

Als ich das sah, war ich so hin und weg, dass ich mir überlegte das gemalte Bild zu nähen.

Verwendete Materialien: Fleece, Nickystoff, Füllwatte

Den entsprechenden Stoff und die Farben hatte ich zu Hause.
Somit konnte ich auch sofort mit dem Zuschnitt und dem Nähen beginnen.

Es hat wahnsinnig großen Spaß gemacht, weil es auch das 1. Mal für mich war, dass ich ein Kuscheltier nach einem gemalten Bild genäht habe.

Als meine Tochter das Kuscheltier sah, wusste sie sofort, dass es das war was sie gemalt hatte. Und sie freute sich so sehr, dass es nicht mehr losließ.

Schlüsselbrett

Vor einigen Jahren habe ich mir ein ganz tolles Schlüsselbrett für den Flur gekauft. Es war zwar recht teuer, aber ich musste es unbedingt haben.

Ich fand das Schlüsselbrett so schön, dass ich gern auch mal eines anfertigen wollte. Die Frage war nur wofür? Schließlich hatte ich ja jetzt eines. Also fiel dieser Plan vorerst ins Wasser.

Als dann vor ein paar Monaten mal meine Nachbarin vorbeischaute und das Schlüsselbrett sah, war sie sofort hin und weg. Und da wusste ich was zu tun war!!! Nachdem ich ihr sagte, wo ich es gekauft hatte, fragte sie mich ob ich ein ähnliches für sie anfertigen könnte. Das konnte ich natürlich nicht verneinen, vor allem, weil ich schon so lange auf diese Chance gewartet hatte.

Also kam meine Nachbarin später noch einmal vorbei und suchte sich passende Stoffe und das Webband dazu aus.

Verwendete Materialien: Baumwollstoff, Webband, Haken, Leinwand, Tacker, Bilderösen

Die entsprechenden Leinwände, für dieses Projekt lagen schon seit Jahren bei mir im Schrank und warteten auf ihren Einsatz.
Allerdings reichte die Leinwand nicht aus, um die Haken für die Schlüssel hineinzudrehen. Somit befestigte ich von hinten an der Leinwand noch eine zusätzliche Leiste.

Dann nähte ich die ausgesuchten Stoffe zusammen und nähte über die Naht das Webband.

Nachdem ich alles zusammen genäht hatte, spannte ich den Stoff über die Leinwand und befestigte ihn auf der Rückseite mit dem Tacker.
Dann drehte ich die Haken in das Schlüsselbrett und befestigte oben an der Leinwand Bilderösen.

Fertig war das Schlüsselbrett.
Meine Nachbarin war bei der Übergabe begeistert.