Meine größte Sucht

Viele von Euch denken jetzt wahrscheinlich, dass ich vom Nähen spreche, aber dem ist leider nicht so. Natürlich ist das Nähen auch eine große Sucht und eine schöne noch dazu, aber ich spreche vom Rauchen. Oh ja das ist wohl meine allergrößte Sucht von allen.

Damit angefangen habe ich mit 18 Jahren. Mit 18, eigentlich irgendwie ganz schön bescheuert, wenn ich so darüber nachdenke. Wieso mit 18 – das frage ich mich bis heute. Vielleicht lag es ja daran, dass ich ohne Probleme Zigaretten kaufen konnte, aber ich glaub das war es nicht.

Natürlich hatte ich es schon vorher mal ausprobiert, aber ich weiß noch, dass ich das ganz schön eklig fand und lieber davon Abstand gehalten habe. Aber zum Schluss konnte ich mich wohl doch nicht entziehen, es gab einfach zu viele um mich herum, die auch geraucht haben.

Wahrscheinlich fragt ihr euch jetzt, wieso ich gerade heute darüber schreibe. Aber ich hatte in den letzten 4 Wochen die Möglichkeit an einem Trnd-Projekt teilzunehmen. Trnd??? Möglicherweise fragen sich einige von Euch jetzt was ist das? Trnd ist eine große Plattform, bei dem man neue Projekte kennenlernt und diese auch testen kann. Man muss ich dafür bewerben und wenn man Glück hat, wird man für dieses Projekt ausgewählt.

Ich hatte seit langer Zeit mal wieder dieses Glück. Und zwar durfte ich den Vype ePod testen bzw. darf es immer noch. Bei dem Vype ePod handelt es sich um eine kleine E-Zigarette. Und wenn ich sage kleine E-Zigarette, dann meine ich auch klein.

Als ich davon erfahren habe, dabei sein zu dürfen, habe ich mich ganz schön gefreut. Ich hatte zwar schon mal eine E-Zigarette, aber diese war wahnsinnig groß. Diese habe ich zu Weihnachten vor 3 Jahren von meinem Mann geschenkt bekommen, aber genutzt habe ich sie nicht wirklich und seitdem liegt sie im Schrank. Sie war einfach zu groß, unhandlich und unpraktisch.

Deswegen habe ich mich auf die kleine E-Zigarette gefreut. So richtig befasst hatte ich mich nicht wirklich damit, dass kam erst an dem Tag, als sie mit der Post eintraf. Nachdem ich das Päckchen aufgemacht hatte, war ich wirklich überrascht, weil sie echt klein war. Die E-Zigarette bestand aus 2 Teilen. Einmal dem Zigarettengehäuse und dann die Caps.

Ein paar Tage zuvor bekam ich bereits die Powerbank, welche ich aufladen musste, damit im Anschluss der Vype ePod damit aufgeladen werden konnte.

Als dieses dann geschehen war, konnte es auch schon mit dem Dampfen losgehen. Ich musste eine der Caps (entscheiden konnte ich mich für „Very Berry“, „Rich Vanilla“, „Golden Tobacco“ oder “ Chilled Mint „), ich entschied mich für „Very Berry“, in die Zigarettenhülse stecken.

Herausfallen tut dieses nicht, da diese sich beide mit einem integrierten Magneten verbinden.

Was natürlich die Sache relativ einfach macht, da ich so jederzeit die Sorten tauschen kann, ohne großen Aufwand zu betreiben.

Denn Anfang hat mein Mann gemacht, welcher eigentlich schon seit 12 Jahren nicht mehr raucht, sondern nur ab und zu mal eine Moods. Dann durfte ich auch probieren. Die ersten Züge waren schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig, da ich ganz anders ziehen musste. Was passierte also? