Erinnert ihr euch noch an meinen Beitrag „Ein typischer Mama-Tag“? Ich schon. Ich liebe diesen Beitrag, weil er einfach so verdammt ehrlich ist. Und jedes Mal, wenn ich ihn lese, kommen mir ein bisschen die Tränen in die Augen.
Mittlerweile sind bereits sechs Jahre vergangen und eigentlich hat sich kaum etwas verändert. Natürlich sind meine Kinder älter geworden, aber das Grundsätzliche hat sich nicht wirklich geändert. Mit einer Ausnahme natürlich: Ich höre das Wort „Mama“ kaum noch.
Stattdessen werde ich einfach angesprochen. Ohne „Mama“. Ich muss schon sagen, jetzt vermisse ich dieses „Mama“. Rückblickend betrachtet war es doch ganz schön, so angesprochen zu werden. Heute hat dieses Wort fast Seltenheitswert. Ab und zu höre ich es noch, aber selten. Die Fragen hingegen haben sich nicht geändert: „Kannst du mir einen Apfel machen?“ oder „Gibst du mir mal das Wasser?“
Okay, vielleicht übertreibe ich auch ein bisschen.
Wenn ich morgens früh um 5:30 Uhr das Haus verlasse, um zur Arbeit zu fahren, ist es noch ruhig im Haus. Alle schlafen noch. Der Einzige, der immer wach ist, ist mein Kater. Der schleicht mir ständig um die Füße, sodass ich fast auf die Schnute falle. Ich verlasse also das Haus und fahre zur Arbeit.






