Ein typischer Mama-Tag

Ich erinnere mich noch, als sei es gestern gewesen. Ich wollte unbedingt schwanger werden. Ich wollte, dass mich jemand „Mama“ ruft. Diese Vorstellung hat mich schon begleitet, seit dem ich 15 war – nagut, dass lag wahrscheinlich auch daran, dass ich mit 12 nochmal einen kleinen Bruder bekommen hatte. Natürlich musste ich erst die Schule fertig bekommen, die Ausbildung beenden und einen passenden Mann finden. Aber als ich das endlich alles hatte, sollte es soweit sein. Es hat ewig gedauert bis es dann passierte, aber eines Tages war es soweit und ich war schwanger. Endlich. Jetzt musste ich nur noch die 9 Monate durchhalten um das kleine Würmchen in den Händen halten zu könne. Dann war es da, aber „Mama“ sagte es noch lange nicht. Das kam dann erst nach ca. 5 Monaten, würde ich sagen.

„MAMA“. Wie hörte sich dieses Wort toll in meinen Ohren an. Es war soweit, jetzt war ich eine richtige Mama. Von einem Kind, was dieses Wort auch aussprechen konnte.

Das ist jetzt ca. 9 Jahre her und jetzt verfolgt mich dieses Wort. Was damals noch so schön erschien, ist zum Verhängnis geworden.

Beginnen tut das schon am frühen Morgen, wenn ich noch gar nicht richtig munter bin und die Kinder geweckt werden. „MAMA“ ich will nicht aufstehen. „MAMA“ ich bin noch müde. „MAMA“ ich habe nichts zum Anziehen. „MAMA“ bring mir etwas zum Anziehen. „MAMA“ putzt Du mir die Zähne? Das ist mein Morgen und irgendwie, kann ich dieses Wort, welches ich einst so schön fand, dann schon nicht mehr hören. In jeder Situation steht ein Kind hinter mir, ob beim Zähneputzen, beim Duschen, beim Haare föhnen oder beim Toilettengang. Eigentlich immer dann, wenn ich nicht antworten kann, wenn ich nichts höre, weil gerade Wasser über meine Ohren fließt oder wenn ich einfach mal allein sein möchte. Oweia und ich habe nur 2 Kinder, was machen die unter euch die mehr als 2 haben????

Wenn wir dann alle am Frühstückstisch sitzen geht es ja dann auch schon weiter. „MAMA“ schenkst Du mir Wasser ein? „MAMA“ gibt mir die Cornflakes. „MAMA“ wo ist die Milch? „MAMA“ bringst Du mich zur Schule? „MAMA“ kann ich zu Hause bleiben? „MAMA“ ich habe Bauchschmerzen. Irgendwie ist immer wieder etwas Neues. Ich komme überhaupt nicht dazu etwas zu sagen, weil ständig die Kinder reden und Fragen stellen. Obwohl ich mich doch so gerne reden höre.

Fertig mit Essen, denke ich dann immer das Schlimmste ist geschafft, bald biste auf Arbeit. Aber eigentlich geht’s dann erst richtig los. „MAMA“ wo ist mein Frühstück? „MAMA“ was ist in der Brotbüchse? „MAMA“ welche Schuhe soll ich anziehen? „MAMA“ wird es heute warm? „MAMA“ regnet es heute? „MAMA“ wann holst Du mich ab?

Endlich draußen beim Auto – alle sitzen drinne. „MAMA“ das Lied find ich doof. „MAMA“ mache einen anderen Sender an. „MAMA“ bei „PAPA“ im Auto hören wir ganz andere Musik. Moment mal, habe ich mich verhört? Wer ist dieser Papa? Kenn ich den? Ist das vielleicht der, der immer morgens mit am Frühstückstisch sitzt und nie angesprochen wird? Wer ist dieser „PAPA“? Komisch. Aber Moment mal, das ist doch der, der immer morgens die Frühstücksdosen für die Kinder macht. Und überhaupt, woher soll ich denn dann bitte wissen, was die Kinder in den Brotbüchsen haben. Wieso fragen die Kinder dann nicht diesen „PAPA“.

Bei der Schule angekommen. „Tschüß MAMA – ich hab Dich lieb“. Was für ein toller Satz. Ich weiß nicht, ob es der Satz an sich ist, oder ob es das Tschüß ist was ich höre. Kann es nicht wirklich sagen und erklären. Bei der Kita angekommen, dass gleiche „Tschüß MAMA – ich hab Dich lieb, bis heute nachmittag“.

