Die Kreativmesse und ich

Ich habe es getan. Vor 3 Wochen war ich auf der Kreativmesse. Diese fand in Berlin statt, was ich besonders praktisch fand.

Im August hatte ich davon auf Facebook gelesen. Das fand ich toll, weil ich echt gespannt war alles so unter kreativ verstanden wird. Für mich stand sofort fest – da muss ich hin!

Ich war so aufgeregt und konnte es gar nicht mehr erwarten. Ich war so aufgeregt, dass ich sogar überlas in welchem Monat es stattfinden sollte. Als ich es las, war August und ich hatte Urlaub. Der perfekte Zeitpunkt also für die Kreativmesse.

Sie sollte am 20. / 21. und 22. stattfinden. Fand ich cool, schließlich hatte ich Urlaub. Es gab auch eine Internetseite zur Kreativmesse, auf der vermerkt war, wer alles an der Messe teilnimmt. Auch einen Reiter mit Workshops gab es, aber da stand noch keiner drin. Obwohl ich einen Tag vorher auf der Internetseite schaute, stand da nur folgt in Kürze. Ich war verwirrt, schließlich sollte es morgen schon soweit sein. Aber egal, ich war ja so aufgeregt!

Also lief ich zur Bank, holte Geld, damit ich perfekt ausgerüstet bin für den großen Tag.

Am 20. packte ich alles zusammen, stellte Maps ein und setzte mich ins Auto. Aus irgendeinem Grund schaute ich auch nochmal auf die Seite und stellte fest, dass die Messe erst im September stattfindet und nicht wie ich dachte im August. Ich war so enttäuscht. Jetzt ergab auch alles einen Sinn, wieso noch nicht soviele Aussteller und keine Workshops vorhanden waren.

Aber jetzt musste ich doch tatsächlich noch einen Monat warten – das war echt blöd.

Als dann der große Tag kam, konnte ich vorher noch arbeiten gehen und im Anschluss nach Treptow fahren, um zur Messe zu gehen. Zugegeben ich hatte ein bisschen Angst, weil an diesen Tag Blockaden von “ Extinction Rebellion“ angekündigt waren und ich echt Schiss hatte nicht durch die Stadt zu kommen. Aber wie immer habe ich mir mal wieder einen zu großen Kopf gemacht und war innerhalb von 20 min da. Es gab nur ein Problem vor Ort und zwar die Parkplatzsuche, die war mal wieder zum kotzen. Zum Schluss habe ich dann im Center geparkt, ca. 500 Meter entfernt, gefühlt waren es natürlich 3 Kilometer , vor allem als ich wieder zurück zum Auto gegangen bin.

Endlich angekommen bei der „Arena“, wo die Messe stattfand, standen da schon 100te von Menschen und es wurden von Minute zu Minute mehr. Kann natürlich sein, dass mir das nur so vor kam. Einlass war um 14 Uhr. Und die Türen wurden auch echt erst um 14 Uhr geöffnet. Ich war ca. 13:30 Uhr da. Stehen ist echt nicht mein Ding – da krieg ich immer Rücken und dann geht gar nichts mehr. Also sprang ich ne halbe Stunde von einem Bein aufs andere und somit ging es.

Endlich gingen die Türen auf und ich war drin. Ich war so aufgeregt, vor allem weil es auch Workshops gab und ich mich schon wahnsinnig auf einen davon gefreut hatte. Ich wollte unbedingt zu den Workshop bei Perlina. Also rannte ich sofort zu diesem Stand, da der Workshop schon um 14 Uhr (also Einlasszeit) beginnen sollte. Dort angekommen (natürlich hatte ich mir vorher bereits den Messeplan ausgedruckt, so dass ich ganz genau wußte wo ich hinmusste), fragte ich natürlich gleich wo ich mich anmelden und hinsetzen musste, da ich unbedingt erfahren wollte, wie man Twinketten und Twinarmbänder häkelt. Zuvor hatte ich die junge Frau sogar per Mail angeschrieben und gefragt, ob ich mich vorher anmelden musste, aber sie verneinte. Nachdem ich sie dann gefragt hatte, wo der Workshop ist, teilte sie mir mit, dass keiner stattfindet. Oh mann ich war so enttäuscht, war ich doch nur deswegen früher von Arbeit los , um pünkltich am Workshop teilnehmen zu können. Sie erklärte es mir zwar auf Nachfrage, aber so richtig verstanden habe ich es dann doch nicht. Also war ich genau so schlau wie zuvor. Dumm gelaufen.

Aber egal ich wollte mich ja schließlich auch noch umschauen, was es sonst noch alles gibt und was es eigentlich auf so einer Kreativmesse überhaupt gibt. Aussteller waren ja genügend da.

Es gab viele Stände die diverse Stoffe verkauften. Einen Plotterstand, bei dem erklärt wurde wie ein Plotter funktioniert und was man damit alles schönes machen kann. Aber da ich ja bereits einen Plotter habe, war es für mich eher zweitrangig. Natürlich konnte ich dort auch diverse Plotterfolien kaufen, aber das hatte ich natürlich alles schon im Vorfeld getan, so dass die Sache für mich durch war. Also ging ich schnell weiter, um ja nicht auf dumme Gedanken zu kommen.

Es gab einen Stand mit unterschiedlichsten Aussteckformen, von Einhörnen, Herzen, Sternen, Pferden, Schneemännern, Weihnachtsmännern – es war alles dabei, was man sich nur vorstellen kann.

Natürlich gab es auch ganz viele Stände, die Stempel anboten und auf die hatte ich es auch abgesehen, da ich im Moment ein echter Fan von Silikonstempeln bin. Ich finde diese einfach sehr praktisch, weil sie leicht zu händigen, leicht zu säubern und vor allem auch weil sie Platzsparend sind. Aber so viele Anbieter von Silikonstempeln gab es gar nicht, nur vereinzelt gab es welche. Dafür gab es aber noch die herkömmlichen Stempel aus Holz, aber diese mag ich nicht mehr so, weil sie einfach zuviel Platz wegnehmen.

Dafür gab es einen Stand mit 3D Stempelfarbe. Das fand ich irgendwie interessant. Allerdings war in einer Dose, echt viel Farbe drin, dass ich mich nicht wirklich entscheiden konnte, was ich brauche, wieviel ich brauche und vor allem welche Farbe ich brauche. Also entschied ich mich dafür mir das alles nochmal durch den Kopf gehen zu lassen und am nächsten Tag, dann eine von diesen 3D Stempelfarben zu kaufen. Cool waren die nämlich wirklich.

Gesehen habe ich auch unterschiedliche Stifte. Stifte mit 3 Farben in einem, kannte ich auch bis dahin noch nicht, Stifte die man ineinander laufen lassen kann und welche dann heller und dann wieder dunkler werden. Die waren echt schön, allerdings auch dementsprechend teuer und nicht wirklich für meine Kinder bzw. für mich geeignet, weil ich gar nicht wüsste was ich damit machen sollte, da ich mich ja nun mal eher dem Nähen gewidmet habe.

Einen Stand fand ich auch sehr toll und zwar haben die Nudelhölzer hergestellt, mit verschiedenen Ausstanzungen. Es gab große und kleine mit Sternen, Pferden, Rehen, Schneeflocken etc. Einfach süß und perfekt für die bevorstehende Weihnachtszeit. Auf Nachfrage, haben sie mir auch erzählt, dass sie diese selbst herstellen. Ich war von dieser Idee echt begeistert und wollte mir dann aber am nächsten Tag erst eins kaufen (habe ich dann natürlich doch nicht – hab´s vergessen).

