Himbeerkostüm

Da ich soviel Resonanz zu dem Erdbeerkostüm erfahren habe, habe ich gedacht dass ich mal ein Himbeerkostüm ausprobiere.

Benötigte Materialien: Fleece (pink, rot und grün), Gummiband, Klettverschluß

Als Schnittmuster nahm ich das vom Erdbeerkostüm.

Die Anfertigung des Kostümes machte ich genauso wie das Erdbeerkostüm, außer das ich die Farben änderte.
Nachdem ich es meinem Sohn angezogen hatte, fand ich allerdings auch das es der Erdbeere relativ ähnlich sah.

Zitronenkostüm

Da ich soviel Resonanz zu dem Erdbeerkostüm erfahren habe, habe ich gedacht dass ich mal ein Zitronenkostüm ausprobiere.

Benötigte Materialien: Fleece (gelb und grün), Gummiband, Klettverschluß

Als Schnittmuster nahm ich das vom Erdbeerkostüm.

Ich änderte nur die Farbe und den Hut ab. Den Kragen ließ ich bei der Anfertigung weg.

Kopfschmuck Indianer

In der OTTOBRE design Zeitschrift vom Frühjahr 01/2012 habe ich einen schönen Kopfschmuck für kleine Indianer gefunden. Diesen wollte ich eigentlich bereits im letzten Jahr nähen, allerdings war Fasching schon fast vorbei, als ich mir die Zeitung kaufte. Somit entschied ich mich den Kopfschmuck dieses Jahr zu nähen.

So sieht der Kopfschmuck aus wenn er fertig ist:

Verwendete Materialien: Baumwollstoff schwarz-weiß, Baumwollstoff verschiedene Rottöne, zweiseitige Klebeeinlage, Vlieseline, bunte Marabufedern, schwarz-weiße Federn, Gummiband, Ripsband, Glasperlen, Satinband, Baumwollkordel gewachst, Klebestreifen, Zackenschere

Vom Schnittmusterbogen kopierte ich mir die Schnittvorlage für die Stirnbandteile ab.
Diese übertrug ich dann auf den schwarz-weiß gemusterten Baumwollstoff und auf die Klebeeinlage.
Danach bügelte ich diese dann wie unten angezeigt zusammen, so dass die 6 Teile zu 2 Stirnbandteilen verarbeitet wurden.

Eines von den 2 Stirnbandteilen nahm ich mir dann und klebte die Federn mit Klebeband auf, damit sie beim Nähen nicht verrutschen.

Dann nähte ich die Federn auf das Stirnbandteil. Dieses gestaltete sich als ziemlich schwierig, da die weißen und die schwarzen Federn relativ dick waren und ich ca. 2x die Nähmaschinennadel wechseln musste.
Als ich es dann allerdings nach mehrmaligen Fehlversuchen, fluchen und aufgeben geschafft hatte, war ich überglücklich 🙂

Danach nahm ich dass andere Stirnbandteil und die Vlieseline und bügelte die beiden Stirnbandteile aneinander. Das Ripsband welches ich bei ebay ersteigert hatte, nähte ich auf das vordere Stirnbandteile, so dass das hintere mit fixiert wurde.
Somit war das Stirnband schon einmal fertig. Für mich war das der schwierigste Teil des Kopfschmucks.

Dann nahm ich mir Gummiband und maß den Kopfumfang meines Kindes aus. Das Gummiband nähte ich dann an das Stirnbandteil.

Als ich damit fertig war, fertigte ich die Scheiden an, welche auch als Vorlage auf dem Schnittmusterbogen war.

Für die Scheiben nahm ich 3 unterschiedlich farbige rote Baumwollstoffe und Klebeeinlage zur besseren Haftung.
Den Stoff legte ich doppelt und legte ein Stück der Klebeeinlage hinein, dann bügelte ich denn Stoff und zeichnete die Scheiben auf. Zum Schluß schnitt ich diese dann mit der Zackenschere aus.
So schnitt ich dann jeweils 2 Scheiben von jeder Größe zu.

Als ich damit fertig war, nähte ich die größte und die mittlere Scheibe auf das Endstück des Stirnbandteils und des Gummis.

Danach nahm ich mir die Bänder und die Perlen, schnitt diese auf eine Länge von ca. 30cm zu.
Auf die gewachsten Baumwollkordeln fädelte ich die unterschiedlich großen Glasperlen, wobei ich am Anfang und am Ende der aufgefädelten Perlen einen Knoten machte, damit diese nicht herunterrutschen.