Geschafft! Endlich Ruhe. Stille. Kein „MAMA“ mehr.

Ich sitze im Auto. Kann das hören was ich will und keiner quatscht dazwischen. Schaffe es sogar mich mit mir selbst zu unterhalten, ohne unterbrochen zu werden. Einfach toll. Ich liebe es.

Auf Arbeit angekommen. Da werde ich doch wirklich noch mit meinem Namen angesprochen. „STEPHANIE“. Wie toll. Oh ja so heiße ich, lange den Namen nicht mehr gehört. Vor allem nach einem langen Wochenende. Aber eh ich mich versehe, ist die schöne Zeit auf Arbeit wieder vorbei.

Ich komme immer näher. Ich kann das Wort „MAMA“ schon schmecken, riechen und hören. Um so näher ich an die Kita komme, wird es immer präsenter. „MAMA“ „MAMA“ „MAMA“. Schnell noch mal die Mucke aufdrehen um es zu übertönen. Mitsingen, alles tun um es abzuschütteln.

Endlich bei der Kita. Da sehe ich meine Kleine, wie sie mit ihren Freunden spielt. Aber was ist das, auf einmal freue ich mich darauf das Wort „MAMA“ zuhören.

Sie kommt auf mich zu gerannt. „MAMA“ – ich habe Dich so vermisst. Kann die Tränen gerade noch unterdrücken. Sie umarmt mich, kuschelt mit mir und sagt diese tollen Worte. Was soll ich dazu noch sagen. Sie hat es doch tatsächlich wieder geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen.

Aber dann geht es auch schon wieder los. „MAMA“ holst Du meinen Rucksack, ich muss mich noch verabschieden.
Wie nur einmal „MAMA“ – merkwürdig. Was ist passiert?

Im Auto, frage ich mich wieso habe ich diese Frage gestellt. „MAMA“ machst Du das Handy an, ich will mein Lied hören. „MAMA“ ist Florian schon zu Hause? „MAMA“ wieso hast Du mich so früh abgeholt? „MAMA“ eigentlich habe ich gerade so schön gespielt. „MAMA“ kann ich zu Hause ein Eis? „MAMA“ fahren wir noch einkaufen? Ich denke nur, hoffentlich steht kein Auto an der Ampel, damit wir schnell zu Hause sind und ich erstmal einen Kaffee trinken kann.

Endlich zu Hause! Hallo „PAPA“. Da ist dieses Wort schon wieder „PAPA“. Ach jetzt sehe ich ihn auch. Da ist er ja, dieser „PAPA“. Toll. Vielleicht kann ich ihn ja jetzt mal sagen, dass er mir einen Kaffee machen soll. „PAPA“ machst Du mir einen Kaffee. Mmmmhh regiert nicht. Sven machst Du mir einen Kaffee. Ohh das hört er, klappt wohl besser.

Mein Sohn ist auch bereits zu Hause angekommen. Ignoriert mich aber. Ich weiß nicht ob ich das gut oder schlecht finden soll. Irgendwie würde ich ihn doch schon gerne sehen und ihn fragen wie sein Tag war. Gehe ich jetzt zu ihm? Ach ich mache es einfach. Hallo „MAMA“. Stelle ihm tausend Fragen, aber das Wort „MAMA“ höre ich nicht. Naja kann ja sein, dass ihm aufgefallen ist, dass es mir auf den Senkel geht. Habe ja noch Klara, die mir aus dem Bad zuruft „MAMA“ – hilfst Du mir?

Habe noch 2 Stunden Zeit bis zum Abendbrot. Was mache ich jetzt? Gehe ich ins Nähzimmer? Lege ich mich ins Bett? Gehe ich zum Sport? Hausarbeit? Kann mich nicht entscheiden. Ach lege mich ins Bett und tu so als wenn ich schlafe. Nach 2 Stunden, verdammt bin ja eingeschlafen.

Abendbrotzeit. Essen ist fertig. Wie sitzen alle am Tisch – auch „PAPA“. „MAMA“ schenkst Du mir was zu Trinken ein? „MAMA“ schmierst Du mir eine Schnitte? „MAMA“ „MAMA“ „MAMA“ irgendwie überschlägt sich das Wort gerade. Liegt wahrscheinlich daran, dass jeder was sagen will und wir uns ja so lange nicht gesehen haben. Auch mein Großer spricht mit mir, ist ihm jetzt wahrscheinlich erst eingefallen, was er so Schönes heute in der Schule erlebt hat.  Von der anderen Seite des Tisches höre ich nur „MAMA“ du hörst mir schon wieder nicht zu. „MAMA“ ich rede mit mir. „MAMA“ du interessierst Dich mehr für Florian. „MAMA“ jetzt habe ich es vergessen und außerdem will ich nicht mehr mit dir sprechen. Essen ist vorbei. Ich bin wieder fix und fertig. Denke Bett wäre schön.  Alle gehen seine Wege, keiner redet mehr. Entweder wird ferngesehen oder gespielt.

Schlafenszeit. „MAMA“ muss ich mir die Zähne putzen? Echt jetzt? Was für eine dumme Frage. „MAMA“ muss ich heute duschen? Geschafft! Alle liegen im Bett. Wie schön. Noch schnell kuscheln, quatschen, noch mehr kuscheln und ganz viele kleine Küsse. So schön. Das genieße ich echt, jeden Abend.

Ich sitze auf dem Sofa. Wie herrlich. Der Fernseher läuft und ich bin nicht allein. „PAPA“ sitzt noch neben mir. Auf einmal. „MAMA“ ich kann nicht schlafen. Welches Kind ist das? Noch ein „MAMA“ ich habe Hunger. Welches Kind ist das? Sind das beide oder nur eins. Kann es nicht deuten. Sehe beide Kinder. Stehe ich jetzt vom Sofa auf? Oh nein. Ich spreche mal den „PAPA“ an. Ohhh funktioniert, der Papa bringt die Kinder ist Bett. Schön. Werde ich jetzt öfters so machen.

Gute Nacht!!!

Okay vielleicht war der Beitrag ein klein wenig überspitzt dargestellt, aber ich denke das, dass viele Mamas und Papas kennen und wissen was ich damit sagen will. Vor allem die Alleinerziehenden Mamas oder Papas unter Euch- Hut ab wie ihr das jeden Tag schafft und meistert!!!

Aber wieso gibt es immer einen Elternteil, der präsenter ist, als der andere, das ist doch wirklich merkwürdig.

ICH LIEBE MEINE KINDER und möchte sie um nichts auf der Welt missen. Ich bin froh das ich sie habe und könnte es mir gar nicht mehr vorstellen ohne sie zu sein. Natürlich genieße ich auch mal die Ruhe auf Arbeit, aber immer wenn ich sie dann wieder in die Arme schließen kann, geht mein Herz auf und ich bin überglücklich „MAMA“ sein zu dürfen.

designed by Mama Stephanie

Hochzeitsgeschenk Heißluftballon

Am Samstag haben meine kleine Schwester und ihr Freund sich das „JA“-Wort gegeben.

Für dieses Event habe ich lange nach einem passenden Geschenk gesucht. Bei Pinterest habe ich es mal wieder gefunden – das passende Hochzeitsgeschenk.

Verwendete Materialien:
REGOLIT Hängeleuchtenschirm ; FRIDFULL Übertopf ; Gips, Malerkrepp, Holz, Holzstäbe, Washitape, Schnur, Brautpaar, Tauben, Strickschlauch, Tüll, Reis, Heißklebepistole, Satinband, Kleingeld, Geldscheine

An dieses Stelle muss ich sagen, dass mir mein Mann sehr geholfen hat.

Das Kleingeld hatte ich meiner Freundin abgekauft, da diese gerade zu dem Zeitpunkt, als ich es brauchte ein großes Nutella-Glas mit Kleingeld zur Sparkasse zum Wechseln bringen wollte. Es war der ideale Zeitpunkt.

Bevor mein Mann das Kleingeld in den Übertopf eingipste, beklebte er diesen noch mit Malerkrepp, damit der Übertopf nicht beschädigt wurde.

Um das Ganze ein bisschen schwieriger und interessanter zu gestalten, schnitt mein Mann aus Holz ein runde Platte zu, welche dann in den Topf auf das Kleingeld gesetzt wurde. In die Platte bohrte er 4 Löcher, in welche dann Holzstäbe geleimt wurden, woran der Ballon bzw. der Lampenschirm befestigt wurde. Die Holzstäbe umwinkelten wir noch mit weißen Satinband.

Die Platte bespannte ich nochmals mit Tüll, damit sie nicht so kahl aussah. Um einen kleinen Tipp zu geben, dass sich im Übertopf noch etwas befindet, klebte mein Mann noch ein rotes Satinband, als Lasche an die Platte. Die Platte fixierten wir dan mit 4 Heißklebepunkten an dem Übertopf.

