Produkttest: L’Oréal Paris Excellence Creme Universale Nude-Töne

Hallo ihr Lieben,

ich durfte mal wieder etwas für #trnd testen. Lange war ich nicht mehr dabei. Obwohl es wohl daran lag, dass ich nicht wirklich Zeit hatte.

Dieses Mal habe ich die L’Oréal Paris Excellence Creme Universale Nude-Töne in der Farbe U9 getestet.

Als ich das Paket erhielt konnte ich es kaum erwarten, vor allem weil ich von meiner letzten Färbung beim Friseur echt enttäuscht war und mir geschworen habe erstmal nicht zum Friseur zu gehen. Deswegen wollte ich mir mal wieder selbst die Haare färben.

Das Paket, welches mir zum Testen zugeschickt wurde, enthielt 2 Packungen der Coloration, ein kleines Haarspray sowie ein Farbschutz Pflegeshampoo.

Leider konnte ich nicht sofort mit dem Färben beginnen, da ich keine Zeit hatte. Außerdem musste ich vorher auch noch den Allergietest machen, worauf auf der Verpackung hingewiesen wird. Diesen musste mein Mann bei mir hinter dem Ohr durchführen, da ich eine Brille trage und so etwas immer recht schwierig für mich umzusetzen ist. Für den Test nahm er ein Wattestäbchen und trug ein bisschen der Coloration hinter meinem Ohr auf. Diese Stelle darf dann innerhalb der nächsten 48 Stunden, weder bedeckt noch gewaschen werden.

Nachdem mein Mann den Test gemacht hatte. Schaute ich mir den Packungsinhalt der Coloration an. Dieser beinhaltete eine Colorations-Creme (ohne Ammoniak), eine Entwickler-Creme mit Kamm-Applikator, ein mildes Farbpflege-Shampoo und reichhaltiger Pflegebalsam. Alle Teile des Packungsinhalts sind mit Nummern beschriftete, so dass die Reihenfolge bei der Anwendung mit der Packungsanweisung wirklich einfach ist.

Außerdem habe ich mir die Verpackung noch genauer angeschaut, auf dieser ist ein scan Code aufgedruckt.

Wenn man diesen scannt, kommt man auf die Seite von L’Oréal und hat die Möglichkeit, die Farben von L’Oréal virtuell zu testen. Das habe ich natürlich gleich mit meiner Tochter gemacht und es war super toll und lustig.
Die neue Farbe, kann man allerdings noch nicht ausprobieren, da sie noch nicht im Handel erhältlich ist. Aber an sich finde ich die Ideen echt klasse, da man gleich prüfen kann, in wie weit die Farbe zu einem passt.

Am letzten Samstag ging es dann los. Der Allergietest war negativ, so dass ich beginnen konnte.
Da ich aufgrund meiner Brille, die Coloration immer schlecht auftragen kann, habe ich meine Freundin eingeladen, welche mich unterstützen sollte.

Meine Haare vorher:

Nachdem ich die Colorations-Creme mit der Entwickler-Creme gemischt hatte, trug meine Freundin die Mischung Strähne für Strähne auf. Es machte ihr auch großen Spaß. Vielleicht lag es auch daran, dass beim Auftragen kein unangenehmer Geruch der Coloration entstand.

Wie oft habe ich mir schon die Haare gefärbt und wollte aufgrund des unangehmen Geruchs nicht atmen, da ich Angst hatte eine Vergiftung zu bekommen.

Das ist zum Glück bei der Color die L’Oréal Paris Excellence Creme Universale Nude-Töne anders.

Nachdem meine Freundin die Coloration komplett aufgetragen hatte, musste ich sie 30 min einwirken lassen.

Nach der Einwirkzeit wusch ich mir die Haare. Zuerst spülte ich die Coloration aus. Im Anschluss nahm ich das im Packungsinhalt inbegriffene Pflegeshampoo und wusch damit meine Haare. Zum Schluss verwendete ich noch die mitgelieferte Haarkur.

Als ich meine Haare dann trocknete war ich echt aufgeregt. Da ich eine Brille trage und diese auch während des Trocknens nicht aufhabe, ist das dann meistens ein WOW Effekt, wenn ich sie aufsetze.

Dieses Mal war es auf alle Fälle so. Ich war begeistert. Die Farbe war glänzend, nicht zu blond, sah natürlich aus – einfach WOW. Und so habe ich mich auch gefühlt, als ich meiner Freundin, meinem Mann und den Kindern meine Haare präsentierte.

Ich war überglücklich und bin es auch jetzt noch. Immer wenn ich am Spiegel vorbeilaufe, muss ich ständig hineinschauen, weil ich meine Haare wirklich schön finde.

Sobald die L’Oréal Paris Excellence Creme Universale Nude-Töne in der Farbe U9 im Handel erhältlich ist, werde ich diese mir kaufen. Denn seit langem habe ich wieder die richtige Coloration für mich gefunden.

Danke #L’Oréal und #trnd für diese Möglichkeit

#trnd_excellencenudetoene

#excellencenudetoene 

#lorealcolorathome 

Das war es mal wieder von mir

Eure Stephanie

Masken Garderobe

Nachdem ich die ganzen Masken für die Familie genäht hatte, langen sie überall herum. Es waren einfach zu viele. Zum Schluss wusste ich gar nicht, welche schon getragen waren und welche nicht. Das ging mir tierisch auf den Wecker.

Also kam ich auf die Idee, eine Garderobe für die Masken zu Nähen.

Benötigte Materialien: kleine Leinwand, Haken, Baumwollstoff, Tacker

Die kleinen Leinwände kaufte ich bei Tedi.