Zum Schluß nähte ich die Bänder mit der kleineren Scheibe auf die mittlere Scheibe und fertig war auch schon der Kopfschmuck 🙂

Mein Sohn sieht mit dem Kopfschmuck wie „Yakari“ aus.

Den Indianer Kopfschmuck gibt es jetzt bei Dawanda zu kaufen.

Piratenhut

In dem Buch „Kinder nähen Lieblingssachen“ von Emma Hardy, findet Ihr sehr schöne Dinge zum Nähen für Kinder, unter anderem auch den Piratenhut. Zu kaufen gibt´s das Buch bei Hobby & Freizeit Bücher bei Thalia.de

Benötigte Materialien: schwarzer Filz, weißer Filz, Knöpfe

Zuerst kopierte ich das Schnittmuster aus dem Buch auf dickeres Papier. Dann nahm ich den Filz doppelt und steckte ihn mit Stecknadeln ab, damit er nicht verruscht. Dann nahm ich das Schnittmuster des vorderen Teils des Hutes, legte es auf den Filz und schnitt es aus. Das gleiche machte ich dann mit dem hinteren Hutteil.

Als nächstes malte ich einen Totenkopf auf weißen Filz und schnitt diesen aus. Das Schnittmuster für den Totenkopf findet ihr hier.

Diese nähte ich dann auf das Vorderteil des Piratenhutes. Danach steckte ich die beiden Hutteile links auf links aufeinander und nähte sie zusammen. Zum Schluß nahm ich noch 2 kleine Knöpfe, die als Augen für den Totenkopf dienen sollten und nähte sie von Hand auf.

Als ich meinem Sohn die Augenklappe und den Hut am nächsten Tag zeigte, war er so begeistert, dass er gleich damit in den Kindergarten ziehen musste.

Beim Opa haben wir jetzt noch die Anfertigung eines Holzschwertes bestellt. Dazu später jedoch mehr.

Augenklappe Pirat

Als ich vor ein paar Wochen meinen Sohn ins Bett gebracht habe, erzählte er mir, dass er sich unbedingt eine Piratenaugenklappe wünscht und das ich ihm eine nähen soll. Ich durfte sogar sofort nach der Gute-Nacht-Geschichte hinaus gehen und sollte anfangen zu nähen.
So richtig Lust hatte ich allerdings an diesem Abend nicht, also vergaß ich es. Am nächsten Tag fragte mich mein Sohn nach der Augenklappe und ich erzählte ihm das ich es vergessen hätte.

Also setzte ich mich an diesem Abend sofort hin und fing an zu nähen.

Benötigte Materialien: schwarzer Baumwollstoff, dünnes Volumenvlies, schwarzes Gummiband

Ich zeichnete eine Form auf Papier und schnitt diese aus. Dann übertrug ich die Form 2x auf den schwarzen Baumwollstoff.

Hier also die Schnittmustervorlage für die Augenklappe.

Das gleiche machte ich dann mit dem Volumenvlies, schnitt diesen jedoch nur 1x zu. Dieses bügelte ich dann auf den schwarzen Baumwollstoff.

Als nächste nahm ich das Gummiband und passte es dem Kopf meines Sohnes an. Das zugeschnittene Gummi legte ich dann auf die Baumwollzuschnitte, welche ich zuvor rechts-auf-rechts aufeinander gelegt hatte.

Dann nähte ich den Baumwollstoff aufeinander, wobei ich eine 2cm große Wendeöffnung ließ.
Durch diese wendete ich dann die Augenklappe und schloß sie mit dem Matratzenstich.

Als ich mit der Augenklappe fertig war, entschied ich mich noch dazu einen Piratenhut zu nähen.
Dazu jedoch morgen mehr.

Faschingsspecial

Da bald Fasching ist, habe ich mal ein kleines Faschingsspecial zusammen gestellt.
Bevor ich meinen Mann kennenlernte und mit ihm nach Berlin zog, war ich ein riesengroßer Faschingsnarr. Ich war 7 Jahre Mitglied im ortsansäßigen Karnevalsverein und in dieser Zeit hatte ich wahnsinnig großen Spaß.
Wir haben in der Prinzengarde nicht nur den Gardentanz getanzt, sondern haben auch immernoch mindestens einen zusätzlichen Tanz choreografiert. Es war wirklich eine tolle Zeit, die ich nicht missen möchte.