Nachdem der Gips getrocknet war, entfernten wir das Malerkrepp und beklebten den Übertopf mit einer schönen Borte. Um die Ähnlichkeit mit einem Heißluftballonkorb herzustellen, schnitt ich aus einem Strickschlauch 4 gleichgroße Stücke zu. Diese nähte ich dann von Hand an einer Stelle zu, so dass kleine Säckchen entstanden. Die Säckchen befüllten wir dann mit Reis und banden sie mit einem Faden zu. Danach klebten wir sie mit Heißkleber an den Übertopf.

Danach kam in meinem Augen der schwierigste Teil des Geschenks – und zwar die Wimpelkette die am Ballon befestigt wurde. Aus Washitape fertigte ich die Wimpel an und dazwischen befestigte ich immer mal wieder einen Geldschein.

Ich weiß gar nicht wie viel Schnur wir verwendet haben, aber es waren bestimmt ein paar Meter. Nachdem die Wimpelkette fertig war, klebten wir diese ebenfalls mit Heißkleber an den Ballon.

Erst ganz zum Schluss klebten wir das Brautpaar in den Korb. Aber das lag wahrscheinlich auch daran, dass das 1. Brautpaar, welches ich gekauft hatte, kaputt gegangen war. Somit musste ich nochmal los, um ein neues zu besorgen. Die Täubchen befestigten wir dann auch noch im Übertopf.

Und dann war er fertig, gebraucht waren wir ca 1,5 Wochen für das Geschenk, aber das lag auch daran das ich eine Woche im Urlaub war und mein Mann schon mal ohne mich anfing.

Auch Felix – unser Kater, musste sich den Ballon erstmal genauer anschauen. 😉

Hier nochmal ein paar Bilder vom eingepackten Heißluftballon.

Ostertäschchen als Geschenkverpackung

Jedes Jahr aufs Neue gibt es von den Großeltern neue Osterkörbchen. Wir haben schon eine riesengroßen Ansammlung davon im Keller. Auch wenn sie schön anzusehen sind, fand ich sie immer überflüssig. Außerdem haben die Kinder immer welche im Kindergarten bzw. in der Schule gebastelt und das ganze Ostergras lag dann immer überall rum. Ich hasse Ostergras, selbst im Sommer und zu Weihnachten taucht es irgendwo auf. Weiß der Geier wo das her kommt. 🙂

Naja dieses Jahr bin ich auf eine schöne Anleitung für ein Ostertäschchen gestoßen. Da ich auch mal wieder neue Stoff gekauft hatte, passte es prima.

Die Anleitung habe ich hier gefunden.

Da das Schnittmuster in meinen Augen ein wenig zu klein war, habe ich es einfach ein bisschen vergrößert.

Das Nähen an sich war relativ einfach, ich denke auch, dass das eine schöne Nähanleitung für Nähanfänger, sowie für Kinder ist. Außerdem sehen die Täschchen unglaublich niedlich aus.

Was ich sehr schön finde, dass nicht soviel hinein passt, somit kommt man nicht in Versuchung den Kindern zu viel süßes zu schenken, schließlich bekommen sie ja auch von den Großeltern noch genügend. Gestern bin ich aus den Osterurlaub von Oma und Opa wieder gekommen und ich hatte einen ganzen Wäschekorb voller Süßigkeiten.

Aber jetzt ist Ostern wieder vorbei und bis zum nächsten Geburtstag im Juli wird es wahrscheinlich reichen.

Ich hoffe, dass ihr alle ein schönes Osterfest hattet und eure Kinder genauso viel Spaß bei der Ostereiersuche hatten wie meine.

Bald ist wieder Ostern und wir haben alle zusammen gebastelt

… und zwar viele kleine Osterhasen für die liebe Verwandschaft.

Den entsprechenden Link und die Anleitung findet ihr hier .

Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht und die Kinder und mein Mann, waren gar nicht zu bremsen – beim NASCHEN 🙂

Es ist eine sehr schöne Idee. Und vor allem geht es mit vereinten Kräften sehr schnell..

Kinderkostüm Drache Kokosnuss

Auch dieses Jahr zum Fasching kamen wieder diverse Wunschanfragen zu Kinderkostümen u.a das Kostüm Drache Kokosnuss. Schließlich war der Film ja aktuell im Kino.