An einem Stand führte ein Mann Stoffbeschichtungsgel vor. Dieses braucht man nur auf normalen Baumwollstoff streichen, trocknen lassen und danach mit einem Bügeleisen überbügeln und schon hat man beschichteten Stoff. Toll oder?? Das wollte ich haben, aber sicher war ich mir noch nicht ganz, weil ich erst überlegen musste, ob ich das denn sooft brauche.

Also ging es erstmal weiter. Es gab auch noch Stände mit Wolle, Garnen, Aufklebern, Schmuck, Massagegeräten, Lampen, Backutensilien u.v.m.

Außerdem gab es ein paar Futterstände. U.a. einen Foodtruck bei dem es Eisbein und Sauerkraut im Brötchen gab. Das musste ich haben und ich habe es nicht bereut. Es war soooooo lecker. Einfach der Wahnsinn!

Da ich ganz schön fertig war verließ ich nach 2 Stunden die Messe (an ein paar Stoffen bin ich natürlich nicht vorbei gekommen) und freute mich schon auf den nächsten Tag.

Am Samstag, traf ich mich dann mit meiner Freundin und fuhr mit ihr zur Messe. Dieses Mal war es nicht so voll, weil es auch schon um 15 Uhr war.

Zuerst steuerte ich den Stand mit der 3D Stempelfarbe an und bekam die Antwort, dass alles ausverkauft sei und sie auch gar nicht mehr am Sonntag auf der Messe teilnehmen würden. Im Anschluss ging ich zu dem Stand mit dem Beschichtungsgel. Gleiche Antwort – ausverkauft. So ne Scheiße, aber egal – Geld gespart. Wer weiß, ob ich es überhaupt verwendet hätte.

Nachdem wir ein paar Stunden da waren, setzten wir uns erstmal hin und wollten einen Kaffee trinken. Einen stinknormalen Kaffee, gab es aber auch nicht. Das war echt blöd, hatte ich mich doch so darauf gefreut.

Als wir dann langsam zum Ausgang liefen, sahen wir noch eine coole Sache, welche ich auch noch nicht kannte und zwar “ Diamond Painting „. Das sind kleine Steinchen, die mit Hilfe eines Stiftes auf eine klebende Unterfläche gebracht werden und bei dem ein Bild einsteht. Das fand ich echt cool, also nahm ich mir gleich eins mit – ein Katzenbild. Oweia hört sich an wie eine alte Oma, wenn ich das so schreibe, aber egal, das Resultat lässt sich sehen. Bin nämlich inzwischen auch schon fertig und brauche nur noch einen passenden Bilderrahmen.

Dannach ging es nach Hause und dort gab es dann zum Glück auch noch nen Kaffee für mich 🙂

Fazit: Die Messe war schön, allerdings hätte ein Tag gereicht, da sie nicht allzu groß war, von einigen Ständen hätte es mehr zur Auswahl geben können und wenn Workshops angeboten werden, sollten diese auch stattfinden bzw. wenn Sachen verkauft werden, sollten diese auch am 2. Messetag vorhanden sein. Ansonsten habe ich ein paar neue Dinge gesehen, welche ich vorher noch nicht kannte. Also werde ich es mir nicht nehmen lassen und auch im nächsten Jahr wieder mit dabei sein.

Cloud Pinata

Wie ich ja schon in den letzten Beiträgen geschrieben habe, haben wir dieses einen „Trolls“Geburtstag für meine Tochter ausgerichtet. Dabei durfte natürlich eine Pinata nicht fehlen. Irgendwie hat sich das mittlerweile bei uns so eingebürgert, dass diese immer ein fester Bestandteil für jede Geburtstagsparty der Kinder ist. Aber trotzdem ist es jedesmal ein Highlight.

Für meine Tochter gab es dieses Jahr eine „Cloud-Pinata“ passend zur Party. Wie jedes Mal angefertigt von meinem Mann.

