Kinderwagenanhänger

Eine schöne und vor allem einfache Idee für einen Kinderwagenanhänger ist dieser tolle Schmetterling.

Anhaenger_fertig

Verwendete Materialien: Nicki, Füllwatte, Holzclips, Ripsband, Rassel

Für den Schmetterling fand ich im Internet eine schöne Vorlage, welche ich dann einfach vergrößerte. Zuerst schnitt ich die beiden Teile für den Schmetterling aus dem Nickistoff zu. Dann steppte ich noch auf die Vorderseite zwei grüne Kreise.

Nachdem ich die beide Schmetterlingsteile zusammen genäht und eine Wendeöffnung gelassen hatte, befüllte ich diesen noch mit einer Rassel sowie mit Füllwatte. Das Ripsband mit dem Holzclip hatte ich bereits vorher mit eingenäht.

Meine Tochter liebt den Schmetterling. Obwohl ich nicht weiß, ob sie den Schmetterling nicht nur wegen dem Holzclip liebt, an dem sie immer herum nuckelt.

Lemuren

Die Tochter meiner Freundin hatte einen sehr gewöhnungsbedürftigen Wunsch zu ihrem Geburtstag. Sie wünschte sich einen Lemuren als Kuscheltier.

Nachdem ich irgendwann herausgefunden hatte, um was für ein Tier es sich dabei handelt, überlegte ich hin und her, wie ich es am Besten nähen könnte. Ich hatte keine Ahnung wie ich das Tier anfertigen sollte und Felle hatte ich auch nicht.

Mit den Fellen half mir jedoch eine von meinen Nähfreundinnen aus (ein großes Dankeschön an CLAUDIA).

Benötigte Materialien: Fellstoff, Baumwollstoff, Füllwatte, Bündchenschlauch, Knopfaugen

Nach 3 Wochen, hatte ich dann einen Plan und fing an das Kuscheltier zu erstellen und zu nähen. Zuerst begann ich die Gliedmaßen und die Ohren zunähen und mit Füllwatte auszustopfen.
(Mitte / Ende Juni begann ich das Kuscheltier herzustellen, zu diesem Zeitpunkt war es so warm, dass ich mit den Fellstoffen fast verzweifelt bin, es klebte alles und die Felle fusselten – furchtbar!!!)

Danach fertigte ich den Körper des Lemuren an, welchen ich im ganzen zu schnitt.

Zuschnitt

Nachdem ich die Augen angenäht und ihn ausgestofft hatte, brachte ich die Ohren, Arme und Beine an dem Tierchen an. Für den gestreiften Schwanz verwendete ich Schlauchware, welche ich ausstopfte und ebenfalls an den Körper nähte.

Eigentlich hatte ich mir das Kuscheltier etwas anders vorgestellt, und die Ähnlichkeit zu einem Lemuren, ist wahrscheinlich nur durch den gestreiften Schwanz zuerkennen. Aber trotz allem bin ich mit dem Endergebnis sehr zufrieden und der Tochter meiner Freundin hat es auch gefallen. Zum Glück!!!

Mobilé – Schmetterlinge

Kurz bevor vor 4 Jahren mein Sohn geboren wurde, holte ich wieder meiner alte Nähmaschine raus und fing an zu Nähen. Es sollte ein Mobilé werden – ein Schmetterlingmobilé.

Eine entsprechende Vorlage, holte ich mir aus dem Internet und den Mobile-Stern (Gestell), den Stoff sowie den Chenilledraht, kaufte ich mir bei
buttinette – Basteln • Nähen • Handarbeiten

.

Damals gab es bei Buttinette sehr schöne Baumwoll-Jerseyzuschnitte, die ich dafür verwendete.

Weil ich damals noch meine Übungsnähmaschine hatte, bin ich fast verzweifelt. Und nachdem ich das Mobilé fertig hatte, hatte ich auch keine Lust mehr zu nähen. 🙁

Mobile_1

Das Mobilé fand dann seinen Platz über dem Stubenwagen und mein Sohn konnte sich daran erfreuen.

Eigentlich möchte ich für meine Tochter auch noch eins mit Küken nähen, aber zurzeit habe ich soviele Projekte, dass ich nicht weiß, ob ich das noch vor der Entbindung schaffe. 🙁

Ferdinand – Das Einhorn

Ende März fertigte mein Mann mir eine Schnittmustervorlage für ein Einhorn an. Er nannte es Ferdinand.

Da ich derzeit total auf lila stehe, entschied ich mich dafür, ein lila Einhorn zu nähen.
Das Schnittmuster übertrug ich auf den von mir ausgewählten lila Pünktchen Stoff und schnitt ihn aus.

Dann fertigte ich noch die Mähne aus schwarzen Filz, das Horn aus weißen Filz und den Schwarz aus weißer Kordel an.

Diese 3 Teile (Mähne, Horn, Schwanz) steckte ich in die beiden auf rechts aufeinander liegenden Einhornteile und nähte alle Teile zusammen. Eine Wendeöffnung ließ ich dabei offen. Dann wendete ich das Einhorn auf rechts und befüllte es mit Füllwatte.

Danach schloss ich die Naht mit dem Matratzenstich und stickte von Hand die Augen auf.

Filzmuffins

Vor einiger Zeit hatte die Tochter einer Freundin Geburtstag. Diese wünschte sich für ihren Kaufmannsladen verschiedenartige Lebensmittel.
Ich kam zu dem Entschluß zu meinem eigentlichen Geschenk noch ein paar Filzmuffins zu nähen, da ich in dem Buch „Mit Nadel und Faden“ eine schöne Nähanleitung gesehen hatte.

Benötige Materialien: Bastelfilz (1-2cm dick); Stickgarn, Sticknadel, Füllwatte

Für die Vorlagen nahm ich mir ein Glas und ummalte den Glasrand mit einem Bleistift auf Pappe. Diese schnitt ich aus und schon hatte ich die Vorlage für den Muffin. Für die obere Schicht des Muffins nahm ich mir ein kleineres Glas und machte das gleiche wie oben.
Somit hatte ich zwei unterschiedlich große Vorlagen.

Auf braunen Filz zeichnete ich zwei von den größeren Kreisen. Auf den andersfarbenen Filz den kleineren Kreis.

Einen braunen Filzkreis nähte ich mit dem kleinen Kreis und bunten Stickgarn zusammen, so dass es wie Zuckerstreusel aussah. Dann nahm ich mir den 2. braunen Filzkreis und nähte den unteren mit den oberen zusammen – dafür verwendete ich ebenfalls die Sticknadel. Den Faden beim Nähen immer ziehen, damit sich der Rand des Muffins kräuselt.
Bevor ich den Muffin komplett zunähte stopfte ich noch Füllwatte hinein.

Dann war dieser auch fertig. Ich fertigte verschieden farbenden Muffins in den unterschiedlichsten Größen und Formen an.

Ein paar von den Muffins könnt ihr natürlich mal wieder bei DaWanda kaufen.

Kuscheltier Wal

Aus dem Buch „Meine Kuschelfreunde – Die wunderbare Nähwelt von HerzensTREU“ habe ich die Anleitung für ein Wal Kuscheltier gefunden.

Benötigte Materialien: Baumwollstoff, Nickistoff, Füllwatte

Die entsprechende Schnittmustervorlage lag dem Buch natürlich bei. Die Vorlagen kopierte ich ab und übertrug die Flossen 4x auf den roten Nickistoff und die Körper 2x auf den Baumwollstoff.

Die Flossen nähte ich zuerst separat zusammen und stopfte sie ein kleines bisschen mit Füllwatte aus. Diese nähte ich dann an den Körper des Wales.

Danach stickte ich mit der Nähmaschine mit einem Geradstich den Mund und die Augen – beidseitig – auf.

Zum Schluss legte ich die beiden Körperteile rechts auf rechts aufeinander und nähte sie mit der Nähmaschine zusammen. Dabei ließ ich eine ca. 5cm große Öffnung, die als Wendeöffnung diente. Nachdem Wenden stopfte ich den Wal mit Füllwatte aus und verschloss ihn mit dem Matratzenstich.

Steckenpferd

In dem Buch „Kinder nähen Lieblingssachen“ habe ich eine schöne Anleitung für ein selbst gemachtes Steckenpferd gefunden. Dieses Buch ist übrings prima für Kinder geeignet, da es tolle Anleitungen und Erklärungen enthält. Ich habe mein Buch bei www.thalia.de gekauft.

Benötigte Materialien: alte Socken von einem Erwachsenen, Füllwatte, Stoffreste, 2 Knöpfe, brauner Filz, Besenstiel, Bastelkleber, Stickgarn

Zuerst suchte ich eine alte Socken, da mein Mann nicht wirklich die beste Auswahl an Socken hat, nahm ich die alten Kniestrümpfe meines Opas, die ich noch im Schrank fand.

Diese stopfte ich mit Füllwatte aus.

Danach nahm ich Reste von Baumwollstoffen die ich immer aufgehoben habe und riss diese in 15cm lange und 2,5cm breite Streifen.

Danach befestigte ich die Fetzen mit einer Nadel und Stickgarn am Rücken des Pferdes.

Im Anschluss nähte ich von Hand noch die Knöpfe (Augen) und die Ohren, welche ich vorher aus Filz ausgeschnitten hatte, an den Kopf des Pferdes.