Als nächstes bohrte ich die Löcher für die Haken in der Leinwand vor.

Dann übertrug ich ein Rechteck in der Größe der Leinwand auf den Baumwollstoff.

Im Anschluss tackerte ich den Stoff an den Rahmen der Leinwand.

Zum Schluss dreht ich noch die Haken in die bezogene Leinwand.

Fertig war die Garderobe für die Masken.

Ich habe sie gleich in den Flur gehangen, so dass die Masken nicht mehr herumliegen und einen festen Platz haben. Eine Garderobe ich für meine Kinder und die andere für meinen Mann und mich. Sie hängen auch gleich am Eingang, damit man sie ja nicht vergisst.

Auch wenn wir mittlerweile die selbst genähten Stoffmasken nicht mehr brauchen, war die Wandgarderobe eine gute Anschaffung, da wir Masken ja immer noch tragen müssen.

Bis bald

Eure Stephanie

Geburtstagsshirt zum 7. Geburtstag

Vor einem Jahr ist meine Tochter 7. Jahre alt geworden. Schon wieder ein Jahr älter.

Auch in diesem Jahr wollte meine Tochter ein Geburtstagsshirt haben. Dieses Mal mit einer Katze. Sie liebt Katzen.

Ich entschied mich dafür die gleiche Katze zu verwenden, welche ich auch für ihre Zuckertüte genommen, einfach aus dem Grund, da ich die Katze zuckersüß finde. Leider musste ich beim verlinken der Zuckertüte feststellen, dass ich dazu noch keinen Beitrag erstellt habe. Oweia, dass muss ich unbedingt nachholen.

Im Internet fand ich eine schöne Vorlage für die Katze. Ich musste sie nur noch umformatieren, so dass ich sie mit meinem Schneideplotter zuschneiden konnte, da sie doch recht filigran war. Auf entsprechender Folie schnitt ich sie dann mit dem Plotter zurecht.

Natürlich sollte aber nicht nur die Katze auf das Shirt, sondern noch etwas anderes. Ich entschied ich für eine Blumenwiese und die Geburtstagszahl. Da das Shirt allerdings noch relativ leer war, nähte ich noch eine Girlande darauf. Dann war es für mich perfekt.

Alle aufgenähten Applikation nähte ich mit dem Freiarmfuß der Nähmaschine mit einem Geradstich. Ich finde persönlich, dass die Applikationen nach dem waschen des Shirt, dass lebendiger aussehen, da sie ein klein wenig ausgefranst sind. Nur die Zahl, habe ich mit dem Zickzackstich angenäht.

Was sagt ihr dazu?

Eure Stephanie

Zuckertüte zur Einschulung meiner Tochter

Wie in meinem letzten Beitrag bereits erwähnt, habe ich doch glatt vergessen, Euch die genähte Zuckertüte meiner Tochter zeigen. Wie konnte das nur passieren. Echt unglaublich.

Die Lieblingsfarbe meiner Tochter ist lila, also war von vornherein klar, dass die Zuckertüte lila wird und eine Katze musste auf der Schultüte sein.

Verwendete Materialien: Schultütenrohling, Baumwollstoff, weißer Nickystoff, Bommelborte, Bänder, selbstgehäkelte Schmetterlinge

Eigentlich fertigte ich die Zuckertüte genauso an, wie die von meinem Sohn.

Auch die Schultüte meiner Tochter unterteilte ich in 3 Abschnitte. Die Abschnitte setzte ich immer mit lila Bommelborte ab. Auf die Mitte applizierte ich mit der Nähmaschine die Katze. Da noch irgendetwas auf der Zuckertüte fehlte, entschied ich mich noch pinke Schmetterlinge zu häkeln und diese an die Zuckertüte zu nähen.

Am oberen Teil der Zuckertüte nähte ich noch den Namen auf. Schließlich musste ja jeder wissen, wem die Schultüte gehört. Als sie dann am Tag der Einschulung die Zuckertüte überreicht bekam, war sie überglücklich und hat sich wahnsinnig gefreut. Allerdings ist mir bis heute unklar, ob sie sich über den Schultüte freute oder über den Inhalt.

Als die Einschulung vorbei und die Zuckertüte leer war, habe ich sie auch wie bei meinem Sohn als Kissen umgenäht. So kann sie jetzt jederzeit mit ihr kuscheln und hat eine schöne Erinnerung, an den Tag der Einschulung.

Habt ihr auch Interesse an einen Zuckertüte für eurer Kind, dann meldet Euch bei mir.

Eure Stephanie

Mund-Nasen-Masken ! Auch ich war dabei

Ohh ja auch ich war mit dabei und nähte letztes Jahr reichlich Masken. Mein Mann brachte zwar genügend OP-Masken von der Arbeit mit, aber für die Kinder fand ich die genähten besser.

Im Internet gab es ja auch genügend Anleitungen, man hatte quasi die Qual der Wahl. Ich habe mich für eine Maske entschieden, wo auch mein Mann mit helfen konnte und zwar beim Bügeln. Das hat ihm sogar richtig Spaß gemacht 🙂 , sogar im Sommer, wo es bei mir im Arbeitszimmer an die 40 Grad sind, da es sich unter dem Dach befindet.

Leider habe ich das Video nicht mehr gefunden, wo ich die Anleitung gefunden habe und ein anderes Video wollte ich jetzt nicht markieren, weil es ja nicht „DIE“ Anleitung war.

Zuerst schnitt ich mal wieder einiges an Stoff zu. Ich verwendete ganz normalen Baumwollstoff. Natürlich versuchte ich dabei darauf zu achten, dass diese nicht allzu dick war. Stoff hatte ich ja genug.

Als ersten nähte ich Masken für meine Kinder und meinen Mann. Als diese dann genügend hatten, kam ich auf die Idee für meine Familie und Freunde Masken zu nähen. Das passte sogar sehr gut, da Ostern vor der Tür stand und wir nirgends hinfahren konnten. Also nähte ich rasch an die 30 Masken – mein Mann bügelte. Dann schickten wie sie an unsere ganzen Verwandten und Freunde in Deutschland. Dazu gab es dann noch eine passende Osterkarte und den dazu passenden Reim und schon war das Ostergeschenk perfekt. (Leider habe ich kein Foto von der Karte gefunden, aber vielleicht hat ja noch einer meiner Verwandten die Karte, dann werde ich sie Euch noch einmal zeigen).

Meine Familie hat sich wahnsinnig über die Masken gefreut, vor allem weil wir uns nicht sehen konnten.

Es waren so schöne Masken dabei. Leider habe ich nicht von allen ein Foto gemacht, das ärgert mich ein bisschen.

Mittlerweile bin ich echt nachlässig beim fotografieren geworden. Entweder vergesse ich die Hälfte oder die Fotos sehen absolut schrecklich aus.

Nachdem ich mit den Masken für meine ganze Familie durch war, kam ich noch auf die Idee für meine ganzen Arbeitskollegen eine Maske zu nähen. Natürlich durften sie sich diese aussuchen. Auch meine Kollegen fanden diese Idee super und haben sich riesig gefreut.

Auch meinem Papa, seiner Frau und meiner Oma habe ich eine Maske geschickt. Mein Papa war davon so begeistert, dass er gleich mehrere bei mir in Auftrag gab. Denn er hat eine Eisdiele und als er diese dann im Sommer wieder aufmachen durfte, wollte er gerne Masken mit Eistüten haben. Als ich dann entsprechenden Stoff bestellen wollte, gestaltete sich das wirklich schwierig, weil die Baumwollstoffe so in die Höhe geschnellt waren und es kaum noch welche gab.

Als ich dann allerdings, welchen gefunden hatte, konnte ich loslegen.

Ich glaube insgesamt habe ich ungefähr 100 Masken genäht. Danach hatte ich dann die Nase voll und konnte keine Masken mehr sehen.

Auf die Idee Masken zu nähen, um sie dann im Anschluss zu verkaufen, kam ich überhaupt nicht. Schon allein aus dem Grund, weil ich nicht andauernd das Selbe nähen möchte. Eintönigkeit ist nämlich überhaupt nichts für mich.

Außerdem war ich der Meinung, dass sich viel zu viele an dem Nähen der Masken bereichert haben und der Markt auch irgendwann übersättigt war. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich froh war so gedacht zu haben, weil ich glaube, dass spätestens dann als die Menschen nur noch OP-Masken oder FFP2-Masken tragen durften, viele auf ihren selbst genähten Masken sitzen geblieben sind.

Eure Stephanie

Was ist im letzten Jahr passiert?

Hallo Ihr Lieben!!!

Mittlerweile ist es fast ein Jahr her, dass ich auf meinem Blog etwas geschrieben habe. Immer wieder habe ich daran gedacht, dass ich mal wieder was schreiben muss. Aber wenn ich mal Zeit und nichts zu tun hatte (kam nicht wirklich oft vor), war ich zu faul.

Das ganze letzte Jahr war ganz schön anstrengend, die Kinder zu Haus im Homeschooling betreuen, keine Ausflüge oder Urlaub machen zu können. Es war super frustrierend, aber trotz allem hatte ich nie Zeit.

Komisch eigentlich. Aber mir ging es ja genauso, wie vielen von Euch. Aber jetzt wo die Kinder erstmal wieder im Wechselunterricht zur Schule gehen und der Stress ein bisschen nachlässt, hoffe ich dass ich die Zeit finden werde, Euch wieder öfters mit Beiträgen zu versorgen.

Ich habe im letzten Jahr wirklich viel genäht, vor allem die Mund-Nasen-Masken. Gefühlt waren es bestimmt 300 Stück. Am Anfang für meine Familie und Freunde, da das im letzten Jahr das perfekte Ostergeschenk für alle war, obwohl man sich nicht sehen konnte. Ich persönlich finde es immer noch schön Sachen per Post zu versenden, anstatt diese ganzen Mails oder Grüße per ePost. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich mich damit so gar nicht beschäftige und auch gar kein Interesse daran habe. Außerdem bin ich ein Technikschreck. Immer wenn ich am PC sitze, funktioniert irgendetwas nicht und dann verzweifle ich und schmeiße das Ding in die Ecke.

Dann nähte ich Masken für meine Kollegen, auch als Ostergeschenk. Damals war ja noch keiner im Homeoffice, da hat man sich noch gesehen. Mittlerweile ist es bei uns auf Arbeit wie leergefegt, nur ab und zu sehe ich mal andere Gesichter.

Ihr fragt euch jetzt bestimmt, wieso ich nicht auch Homeoffice mache. Ich habe mich dafür entschieden, jeden Tag auf Arbeit zu fahren, damit ich nicht komplett isoliert bin und nur meine Kinder und meinen Mann sehe. So schön, dass vielleicht zu Hause auch ist, aber ich würde nie dazu kommen in Ruhe zu arbeiten. Ich sehe, dass ja auch bei meinen Kollegen, die alleinerziehend sind und keinen Mann haben, der zu Hause ist und auf die Kinder aufpasst. Die haben es echt schwer, zwischen Homeoffice und Homeschooling hin-und herzuswitschen.

Deswegen, ich brauche meinen Arbeitsweg und meine Zeit im Büro. Denn nur so weiß ich, wenn ich nach Hause fahre ist meine Arbeit für diesen Tag erledigt und meine Freizeit beginnt.

Aber ich schweife vom Thema ab.

In den nächsten Wochen werde ich versuchen, Euch ein paar von meinen neu genähten und vor allem auch gehäkelten Sachen zu präsentieren. Es ist ganz schön viel zusammengekommen.

Ich habe sogar, dass erste Mal Langarmshirts für meine Kinder genäht und es war gar nicht so schwer wie ich dachte.

Außerdem muss ich dieses Jahr unbedingt den Blog überarbeiten. Ich bekomme ein neues Logo und mein Coperate Design muss angepasst werden.

Ich freue mich schon und hoffe, dass ich dieses Jahr alles schaffe, was ich mir vorgenommen habe.

Seit also gespannt.

Eure Stephanie

… und wieder einmal ganz viele neue Nadelbücher

Nadelbücher sind immer was ganz tolles. Außerdem macht es viel Spaß diese zu Basteln. Nähen bracht man dabei nicht viel, außer die Filzlagen.

Weil ich jetzt auch meine tolle Kam Snap Presse habe, geht auch alles viel schneller, einfacher und es sieht einfach toll aus. Einziges Problem, wenn ich einen Druckknopf falsch angebracht, bekomme ich ihn nicht wieder ab. 🙁

Quarantäne – und nu???

Lange habe ich überlegt, ob ich auch einen Beitrag zur Corona Krise schreibe. Heute habe ich entschieden meinen ganzen Gedanken freien Lauf lassen kann und Euch darüber zu berichten.

Corona. Ich erinnere mich noch als dieser Virus in China ausbrach und in den Medien gesagt wurde, dass das nicht hier her kommt und wenn dann nur in sehr kleiner Ausführung. Bullshit, dachte ich mir damals, wie soll das verhindert werden. Eine Virus macht ja nun keinen Bogen, um irgendwelche Länder, schon gar nicht wenn alles mit China vernetzt ist und eigentlich kein Land wirklich auf China verzichten kann.

Aber egal, es war weit weg und zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich nah. Jedoch kam es dann auch ein paar Wochen später in Deutschland an. Als dann vor 3 Wochen, dass Virus auch das erste Mal in Berlin auftrat, war die Angst groß, aber vorbereitet war irgendwie niemand. Obwohl wir 2 Monate Vorlaufzeit hatten.

Zu diesem Zeitpunkt wurden auch meine beiden Kinder krank, nicht mit dem Virus, aber sie bekamen eine Erkältung. Beim Arzt wurde nur geschaut, ob die Lunge frei ist und dann war es das. Das fand ich echt übel, schließlich gibt es noch andere Krankheiten. Allerdings habe ich das Gefühl, dass nach anderen Krankheiten und Ursachen gar nicht erst gesucht wird, denn schließlich hat jetzt ein komplett neuer Virus die anderen Krankheiten verdrängt. Blödsinn, kann ich dazu nur sagen. So ein Quatsch.

Als ich dann meinen Sohn wieder in die Schule schicken wollte, wurden alle Schulen geschlossen, was echt scheiße war, schließlich hatte ich mich inzwischen auch angesteckt und ich wollte mich einfach nur ausruhen. Aber egal, ich habe es trotzdem hinbekommen, die Erkältung ist weg und ich kann morgen wieder zur Arbeit.

Trotzdem gibt es so viele Sachen die mir durch Kopf den gehen und wo ich mich frage, ob die Menschen alle noch klar denken.

Wie zum Beispiel bei der Überlegung die Supermärkte auch sonntags zu öffnen. Da kann ich mich nur an den Kopf fassen! Wieso längere Öffnungszeiten? Es sind doch nicht mehr Leute geworden, die jetzt einkaufen gehen. Die Anzahl ist doch gleich geblieben. Die Menschen gehen nur mehr einkaufen, weil viele anscheinend keinen anderen Lebensinhalt haben.

Und wenn ich krank bin, hilft mir der Supermarkt ja auch nicht, der macht mich bestimmt nicht wieder gesund und Klopapier schon gar nicht. Außer sie wollen sich alle damit einwickeln, um die Verwesung zu verlangsamen. Was soll das?

Obwohl ich mich persönlich ja frage, wer kauft das ganze Klopapier, die Nudeln, das Mehl, den Reis? Auf den sozialen Netzwerken, ist es keiner gewesen. Wo sind also die Hamster? Wo sind sie nur??

In meinen Augen sollte eher darüber nachgedacht werden, die Öffnungszeiten zu verkürzen oder nur 5 Tage in der Woche den Supermarkt zu öffnen. Dann haben wenigstens die Mitarbeiter mal die Möglichkeit, ein bisschen runter zu kommen und alles in Ruhe einräumen zu können, ohne das gleich alles wieder aus den Händen gerissen wird.

Gestern war ich bei Kaufland und mir ist fast die Spucke aus dem Mund gefallen. Zum Glück nicht, wegen Corona und so. Aber es gab keine Nudeln, kein Mehl, keine Aufbackbrötchen, kein Toastbrot, keine Toilettenpapier und noch ein paar andere Sachen. Das mit dem Desinfektionsmittel, davon möchte ich gar nicht sprechen.

Also ich bin traurig, weil ich nicht weiß in was für einer Gesellschaft wir hier leben.

Jetzt mal zu der Schulsituation.

Als am Freitag die Meldung kam, die Schulen schließen, dachte ich nur „Oweia was für ein Albtraum“. Wenn ich Lehrerin hätte werden wollen, dann häte ich Lehramt studiert. Habe ich aber nicht.

Es ging mir nicht darum, dass ich von nun an 24 Stunden am Tag meine Kinder zu betreuen, sondern darum, dass ich nicht weiß, ob ich das Wissen richtig vermitteln kann. Gut meine Kinder sind in der 1. und 4 Klasse, aber mit meinem Großen ist es immer schon eine Geduldsprobe gewesen Hausaufgaben zu machen und dann auch noch 3 Wochen, mehrere Stunden, das halte ich nicht aus. Jetzt ist die erste Woche rum und es ist genauso eingetreten, wie ich es am Anfang geahnt habe. Es ist schwierig.

Bei meiner kleinen ist alles gut, die ist wahnsinnig wissbegierig und will auch schon dass 1×1 lernen. Wenn nicht immer dieses rumgezicke wäre.

Ich glaube auch nicht, dass die Schulen nur bis zum 19.04.2020 zu habe, dass wird länger dauern und zwar viel länger. Die Generation unserer Kinder, wird daran noch lange zu knabbern haben.

Auch wenn die Lehrer Schulmaterial ausgehändigt haben und auch Apps verwenden, ist es doch nicht das selbe.

Ich freue mich darauf morgen wieder arbeiten zu gehen. Obwohl ich glaube, dass es echt eine Herausforderung wird. Von 6-12 Uhr gehe ich arbeiten, dann will mein Mann zur Arbeit fahren.

Ich hoffe, dass wenn ich nach Hause komme schon Essen auf dem Tisch steht und schon Hausaufgaben gemacht wurden. Einkaufen muss ich ohnehin immer, aber nicht morgen. Bin ja nicht blöd, da gibt es ja ohnehin nichts mehr. Außerdem haben wir genug, dann wird endlich mal unser Gefrierschrank alle, den wollte ich ohnehin mal abtauen.

Vielleicht wird auch noch die Ausgangssperre beschlossen, dann hat das ganze in meinen Augen auch erst einen Sinn. Mein Schreiben vom Arbeitgeber habe ich schon, so dass ich kein Problem haben dürfte auf Arbeit zu kommen.

So und jetzt bin ich gespannt was noch so alles auf uns zu kommt. Aber eins ist klar Berlin, Deutschland, Europa, die Welt … Es wird nicht mehr das gleiche sein.

Die Kreativmesse und ich

Ich habe es getan. Vor 3 Wochen war ich auf der Kreativmesse. Diese fand in Berlin statt, was ich besonders praktisch fand.

Im August hatte ich davon auf Facebook gelesen. Das fand ich toll, weil ich echt gespannt war alles so unter kreativ verstanden wird. Für mich stand sofort fest – da muss ich hin!

Ich war so aufgeregt und konnte es gar nicht mehr erwarten. Ich war so aufgeregt, dass ich sogar überlas in welchem Monat es stattfinden sollte. Als ich es las, war August und ich hatte Urlaub. Der perfekte Zeitpunkt also für die Kreativmesse.

Sie sollte am 20. / 21. und 22. stattfinden. Fand ich cool, schließlich hatte ich Urlaub. Es gab auch eine Internetseite zur Kreativmesse, auf der vermerkt war, wer alles an der Messe teilnimmt. Auch einen Reiter mit Workshops gab es, aber da stand noch keiner drin. Obwohl ich einen Tag vorher auf der Internetseite schaute, stand da nur folgt in Kürze. Ich war verwirrt, schließlich sollte es morgen schon soweit sein. Aber egal, ich war ja so aufgeregt!

Also lief ich zur Bank, holte Geld, damit ich perfekt ausgerüstet bin für den großen Tag.

Am 20. packte ich alles zusammen, stellte Maps ein und setzte mich ins Auto. Aus irgendeinem Grund schaute ich auch nochmal auf die Seite und stellte fest, dass die Messe erst im September stattfindet und nicht wie ich dachte im August. Ich war so enttäuscht. Jetzt ergab auch alles einen Sinn, wieso noch nicht soviele Aussteller und keine Workshops vorhanden waren.

Aber jetzt musste ich doch tatsächlich noch einen Monat warten – das war echt blöd.

Als dann der große Tag kam, konnte ich vorher noch arbeiten gehen und im Anschluss nach Treptow fahren, um zur Messe zu gehen. Zugegeben ich hatte ein bisschen Angst, weil an diesen Tag Blockaden von “ Extinction Rebellion“ angekündigt waren und ich echt Schiss hatte nicht durch die Stadt zu kommen. Aber wie immer habe ich mir mal wieder einen zu großen Kopf gemacht und war innerhalb von 20 min da. Es gab nur ein Problem vor Ort und zwar die Parkplatzsuche, die war mal wieder zum kotzen. Zum Schluss habe ich dann im Center geparkt, ca. 500 Meter entfernt, gefühlt waren es natürlich 3 Kilometer , vor allem als ich wieder zurück zum Auto gegangen bin.

Endlich angekommen bei der „Arena“, wo die Messe stattfand, standen da schon 100te von Menschen und es wurden von Minute zu Minute mehr. Kann natürlich sein, dass mir das nur so vor kam. Einlass war um 14 Uhr. Und die Türen wurden auch echt erst um 14 Uhr geöffnet. Ich war ca. 13:30 Uhr da. Stehen ist echt nicht mein Ding – da krieg ich immer Rücken und dann geht gar nichts mehr. Also sprang ich ne halbe Stunde von einem Bein aufs andere und somit ging es.

Endlich gingen die Türen auf und ich war drin. Ich war so aufgeregt, vor allem weil es auch Workshops gab und ich mich schon wahnsinnig auf einen davon gefreut hatte. Ich wollte unbedingt zu den Workshop bei Perlina. Also rannte ich sofort zu diesem Stand, da der Workshop schon um 14 Uhr (also Einlasszeit) beginnen sollte. Dort angekommen (natürlich hatte ich mir vorher bereits den Messeplan ausgedruckt, so dass ich ganz genau wußte wo ich hinmusste), fragte ich natürlich gleich wo ich mich anmelden und hinsetzen musste, da ich unbedingt erfahren wollte, wie man Twinketten und Twinarmbänder häkelt. Zuvor hatte ich die junge Frau sogar per Mail angeschrieben und gefragt, ob ich mich vorher anmelden musste, aber sie verneinte. Nachdem ich sie dann gefragt hatte, wo der Workshop ist, teilte sie mir mit, dass keiner stattfindet. Oh mann ich war so enttäuscht, war ich doch nur deswegen früher von Arbeit los , um pünkltich am Workshop teilnehmen zu können. Sie erklärte es mir zwar auf Nachfrage, aber so richtig verstanden habe ich es dann doch nicht. Also war ich genau so schlau wie zuvor. Dumm gelaufen.

Aber egal ich wollte mich ja schließlich auch noch umschauen, was es sonst noch alles gibt und was es eigentlich auf so einer Kreativmesse überhaupt gibt. Aussteller waren ja genügend da.

Es gab viele Stände die diverse Stoffe verkauften. Einen Plotterstand, bei dem erklärt wurde wie ein Plotter funktioniert und was man damit alles schönes machen kann. Aber da ich ja bereits einen Plotter habe, war es für mich eher zweitrangig. Natürlich konnte ich dort auch diverse Plotterfolien kaufen, aber das hatte ich natürlich alles schon im Vorfeld getan, so dass die Sache für mich durch war. Also ging ich schnell weiter, um ja nicht auf dumme Gedanken zu kommen.

Es gab einen Stand mit unterschiedlichsten Aussteckformen, von Einhörnen, Herzen, Sternen, Pferden, Schneemännern, Weihnachtsmännern – es war alles dabei, was man sich nur vorstellen kann.

Natürlich gab es auch ganz viele Stände, die Stempel anboten und auf die hatte ich es auch abgesehen, da ich im Moment ein echter Fan von Silikonstempeln bin. Ich finde diese einfach sehr praktisch, weil sie leicht zu händigen, leicht zu säubern und vor allem auch weil sie Platzsparend sind. Aber so viele Anbieter von Silikonstempeln gab es gar nicht, nur vereinzelt gab es welche. Dafür gab es aber noch die herkömmlichen Stempel aus Holz, aber diese mag ich nicht mehr so, weil sie einfach zuviel Platz wegnehmen.

Dafür gab es einen Stand mit 3D Stempelfarbe. Das fand ich irgendwie interessant. Allerdings war in einer Dose, echt viel Farbe drin, dass ich mich nicht wirklich entscheiden konnte, was ich brauche, wieviel ich brauche und vor allem welche Farbe ich brauche. Also entschied ich mich dafür mir das alles nochmal durch den Kopf gehen zu lassen und am nächsten Tag, dann eine von diesen 3D Stempelfarben zu kaufen. Cool waren die nämlich wirklich.

Gesehen habe ich auch unterschiedliche Stifte. Stifte mit 3 Farben in einem, kannte ich auch bis dahin noch nicht, Stifte die man ineinander laufen lassen kann und welche dann heller und dann wieder dunkler werden. Die waren echt schön, allerdings auch dementsprechend teuer und nicht wirklich für meine Kinder bzw. für mich geeignet, weil ich gar nicht wüsste was ich damit machen sollte, da ich mich ja nun mal eher dem Nähen gewidmet habe.

Einen Stand fand ich auch sehr toll und zwar haben die Nudelhölzer hergestellt, mit verschiedenen Ausstanzungen. Es gab große und kleine mit Sternen, Pferden, Rehen, Schneeflocken etc. Einfach süß und perfekt für die bevorstehende Weihnachtszeit. Auf Nachfrage, haben sie mir auch erzählt, dass sie diese selbst herstellen. Ich war von dieser Idee echt begeistert und wollte mir dann aber am nächsten Tag erst eins kaufen (habe ich dann natürlich doch nicht – hab´s vergessen).

An einem Stand führte ein Mann Stoffbeschichtungsgel vor. Dieses braucht man nur auf normalen Baumwollstoff streichen, trocknen lassen und danach mit einem Bügeleisen überbügeln und schon hat man beschichteten Stoff. Toll oder?? Das wollte ich haben, aber sicher war ich mir noch nicht ganz, weil ich erst überlegen musste, ob ich das denn sooft brauche.

Also ging es erstmal weiter. Es gab auch noch Stände mit Wolle, Garnen, Aufklebern, Schmuck, Massagegeräten, Lampen, Backutensilien u.v.m.

Außerdem gab es ein paar Futterstände. U.a. einen Foodtruck bei dem es Eisbein und Sauerkraut im Brötchen gab. Das musste ich haben und ich habe es nicht bereut. Es war soooooo lecker. Einfach der Wahnsinn!

