Zwischen Stoffbergen und Karnevalstrubel

Einen Monat ist es inzwischen her, dass ich meinen letzten Beitrag veröffentlicht habe. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, wieder mehr zu schreiben, aber wie es eben so ist, kommt immer alles anders.

Der vergangene Monat war wie jedes Jahr zur Karnevalszeit sehr aufregend. Ich habe viel genäht, viel geflucht, wenig geschlafen und trotzdem hatte ich großen Spaß dabei. Mein Mann hat mich wie immer beim Zuschneiden unterstützt und zwischen Stoffbergen und Schnittteilen haben wir wieder viel gelacht.

Wenn ich mir die Bilder aus dieser Zeit anschaue, muss ich immer ein bisschen schmunzeln. Während ich an der Maschine sitze, übernimmt mein Mann das Zuschneiden und versieht die Teile regelmäßig mit kleinen, oft sehr kreativen und lustigen Schildchen. So behalten wir den Überblick und gleichzeitig sorgt es für gute Laune im Nähzimmer.

Auf manchen Fotos sieht man auch die Stoffreste, die sich in kürzester Zeit ansammeln. Für mich erzählen sie ihre ganz eigene Geschichte. Anhand des Abfalls erkennt man ziemlich gut, was in den letzten Wochen entstanden ist. Orangene und weiße Streifen, kleine grüne Zuschnitte oder größere Fleeceteile zeigen, wie viele unterschiedliche Projekte parallel auf dem Tisch lagen.

Zwischen zugeschnittenen Einzelteilen, sortierten Materialtüten und fertigen Details wird deutlich, wie viel Arbeit hinter jedem einzelnen Kostüm steckt. Und ja, manchmal gehört auch ein bisschen Chaos dazu. Genau das macht diese Zeit für mich aus. Kreativität, Zusammenarbeit und ganz viele kleine Schritte, bis am Ende etwas Neues entstanden ist.

Heute ist schon Weiberfastnacht und die letzten Aufträge sind abgeschlossen. Gerade warte ich darauf, dass der Postbote die letzten Pakete mitnimmt und neues Material für kommende Projekte bringt. Ich muss ehrlich sagen, ich bin erleichtert, weil ich auch dieses Jahr alles rechtzeitig geschafft und abgearbeitet habe.

In den nächsten Wochen zeige ich euch, was alles neu entstanden ist. Vieles davon waren Kundenwünsche, die ich umsetzen durfte. Dieses Jahr habe ich sogar einige Kostüme für Erwachsene genäht, darunter ein Drachenkostüm, ein Schafkostüm und mehrere Dinokostüme. Ich liebe neue Projekte und bin schon gespannt, was mich im kommenden Jahr erwartet.

Gleichzeitig schwirren schon wieder unzählige Ideen in meinem Kopf herum. Am liebsten würde ich alles gleichzeitig umsetzen und sofort an die Nähmaschine gehen. Manchmal habe ich das Gefühl, Nähen ist wie eine Sucht. Eine schöne Sucht. Kennt ihr das auch?

Eure Stephanie

Fasching: warum ich die fünfte Jahreszeit so mag

Endlich ist Weihnachten vorbei und das neue Jahr hat begonnen.
Für mich ist der Januar immer eine aufregende und schöne Zeit. Und das alles nur, weil die fünfte Jahreszeit begonnen hat. Eigentlich startet sie ja schon am 11.11., nur für mich nicht mehr so richtig. Ich tanze schon seit vielen Jahren nicht mehr im Karnevalsverein. Das habe ich mit 15 Jahren sieben Jahre lang gemacht, bevor ich von meiner Heimat Neustadt/Südharz nach Berlin gezogen bin.

Für mich war es damals nicht leicht, den Fasching aufzugeben, aber die Entfernung war einfach zu groß.