Für den Stiel des Pferdes kaufte ich einen Besenstiel und beschmierte ca. 10cm der einen Seite mit Bastelkleber. Diesen steckte ich dann in den Rücken des Pferdes, klebte ihn am Ende der Socke schön zusammen, befestigte ihn noch mit Garn, indem ich einen Knoten machte und fertig war das Steckenpferd.

Ganz einfach, schon allein weil viele Dinge verwendet werden, die man zu Hause findet. 🙂

Mein Sohn ist begeistert von dem Pferd und reitet mit ihm überall hin. 🙂

grauer Hai oder so etwas ähnliches

Vor einiger Zeit kam ich auf die Idee einfach mal darauf los zunähen und zu schauen was daraus wird.

Ich nahm mir Fleece den ich noch hatte, legte ihn doppelt aufeinander und nähte da entlang wo meine Nähmaschine mich lang führte. Wenn man keine wirkliche Vorstellung hat, ist das doch etwas wagemutig, da meistens (zumindest bei mir) nur Blödsinn rauskommt.

Das war auch dieses Mal der Fall, nachdem ich das „Tier“ gewendet hatte, stopfte ich es mit Füllwatte aus und befestigte noch 2 Knöpfe als Augen daran. Aber was genau das für ein Tier bzw. Phantasietier ist kann ich leider nicht sagen 🙁

Das ist dabei raus gekommen!!! 🙂 Was sagt ihr dazu??? Habt ihr auch so ähnliche Erlebnisse???

Elli – Das Elefantenmädchen

Bei mamamakada habe ich mir Anfang diesen Jahres einen schönen Strickstoff gekauft. Daraus habe ich auch schon bereits die Babydecke genäht.

Da ich von dem Stoff noch etwas übrig und eine Schnittmustervorlage für einen Elefanten hatte, entschied ich mich aus dem Stoff das Elefantenmädchen Elli zu nähen.

Verwendete Materialien: Strickstoff, Baumwollstoff, Volumenvlies, Knopf, Füllwatte, Kordel

Das Körper übertrug ich auf den Strickstoff jeweils zweimal und die Ohren auf den Baumwollstoff jeweils 4x und dann nochmal auf Volumenvlies 2x.

Dann schnitt ich die gezeichneten Stücke aus. Als nächstes nähte ich die Ohren zusammen, welche ich vor dem Zusammennähen mit Volumenvlies befüllte.

Die Ohren nähte ich mit der Nähmaschine an den Körper (Kopf) des Elefanten, dieses machte ich vor dem Zusammennähen der beiden Körperteile.

Dann legte ich die beiden Kopf-Körperteile r-a-r aufeinander und nähte sie zusammen, die Kordel für den Schwanz fasste ich bei diesem Schritt mit ein. Ca. 4cm nähte ich nicht zu, da ich diese zum Wenden des Elefanten benötigte. Nach dem Nähen wendete ich den Elefanten und befüllte ihn mit Füllwatte, nähte ihn mit dem Matratzenstich zu und fertig war „Elli – Das Elefantenmädchen“.

Gerald – Die Giraffe

Vor kurzem hat mir mein Mann mal wieder ein paar Schnittmustervorlagen für Kuscheltiere erstellt. Diesmal für eine Giraffe (namens Gerald) und einen Elefant (namens Elli).

Die Giraffe fand ich so süß, dass ich erst mal anfing diese zu nähen, was auch relativ schnell ging.

Die Schnittmustervorlage druckte ich auf Kartonpapier, schnitt sie aus und legte sie auf den von mir ausgesuchten gelben Baumwollstoff. Diesen legte ich vorher doppelt aufeinander.

Dann malte ich das Schnittmuster auf, schnitt die beiden Teile aus und steckte sie mit Stecknadeln rechts auf rechts gelegt aufeinander.

Die beiden Teile nähte ich dann zusammen, jedoch schnitt ich vorher noch ein Stück Kordel für den Schwanz zurecht und nähte ihn mit ein. Die Öffnung zum Wenden sparte ich aus.

Ich wendete die Giraffe auf rechts und gefüllte sie mit Füllwatte. Zum Schluss nähte ich die Wendeöffnung noch mit dem Matratzenstich per Hand zu. Da ich die Augen vorher vergessen hatte aufzusticken, malte ich sie noch mit Textilfarbe auf und ließ sie trocknen.

Und schon war die Giraffe fertig.

Ich glaube sogar, dass das Schreiben über die Giraffe länger gedauert hat, als die Anfertigung des Kuscheltiers an sich. 🙂

Am nächsten Morgen hat mein Sohn die Giraffe sofort entdeckt, behauptete dass ich sie für ihn genäht hätte und mit in die Kita genommen. Jetzt ist sie neben den anderen selbst genähten Kuscheltieren, sein liebstes Accessoire.