Da ich ganz schön fertig war verließ ich nach 2 Stunden die Messe (an ein paar Stoffen bin ich natürlich nicht vorbei gekommen) und freute mich schon auf den nächsten Tag.

Am Samstag, traf ich mich dann mit meiner Freundin und fuhr mit ihr zur Messe. Dieses Mal war es nicht so voll, weil es auch schon um 15 Uhr war.

Zuerst steuerte ich den Stand mit der 3D Stempelfarbe an und bekam die Antwort, dass alles ausverkauft sei und sie auch gar nicht mehr am Sonntag auf der Messe teilnehmen würden. Im Anschluss ging ich zu dem Stand mit dem Beschichtungsgel. Gleiche Antwort – ausverkauft. So ne Scheiße, aber egal – Geld gespart. Wer weiß, ob ich es überhaupt verwendet hätte.

Nachdem wir ein paar Stunden da waren, setzten wir uns erstmal hin und wollten einen Kaffee trinken. Einen stinknormalen Kaffee, gab es aber auch nicht. Das war echt blöd, hatte ich mich doch so darauf gefreut.

Als wir dann langsam zum Ausgang liefen, sahen wir noch eine coole Sache, welche ich auch noch nicht kannte und zwar “ Diamond Painting „. Das sind kleine Steinchen, die mit Hilfe eines Stiftes auf eine klebende Unterfläche gebracht werden und bei dem ein Bild einsteht. Das fand ich echt cool, also nahm ich mir gleich eins mit – ein Katzenbild. Oweia hört sich an wie eine alte Oma, wenn ich das so schreibe, aber egal, das Resultat lässt sich sehen. Bin nämlich inzwischen auch schon fertig und brauche nur noch einen passenden Bilderrahmen.

Dannach ging es nach Hause und dort gab es dann zum Glück auch noch nen Kaffee für mich 🙂

Fazit: Die Messe war schön, allerdings hätte ein Tag gereicht, da sie nicht allzu groß war, von einigen Ständen hätte es mehr zur Auswahl geben können und wenn Workshops angeboten werden, sollten diese auch stattfinden bzw. wenn Sachen verkauft werden, sollten diese auch am 2. Messetag vorhanden sein. Ansonsten habe ich ein paar neue Dinge gesehen, welche ich vorher noch nicht kannte. Also werde ich es mir nicht nehmen lassen und auch im nächsten Jahr wieder mit dabei sein.

Meine größte Sucht

Viele von Euch denken jetzt wahrscheinlich, dass ich vom Nähen spreche, aber dem ist leider nicht so. Natürlich ist das Nähen auch eine große Sucht und eine schöne noch dazu, aber ich spreche vom Rauchen. Oh ja das ist wohl meine allergrößte Sucht von allen.

Damit angefangen habe ich mit 18 Jahren. Mit 18, eigentlich irgendwie ganz schön bescheuert, wenn ich so darüber nachdenke. Wieso mit 18 – das frage ich mich bis heute. Vielleicht lag es ja daran, dass ich ohne Probleme Zigaretten kaufen konnte, aber ich glaub das war es nicht.

Natürlich hatte ich es schon vorher mal ausprobiert, aber ich weiß noch, dass ich das ganz schön eklig fand und lieber davon Abstand gehalten habe. Aber zum Schluss konnte ich mich wohl doch nicht entziehen, es gab einfach zu viele um mich herum, die auch geraucht haben.

Wahrscheinlich fragt ihr euch jetzt, wieso ich gerade heute darüber schreibe. Aber ich hatte in den letzten 4 Wochen die Möglichkeit an einem Trnd-Projekt teilzunehmen. Trnd??? Möglicherweise fragen sich einige von Euch jetzt was ist das? Trnd ist eine große Plattform, bei dem man neue Projekte kennenlernt und diese auch testen kann. Man muss ich dafür bewerben und wenn man Glück hat, wird man für dieses Projekt ausgewählt.

Ich hatte seit langer Zeit mal wieder dieses Glück. Und zwar durfte ich den Vype ePod testen bzw. darf es immer noch. Bei dem Vype ePod handelt es sich um eine kleine E-Zigarette. Und wenn ich sage kleine E-Zigarette, dann meine ich auch klein.

Als ich davon erfahren habe, dabei sein zu dürfen, habe ich mich ganz schön gefreut. Ich hatte zwar schon mal eine E-Zigarette, aber diese war wahnsinnig groß. Diese habe ich zu Weihnachten vor 3 Jahren von meinem Mann geschenkt bekommen, aber genutzt habe ich sie nicht wirklich und seitdem liegt sie im Schrank. Sie war einfach zu groß, unhandlich und unpraktisch.

Deswegen habe ich mich auf die kleine E-Zigarette gefreut. So richtig befasst hatte ich mich nicht wirklich damit, dass kam erst an dem Tag, als sie mit der Post eintraf. Nachdem ich das Päckchen aufgemacht hatte, war ich wirklich überrascht, weil sie echt klein war. Die E-Zigarette bestand aus 2 Teilen. Einmal dem Zigarettengehäuse und dann die Caps.

Ein paar Tage zuvor bekam ich bereits die Powerbank, welche ich aufladen musste, damit im Anschluss der Vype ePod damit aufgeladen werden konnte.

Als dieses dann geschehen war, konnte es auch schon mit dem Dampfen losgehen. Ich musste eine der Caps (entscheiden konnte ich mich für „Very Berry“, „Rich Vanilla“, „Golden Tobacco“ oder “ Chilled Mint „), ich entschied mich für „Very Berry“, in die Zigarettenhülse stecken.