Verwendete Materialien: Luftballons, Pakteklebeband, Kleister, Zeitungen, Watte, lila Pfeiffenreiniger, Bastelkleber, Pinsel und Tonpapier für das Gesicht

Zuerst pustete mein Mann mehrere Luftballons auf und klebte diese mit dem Paketklebeband an einander. Im Anschluss wurden diese mit dem Kleister und den Zeitungen zusammen geklebt.

Nachdem genug Zeitungslagen aufgeklebt wurden, hat mein Mann die Luftballons kaputt gestochen und ein Loch am Rücken der Piniata eingeschnitten, dieses ist später für das Befüllen wichtig. Mit Bastelkleber und einem Pinsel brachten wir die Watte auf der Pinata an. Aus dem Tonpapier fertigten wir Augen und den Mund der Wolke an.
Für die Arme stachen wir nochmals kleine Löcher in die Seiten der Wolke und steckten den Pfeifenreiniger hinein.

Zum Schluss befestigten wir oben an der Pinata noch ein Strick zu Aufhängen.

Fertig war die Pinata.

Weihnachtskarten basteln

Wie jedes Jahr, habe ich auch dieses Jahr wieder Weihnachtskarten an Verwandte und Bekannte geschrieben. Dieses Jahr wollte ich allerdings keine Karten kaufen, sondern selbst welche basteln.

Verwendete Materialien: leere Doppelkarten, Briefumschläge, Washi-Tape, Knöpfe, Schmucksteine, Motivstanzer, Bastelkarton, buntes Papier, kleine Pompoms, Bastelkleber, Farbkarten aus dem Baumarkt für die Sterne, Farbe, schwarzen Stift, Stempel

Schöne Ideen dafür fand in bei Pinterest

Da ich so viele tolle Ideen fand, konnte ich mich gar nicht entscheiden. Also bastelten meine Kinder und ich jedes Karte individuell.
Das machte wirklich großen Spaß.

Ich finde das Endergebnis lässt sich sehen. Was sagt ihr dazu?

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Welche Karte gefällt Euch denn am Besten???

Peppa Pig Pinata / Peppa Wutz Pinata

Wir haben es wieder getan. Dieses Jahr für meine Tochter. Wir haben eine Pinata gebastelt. Eine Peppa Wutz Pinata. Sie liebt Peppa Wutz.

Verwendete Materialien: Zeitungspapier, weißes Papier, rotes und rosa Krepppapier, Tapetenkleister, 2 unterschiedlich große Luftballons, Bastelkarton, Pfeiffenreiniger, Glitzersteine

Bilder von den einzelnen Arbeitsschritten haben wir leider nicht wirklich gemacht.

Hier trotzdem die Schritte:

  1. 2 unterschiedlich großes Luftballons aufblasen
  2. Diese mit Zeitungspapierstücken und Tapetenkleister bekleben und trocknen lassen (3x wiederholen)
  3. An den kleinen Ballon eine Schnauze mit Karton basteln und mit Zeitungsstücken bekleben und trocknen lassen
  4. beide Ballons nochmals mit weißen Papierstücken bekleben und trocknen lassen
  5. Das rote Krepppapier in Stücke reißen, den großen Ballon bekleben und trocknen lassen (2x wiederholen)
  6. den 4. Schritt mit den kleinen Ballon wiederholen und mit rosa Krepppapierstücken bekleben
  7. Bei dem großen Ballon oben ein großes Loch schneiden – gleich mit Süßigkeiten befüllen – und den kleinen Ballon anteilig hineinstecken
  8. damit beide Ballons perfekt zusammenhalten, den Hals 2x mit weißen Papierstücken bekleben
  9. dann nochmals mit roten und rosa Krepppapierstücken bekleben und trocknen lassen
  10. Krone, Augen und Nasenlöcher aus Bastelkarton basteln und aufkleben
  11. Ärmchen, Beinchen, Ringelschwänzchen und Flügel aus Pfeiffenreiniger basteln
  12. Löcher an die jeweiligen Stellen am Körper bohren und die in 11. genannten Teile in den Körper stecken
  13. zum Schluss noch ein Loch für die Halterung (Strick) in den Rücken bohren und befestigen

-> FERTIG!