Da ich ein Dinokostüm ohnehin im Sortiment habe, dachte ich das es eine tolle Erweiterung wäre und wie ihr wisst, sind neue Kostüm ja mein Ding. Also gesagt getan. Ein neues Schnitmuster für die Mütze und für die Flügel musste her, so dass aus dem Dino ein Drache entstehen konnte.

Ich schaute mir ganz genau das Bild vom Drache Kokosnuss an, welche Farben der Körper, die Mütze, die Flügel und die Zacken haben.

Um das Schnittmuster für die Mütze zu erstellen, nahm ich mir ein Basecap meiner Kinder und schaute es mir genauer an. Dann erstellte ich das Schnittmuster. Die Flügel machte ich einfach pi mal Daumen, klappte aber mal wieder sehr gut.

Das ist dabei heraus gekommen:

Ich denke es ist ganz gut geworden, Es sieht auf alle Fälle total „knuffelig“ aus.

Natürlich gibt es das Kostüm jetzt auch offiziell in meinem Sortiment zu kaufen. Interesse? Dann schaut doch einfach bei etsy rein.

Geldbörse aus Kork

Letztes Jahr im Dezember habe ich mir mal wieder ein schönes Portmonee genäht.
Mein altes war ja inzwischen auch schon bereits 3 Jahre alt und ich hatte mich einfach satt gesehen, somit musste ein neues her.
Das Schnittmuster von dem alten Portmonee fand ich eigentlich ganz gut, so dass ich entschied das gleiche nur in einer anderen Farbe wieder zu nähen.

Da ich vor einiger Zeit Kork bestellt hatte und ich unbedingt die Beschaffenheit, Verarbeitung und die Festigkeit dieses Stoffes ausprobieren wollte, entschied ich mich ein Portmonee aus dem Korkstoff zu nähen. Denn was beansprucht man mehr als seine Geldbörse.

Als Innenstoff habe ich lilanen und türkisen Baumwollstoff verwendet. Diesen beiden Farben, finde ich passen einfach perfekt zusammen, sie harmonieren so toll.

Die einzelnen Schritte des Nähens habe ich nicht näher beschrieben, weil ich es auch nicht besser kann, als in der Anleitung von dem Schnittmuster.

Ich war begeistert als ich fertig war. Es sah wunderschön und edel aus.

Allerdings war ich von dem Korkstoff noch nicht wirklich überzeugt, so dass ich mit dem Beitrag dazu erstmal warten wollte. Jetzt fast ein Jahr später kann ich nur sagen, das Material ist großartig. Meinem Portmonee sieht man nicht an, dass es bereits ein Jahr alt ist. Es sieht noch genauso aus, wie nach der Fertigstellung.

Also Daumen hoch für Korkstoff! Absolut für die Verarbeitung geeignet.

Wenn Euch das Portmonee gefällt, dann könnt ihr Euch gern mit mir in Verbindung setzen, schließlich steht ja bald Weihnachten vor der Tür und vielleicht ist das ja genau das Geschenk was ihr gesucht habt.

Ich freue mich auf Euch.

Eure Stephanie

Ich ziehe um. Ab jetzt findet Ihr mich auch bei dohero

DaWanda hat letzte Woche Donnerstag am 30.08.2018 die Verkäuferplattform geschlossen. Das hat wirklich viele getroffen und mich natürlich auch. Als ich es erfahren habe, war ich todunglücklich. Ich wusste gar nicht was ich machen sollte. Zu „etsy“ wollte ich nicht unbedingt gehen, obwohl „DaWanda“ wirklich viel Werbung dafür gemacht hat. Umso schöner fand ich es, als „Stoffwelten“ das Projekt „dohero“ ins Leben rief. Und innerhalb von 2 Monaten einen neue Verkaufsplattform auf die Beine stellte. Für mich war klar, dass ich gern bei einem deutschen Unternehmen bleiben wollte. Was natürlich umso mehr für dohero sprach.
Obwohl mich zwischendurch auch Amazon Handmade anrief und mich versuchte abzuwerben. Auch dort habe ich ein Verkäufer Portal eingerichtet, jedoch noch keine Artikel hochgeladen, weil mir das ein klein wenig zu kompliziert ist, da ich gern auf dem deutschen Markt verkaufen würde und nicht unbedingt ins Ausland. Natürlich gibt es da auch Ausnahmen. Aber ich liebe es einfach, einfach. So bin ich halt.