Herausfallen tut dieses nicht, da diese sich beide mit einem integrierten Magneten verbinden.

Was natürlich die Sache relativ einfach macht, da ich so jederzeit die Sorten tauschen kann, ohne großen Aufwand zu betreiben.

Denn Anfang hat mein Mann gemacht, welcher eigentlich schon seit 12 Jahren nicht mehr raucht, sondern nur ab und zu mal eine Moods. Dann durfte ich auch probieren. Die ersten Züge waren schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig, da ich ganz anders ziehen musste. Was passierte also? Ich musste erstmal lauthals loshusten.

Nachdem ich herausgefunden hatte, wie es funktioniert, ging es los. Mein erstes Empfinden war, dass es mich ein bisschen an eine Shisha erinnerte, ob es vielleicht am Geschmack lag, weiß ich nicht. Dampfen tut es meiner Meinung nicht so doll. Was ich jedoch auch nicht so schlimm finde, schließlich sollte es meiner Ansicht nach, wenn man umsteigen will, dem eigentlichen Rauchen, schon ähnlich sein. Außerdem finde ich es ganz furchtbar, wenn es zu doll dampft.

Sicher kennt ihr das auch von der Straße, dass sieht in meinem Augen ganz schlimm aus. Am schlimmste finde ich es, wenn ich an der Ampel stehe und vor mir im Auto pustet jemand den Rauch einer E-Zigarette aus.  Früher habe ich immer gedacht, dass das Auto brennt. Mittlerweile weiß ich, dass dem nicht so ist und es einfach nur der Dampf der Zigarette ist. In meinen Augen erinnert mich das an früher, als wir alle gemeinsam im Auto saßen, geraucht habe und dann einer auf die Idee kam, mal dass Fenster oder die Tür zu öffnen. Dann stieg auch immer eine mächtige Wolke aus dem Auto empor. Bei einigen E-Zigaretten ist das nur bei einer Person der Fall, was ich ganz schön übel finde. Deswegen finde ich den Vype ePod ganz gut.

Am nächsten Tag, wollte ich ihn mit auf Arbeit nehmen, um ihn meinen Arbeitskollegen zu zeigen, hatte ja schon viel davon erzählt. Aber wohin damit, schließlich sollte das Mundstück nicht dreckig werden. Denn einen Aufsatz – also einen Schutz – gibt es leider für den Vype nicht. Also ging ich in mein Nähzimmer und fand ein kleines Täschchen, welches prima dafür geeignet war.

Auf Arbeit angekommen, rauchte ich erstmal bevor ich ins Gebäude ging. Dann zeigte ich die E-Zigarette meiner Kollegin, welche auch ganz begeistert von seiner Größe war. Allerdings ist sie Nichtraucherin und somit war das Thema nur mittelmäßig relevant.

Als ich dann mal eine Pause hatte, musste ich allerdings schnell feststellen, dass ich schwer einschätzen kann, wieviel Zeit ich mit dem Rauchen verbringe, da sie ja nicht alle wird. Eine normale Zigaretten nehme ich, rauche sie und wenn sie alle ist, dann ist sie alle – und meine Pause ist vorbei. Allerdings ist das bei der E-Zigarette nicht der Fall. Was ich irgendwie blöd finde. Ein eingebauter Timer wäre cool, den ich selbst stellen kann und somit genau weiß wie lange ich rauche oder geraucht habe.

Somit war für mich das Thema E-Zigarette schnell vorbei, zumindest was die Arbeit betraf, da ich einfach nicht die nötige Geduld habe, um auf die Uhr zu schauen oder auf mein Gefühl zu hören. Das klappt nämlich meistens nimmt, denn auch wenn ich auf die Uhr schaue, dann schaue ich nicht wirklich drauf, sondern träume irgendwie nur. Was die Sache irgendwie ein klein bisschen erschwert.

Zu Hause war das dann anders, da musste ich mich nicht an eine Zeit halten. Allerdings kam ich mir trotz der Größe der E-Zigarette komisch vor. Irgendetwas fehlte mir, aber ich kann nicht sagen was genau. Es war einfach komisch.

Also kaufte ich mir wieder normale Zigaretten und rauchte auf die altmodische Art. Schon komisch wie unterschiedlich das Empfinden ist. Bei anderen Leuten klappt es ja schließlich auch. Ich habe echt gedacht, dass es funktioniert und ich vielleicht ein klein wenig Geld einsparen könnte. Schließlich habe ich in den letzten 20 Jahren, bestimmt genügend Geld mit dem Kauf von Zigaretten ausgegeben. Ein Kleinwagen wäre das bestimmt, wenn ich das mal zusammen rechnen würde. Ganz schön krank!

Ab und zu rauche ich den Vype ePod auch, aber nur wenn meine Zigaretten alle sind und ich zu faul bin, nochmal los zugehen, um neue zu kaufen.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass der Vype ePod eine tolle Sache ist, wenn man daran glaubt und wenn man sein „Ich“ davon überzeugen kann. Mein „Ich“ hat leider was anderes gesagt. Und irgendwie hoffe ich ja auch, dass ich es irgendwann schaffe, wieder mit dem Rauchen aufzuhören, bei meinen Schwangerschaften hat es ja auch immer geklappt.

Hier noch ein Appell an Euch! Fangt bloß nicht mit dem Rauchen an, denn es hat nur Nachteile. Es ist nicht gut für die Gesundheit, es ist teuer, es sieht scheiße und nicht cool aus. Spart das Geld lieber für einen großen Wunsch, dann habt ihr wahrscheinlich mehr davon.

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