 

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Stiftehalter aus einer Metalldose basteln

Metalldosen sind bei uns zu Hause wirklich eine Rarität. Allerdings gab es vor ein paar Monaten mal Toast Hawaii und von der Ananas hatte ich eine Dose. Da meine Kinder sehr gerne basteln, hob ich die Metalldose auf, weil ich nie weiß was meine Kinder basteln wollen.

Als ich letzte Woche die Kinderzimmer meiner Kinder renovierte – sie waren nämlich beide mit Oma und Opa im Urlaub, bekam meine kleine Maus den Schreibtisch meines Sohnes, da dieser einen neuen für die Schule bekommen hat.

Eine Halterung für die Stifte hatte ich nicht, nur etwas was in die Wand gebohrt werden muss und das wollte ich nicht. Also entschied ich mich einen Stiftehalter zu basteln. Einen aus einer Metalldose – einer Ananasdose. Gut das ich sie für meine Kinder zum Basteln aufgehoben hatte – zum Glück.

Verwendete Materialien: Metalldose, Baumwollstoff, selbstklebende Borte, doppelseitige Klebeband, Stylefix

Stiftehalter_1

Zuerst maß ich die Dose aus und schnitt ein Stück Stoff zu. Ein bisschen großzügiger zurecht schneiden, damit der Stoff am Ende noch umgeschlagen werden kann, denn somit franst er nicht aus.

Die Dose beklebte ich außen komplett und innen (bis ca. zur Hälfte) mit doppelseitigen Klebeband.

Stiftehalter_2

Danach wickelte ich den Stoff um die Dose und schlug ihn um. Den Umschlag fixierte ich mit Stylefix.

Stiftehalter_3

Zum Schluss klebte ich noch die Borte an den Rand.

Stiftehalter_5

Meine kleine hat sich darüber gefreut – vor allem weil sie jetzt ihre eigenen Stifte hat und nicht mehr bei ihrem Bruder betteln muss 😉

Stiftehalter_6

Aquarium basteln

Als ich vor 2 Tagen seit langen mal wieder auf Pinterest unterwegs war, sah ich es – ein selbst gebasteltes Aquarium. Da mein Mann sich schon seit langem ein Aquarium wünscht, ich allerdings dieses immer aus Platzgründen und Reinheitsgefühl verweigere, habe ich mich dazu entschlossen, ihm mit den Kindern eines zum Vatertag zu basteln.

Gestern bin ich dann seit langer Zeit mal wieder im Bastelladen meines Vertrauens gewesen und kam gar nicht mehr aus dem Stöbern heraus. So wundervolle Dinge, die es dort immer zukaufen gibt, einfach fabelhaft – so einen müsste ich auch haben, wahrscheinlich wäre ich mein bester Kunde. 🙂
Zum Glück konnte ich beim Aquarium basteln und beim Einkauf meinen Ideen freien Lauf lassen, und somit eine Menge toller Dinge einkaufen.

Verwende Materialien: Schuhkarton, Skalpell, Transparentpapier (blau), Serviettenlack, Pinsel, Acryllack (weiß), Ostergras, 7 Styroporeier, 1 große Styroporkugel, Glitzerstaub, Pailletten, Wackelaugen, Bastelkarton (hellgrün), Nylonfaden, Knöpfe, Pfeiffenreiniger, Krepppapier, Schaschlikspieße, Perlen (optional: Handschuhe)

Nachdem ich es geschafft hatte, den Laden zu verlassen und wieder zu Hause ankam, bat ich meinen Mann ein Fenster in den Karton zu schneiden. Nach getaner Arbeit 😉 fing ich schon mal an und klebte von innen an die Rückwand und an die Seitenwände mit Serviettenlack das Transparentpapier. Danach klebte ich den Karton zu, schnitt Schlitze am oberen Rand hinein und bestrich den Karton mit der weißen Acrylfarbe (mehrmals).

Da die Kinder noch nicht zu Hause waren, konnte ich schon mal beginnen und alles Ausprobieren. Zuerst zerriss ich das Krepppapier in kleine Stücke. Eines der Eier spießte ich auf einen Schaschlikspieß, bestrich es mit Serviettenlack und beklebte es mit den Krepppapierfetzen (dazu zog ich mir Handschuhe an, da man das Zeug ansonsten nie wieder abbekommt), bestreute es mit Glitzer, klebte Auge auf und ließ es trocknen. Nachdem das Ei getrocknet war, klebte ich noch Schwanzflossen daran.

Die nächsten Eier gestaltete ich mit meinen Kindern. Eines mit Perlen, zwei mit Glitzer, ein anderes mit Krepp und dann noch eines mit Pailletten (welches am aufwendigsten war).

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Fisch_2

Fisch_1

Fisch_5

Dann halbierte ich ein Ei und eine Kugel. Die halbierten Eier beklebte ich mit hellgrünen Krepp und den Augen. Aus dem hellgrünen Tonpapier schnitt ich einen Kopf, die Beine und den Schwanz für die Schildkröten. Für die Krebse nahm ich die zwei Halbkugeln, beklebte diese ebenfalls mit Krepp, stach jeweils 3 Löcher in beide Seiten und steckte den Pfeiffenreiniger hinein . Außerdem klebte ich noch Augen auf die Krabbeltiere.

Schildkröten

Kraken

Das Ostergras, klebte ich mit dem Serviettenlack an die Rückwand, so dass es wie Algen aussah. Aus hellblauen und dunkelblauen Krepp rollte ich Wellen. Diese legte auf den Grund des Kartons. Darauf setzte ich die Krebse und die Schildkröten.

Als die Fische getrocknet waren, nahm ich eine Nadel, befestigte einen Nylonfaden daran und stach diesen von oben und dann nochmal von unten durch jeden Fisch (jeder Fisch einen Faden). Den Faden fädelte ich durch die Schlitze und durch die Knöpfe und knotete sie zusammen.

Durch die Schlitze ist es möglich, dass die Fische hin und her bewegt werden können und sie somit so aussehen, als ob sie schwimmen.

Aqarium

Aquarium_mit_Knoepfen

Obwohl ich es nicht geglaubt habe, bin ich mit den Kindern rechtzeitig fertig geworden und die Kinder konnten es heute (Vatertag) ihrem Papa überreichen.
Er hat sich übrings sehr darüber gefreut!

Adventskalender für die Kleinen basteln

Dieses Jahr habe ich mir für den Adventskalender nicht groß etwas einfallen lassen. Über das Jahr verteilt habe ich 48 kleine und große Geschenke gesammelt, so dass es nicht auf einmal zu teuer wird.

Alle 48 Geschenke verpackte ich liebevoll mit Seidenpapier oder bastelte vorher kleine Schachteln, für Kleinigkeiten, wie Haarspangen, Autos, Armband, Playmobil, Lego etc.  Einen schönen Link zum Schachteln basteln findet ihr hier.

Für meinen Sohn räumten wir die ganzen „Cars-Autos“ aus den Regalen und stellten dort die Geschenke hinein.

Florians_Kalender

Für meine Tochter bastelte ich eine große Schachtel, worauf ich einen selbst gebastelten Schneemann klebte.

Mein Sohn war gestern Abend furchtbar aufgeregt und konnte gar nicht einschlafen. Dafür muss ich allerdings sagen, dass das Aufstehen heute morgen prima klappte. 🙂

Bienenlaterne aus einer Wasserflasche basteln

Mal wieder ist ein Jahr vergangen und es ist schon wieder soweit Laternen für und mit den Kindern zu basteln. Da meine kleine Tochter total auf Biene Maja steht, habe ich dieses mal eine Bienenlaterne gebastelt.