Hier habe ich mal ein paar Bilder von damals für Euch abgescannt. Leider ist die Qualität nicht allzu gut, schließlich war die Technik noch nicht soweit und es gab noch keine Digitalkameras 🙂

In den nächsten Tagen, werde ich ein paar schöne Kostümvorschläge für Kinder und die entsprechenden Anleitungen vorstellen, welche leicht nachzunähen sind.

Für die jenigen die nicht Nähen möchten, biete ich auch einige Kostüme bei DaWanda zum Kauf an.

Ich wünsche Euch viel Spaß damit.

Eure Stephanie

Schnittmuster Erdbeerkostüm

Gerade eben, als ich auf die Internetseite kostenlose Schnittmuster gehen wollte um nochmal nach schönen Ideen für Faschingskostüme zu schauen, ist mir aufgefallen, dass die Internetseite nicht mehr existiert.

Aus diesem Grund könnt ihr das schöne Erdbeerkostüm leider nicht mehr von dieser Seite herunterladen.

Zum Glück habe ich das Erdbeerkostüm als PDF-Dokument gespeichert und stelle es Euch auf diesem Wege zur Verfügung.
(Quelle des Schnittmusters: http://mamzelljeannette.canalblog.com)

Filzmuffins

Vor einiger Zeit hatte die Tochter einer Freundin Geburtstag. Diese wünschte sich für ihren Kaufmannsladen verschiedenartige Lebensmittel.
Ich kam zu dem Entschluß zu meinem eigentlichen Geschenk noch ein paar Filzmuffins zu nähen, da ich in dem Buch „Mit Nadel und Faden“ eine schöne Nähanleitung gesehen hatte.

Benötige Materialien: Bastelfilz (1-2cm dick); Stickgarn, Sticknadel, Füllwatte

Für die Vorlagen nahm ich mir ein Glas und ummalte den Glasrand mit einem Bleistift auf Pappe. Diese schnitt ich aus und schon hatte ich die Vorlage für den Muffin. Für die obere Schicht des Muffins nahm ich mir ein kleineres Glas und machte das gleiche wie oben.
Somit hatte ich zwei unterschiedlich große Vorlagen.

Auf braunen Filz zeichnete ich zwei von den größeren Kreisen. Auf den andersfarbenen Filz den kleineren Kreis.

Einen braunen Filzkreis nähte ich mit dem kleinen Kreis und bunten Stickgarn zusammen, so dass es wie Zuckerstreusel aussah. Dann nahm ich mir den 2. braunen Filzkreis und nähte den unteren mit den oberen zusammen – dafür verwendete ich ebenfalls die Sticknadel. Den Faden beim Nähen immer ziehen, damit sich der Rand des Muffins kräuselt.
Bevor ich den Muffin komplett zunähte stopfte ich noch Füllwatte hinein.

Dann war dieser auch fertig. Ich fertigte verschieden farbenden Muffins in den unterschiedlichsten Größen und Formen an.

Ein paar von den Muffins könnt ihr natürlich mal wieder bei DaWanda kaufen.

Maxi Pixibuchhüllen

Im Dezember fragte mich eine Freundin, ob ich schon einmal Pixibuchhüllen/taschen genäht habe.
Ich teilte ihr natürlich sofort mit, dass ich bereits Hüllen für Pixibücher genäht habe und gab ihr meine Visitenkarte. 🙂

Wir unterhielten uns ein bisschen und sie wollte eine Maxipixibuchhülle für kleine und große Pixibücher haben, am Besten mit Eulenmotiv.

Zu Hause angekommen machte ich mich dann sofort ans Werk. Ich suchte Stoffe heraus und fing an nach der Anleitung vom 26.06.2012 zu nähen.

Mir fiel sofort eine neue Idee für eine Maxipixibuchhülle ein, in der man vier unterschiedlich große Einstecktaschen hat. In der Nacht um 4:30 Uhr beschäftigte mich dieser Gedanke so sehr, dass ich nicht mehr schlafen konnte und mich an meine Nähmaschine setzte und zu nähen anfing.
Als ich mit der Hülle fertig war, war ich begeistert und furchtbar müde. Sie war genau so geworden, wie ich sie mir vorgestellt hatte.

Da wir uns am Abend zum Essen trafen, zeigte ich ihr gleich die 2 angefertigten Hüllen. Sie war so beigeistert, dass sie sofort beide kaufte.

Lange Rede – kurzer Sinn – hier sind sie also die Maxipixibuchhüllen!!! 🙂

Wenn ihr Interesse an so einer Maxi Pixibuchhülle habt, dann schreibt mir einfach eine Mail und für 13,50€ fertige ich eine nach euren Vorstellungen an.