Aber egal, ab heute findet Ihr mich also bei dohero. Dort gibt es auch weiterhin meine liebevoll selbst gestalteten Artikel zu kaufen.
Schaut doch mal rein. Ich und auch viele andere würden sich freuen.

Natürlich werde ich auch weiterhin hier für Euch und auch für mich ein paar schöne Beiträge verfassen. Für mich ist dieser Blog ein wenig wie ein Tagebuch. Ich finde es wirklich schön zu schreiben. Es wäre nur toll, wenn ich mehr Zeit finden würde. Aber irgendwann wird es drum herum bestimmt mal wieder in bisschen ruhiger und dann kann ich auch wieder regelmäßig schreiben.

Eure Stephanie

Malzwiese Festival 2017

Gestern war ich auf dem „Malzwiese Festival“ in Berlin. Da wir derzeit die Kinder nicht haben, dachten wir uns das wir mal wieder was tolles zu zweit unternehmen könnten. Obwohl ich sagen muss, dass es so viele Attraktionen für Kinder gab, dass ich ein bisschen traurig war, sie nicht dabei gehabt zu haben. Aber nächstes Jahr werden wir wieder hingehen und dann nehmen wir sie mit.

Es war wirklich schön. Am Anfang hat das Wetter zwar nicht wirklich mitgespielt, aber später kam die Sonne raus und die Kinder konnten sogar im Wasser plantschen.

DaWanda war auch mit von der Partie und hat verschiedene kostenlose DIY-Projekte angeboten. U.a. konnte man Blumenkränze flechten, Blumenampeln knüpfen, Handyhüllen aus Veganem Leder nähen und Brillenketten aus Perlen gestalten. Ich musste natürlich alles mitnehmen, nur das Knüpfen von Blumenampeln habe ich ausgelassen und ich habe auch keine Brillenkette gebastelt, sondern habe diese als Armband umgestaltet.
Währenddessen ich den Blumenkranz flechtete, war mein Mann ein bisschen am verzweifeln, da ich ca. 1 Stunde damit beschäftigt war und er in der zwischenzeit nichts anderes machen konnte, da es wir aus Eimern regnete.

Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ich war glücklich und rannte die ganze Zeit mit dem Kranz rum, wie der Großteil der anderen Besucher auf dem Festival.

Gerade als ich mit dem Blumenkranz zu meinem Mann kam. Standen schon Mitarbeiter von „Fritz“ vor uns und wollten Polaraid Fotos als Erinnerung für uns machen, coole Idee. Das machten wir natürlich!

Außerdem fanden wir einen Fotoautomaten. Dort mussten wir erstmal Bilder machen, dass hatten wir auch schon seit Ewigkeiten nicht mehr gemacht. Genau genommen seit dem 28.03.2008 nicht mehr.

Erst zum Schluss nähte ich dann die Handyhülle und bastelte das Armband. Das war zu dem Zeitpunkt, als mein Mann sich eine Band anhörte.

Es gab auch eine Ecke, wo wir mit unseren Fotoapperaten komische Bilder machen konnten. Das schaute dann so aus:

Hier nochmal ein paar weitere Eindrücke vom Tag:

Also ich muss wirklich sagen, dass es seit langer Zeit mal wieder ein gelungener Tag zu zweit war.

Ich wünsche allen einen schönen 1. Advent und eine schöne Vorweihnachtszeit

Am Freitag ist mir doch tatsächlich erst eingefallen, dass diesen Sonntag bereits der 1.Advent ist. Also bin ich nochmal schnell in einen Blumenladen gefahren und habe einen Adventskranz und passendes Zubehör gekauft. Dieses Jahr sollte er ein bisschen anders werden. Nicht Gold, wie die letzten Jahre, sondern silber mit roten Akzenten.

Zum Glück habe ich alles im Blumenladen bekommen.

Abends setzte ich mich dann hin und bastelte den Adventskranz. Nur das Reh durfte, wie auch schon in den letzten Jahren, nicht fehlen. Meine Kinder wollten es, wie jedes Jahr, sofort vom Kranz klauen. 🙂 Zum Schluss sah ich wie ein Glitzermännchen aus, weil an allen silbernen Accessoires Glitzer war.

Aber er ist fertig und ich finde er sieht toll aus, ein bisschen groß – aber so wie ich ihn mir vorgestellt habe.

1

2

3

Auf diesem Wege wünsche ich Euch allen einen schönen 1. Advent.