Als mein Sohn geboren wurde und später seinen ersten Fasching im Kindergarten feierte, nähte ich ihm ein Erdbeerkostüm. Und auf einmal war sie da – die Idee. Ich fing an, Faschingskostüme zu nähen und zu verkaufen. Jedes Jahr kamen neue Kostüme dazu und ich habe immer noch so viele schöne Ideen im Kopf. Manchmal ist die Umsetzung allerdings schwierig, weil ich einfach zu wenig Zeit habe. Aber das kennt ihr bestimmt auch, oder?

Umso mehr freue ich mich auf dieses Jahr. Seit Anfang des Jahres arbeite ich in meinem Hauptberuf nur noch 32 Stunden pro Woche und habe freitags frei. Diesen freien Freitag möchte ich nutzen, um neue Ideen zu entwickeln, meinen Blog zu schreiben und euch auf dem Laufenden zu halten.

Seit Anfang des Jahres kommen langsam die ersten Bestellungen für Faschingskostüme rein – und auch viele Anfragen nach Kostümen, die ich nicht im Sortiment habe und dann als Sonderanfertigungen umsetze.

Diese Anfragen finde ich immer besonders toll, weil sie mich fordern und ich dabei neue Kostüme entwickeln und ausprobieren kann.

Wenn ihr also auf der Suche nach einem schönen Kostüm seid oder Kostümideen habt, die ihr selbst nicht umsetzen könnt, schreibt mir gern. Vielleicht kann ich euer Wunschkostüm für euch nähen. Momentan liegt mein Fokus zwar eher auf Kinderkostümen, aber Kostüme für Erwachsene sollen folgen. Der Weg dahin braucht nur ein bisschen Zeit.

In den nächsten Wochen werde ich euch einige neue Kostüme zeigen, die ich im Januar als Sonderanfertigungen genäht habe und die vielleicht im nächsten Jahr fest ins Sortiment aufgenommen werden.

Also lasst euch überraschen.

Eure
Stephanie

Fledermauskostüm für Kinder – das perfekte Halloween Kostüm aus Fleece

Halloween ist für Kinder ein ganz besonderes Highlight im Jahr: Verkleiden, Süßigkeiten sammeln, Laternenumzüge oder einfach eine Party im Kindergarten – ohne Kostüm wäre es nur halb so schön. Genau deshalb habe ich dieses handgemachte Fledermauskostüm für Kinder entworfen. Es ist kuschelig, praktisch und sorgt garantiert für leuchtende Augen.

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Ein neuer tierischer Freund: Unser Dackelkostüm ist da!

Ich bin ständig auf der Suche nach neuen, originellen Ideen für meine selbstgenähten Kostüme. Ob für den nächsten Karneval, eine Mottoparty im Kindergarten oder einfach zum Spielen zu Hause – ich liebe es, kreative Verkleidungen zu entwerfen, die nicht nur niedlich aussehen, sondern auch bequem und praktisch sind.

Diesmal kam die Inspiration direkt aus unserer Familie: Mein Sohn hat eine große Schwäche für Dackel. Diese kleinen, charmanten Hunde mit ihren langen Körpern, den kurzen Beinen und den treuherzigen Augen haben es ihm einfach angetan. Immer wieder hat er von Dackeln erzählt – da lag die Idee natürlich nahe: Warum nicht ein Dackelkostüm nähen?

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Die Rückkehr des schwarzen Drachen!

Schon am 15. April 2015 habe ich für meinen Sohn ein ganz besonderes Kostüm genäht: Ohnezahn, der beliebte Nachtschatten-Drache aus „Drachenzähmen leicht gemacht“. Damals war mein Sohn total im Drachenfieber, und ich habe mich voller Begeisterung an das Projekt gewagt. Die erste Version hatte imposante Flügel aus Leder und war ein echter Hingucker.

Nun – ganze zehn Jahre später – habe ich das Kostüm überarbeitet und in einer neuen, verbesserten Version neu aufgelegt. Es war ein Herzensprojekt, denn nicht nur die Liebe zu Ohnezahn ist geblieben, sondern auch die Begeisterung fürs Nähen.

Das neue Kostüm im Detail

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