Laterne_Biene

Verwendete Materialien: Plastikflasche, gelbes Krepppapier,schwarzes Washi-Tap, Servietten Lack (Leim), Pinsel, Wackelaugen, Tonpapier, Pfeiffenreiniger, Basteldraht

Hier die einzelnen Schritte:
1. Plastikflasche oben abschneiden und auswaschen
2. Krepppapier in Stücke reißen und mit dem Pinsel auf die Flasche leimen
3. trocknen lassen
4. schwarzes Klebeband in Streifen auf die Flasche kleben
5. aus Tonpapier Bienenflügel ausschneiden und auf die Flasche kleben
6. Wackelaugen aufkleben
7. Löcher für die Fühler oberhalb in die Flasche bohren und den Pfeifenreiniger hineinstecken
8. seitlich nochmals Löcher für den Draht bohren

Es geht wirklich schnell. Meine Biene war innerhalb von 15 Stunden fertig.

Viel Spaß beim Basteln!!!

Wimpelgirlande

Zum Geburtstag meines Kindes, habe ich mir überlegt selber etwas zu basteln.
Ich kam zu dem Entschluss, dass es eine selbst gebastelte Girlande sein sollte.

Ich nahm mir transparentes Motivpapier, welches ich mal bei Rossmann oder Lidl (bin mir nicht sicher) gekauft habe.

Insgesamt schnitt ich 28 Wimpel aus.

Für das Band, an dem ich die Wimpel befestigen wollte, nahm ich Schrägband, dieses bügelte ich in der Mitte. Dann nahm ich mir Alleskleber und klebte die Wimpel in ca. 1,5 – 2 cm Abstand voneinander auf.

Und schon war sie fertig die Wimpelgirlade. Der meiste Aufwand daran war das Ausschneiden der Wimpel, der Rest ging wie von alleine.

Viel Spaß beim Selbermachen!!! 🙂

Motorrad basteln

Mein Sohn (3) ist ein totaler Motorradfan. Als wir im Mai bei seinem Onkel waren, war er Feuer und Flamme für sein Motorrad. Es war so schlimm, dass er selbst eins haben wollte. 🙁 Das wollten wir aber nicht.

Also kamen mein Mann und ich auf die Idee einfach ein Motorrad für Ihn zu basteln.

Dazu nahmen wir einen alten Karton (indem sich noch die Styroporverpackung befand), verschieden große Papprollen (Alufolie, Küchenrolle, Toilettenpapier), doppelseitiges Klebeband, Schrauben aus dem Spielwerkzeugkoffer, einen kleinen Stock und Paketklebeband.

In den großen Karton schnitten wir, mit dem Cutter, oben ein Loch aus, darin befestigten wir mit dem Paketklebeband eine Papprolle und klebten auf die Papprolle quer noch eine weitere, als Lenker.

Die Räder malten wir mit einem Zirkel auf Karton, schnitten sie aus und klebten sie mit doppelseitigem Klebeband an den großen Karton. Damit sich die Räder drehen lassen, nahmen wir aus dem Spielwerkzeugkoffer Schrauben die wir an den Rädern befestigten. Den Auspuff kleben wir aus 2 Toilettenpapierrollen zusammen und befestigten es mit doppelseitigem Klebeband an dem großen Karton.

Dann war das Motorrad auch schon fast fertig, da jedoch die Beine nicht auf die Erde reichten, besorgten wir uns noch einen dünnen Stock, welchen wir durch den Karton komplett durchsteckten. Somit hatte es auch eine Trittfläche.

Fertig war das gute Stück – das Recyclingmotorrad. Da es sich bei dem alten Karton um einen Tragekarton handelte, beinhaltete es auch einen Henkel. Dadurch konnte mein Sohn sein Motorrad immer durch die Gegend tragen.

Und ehrlich mal – wer hat den schon ein tragbares Motorrad 🙂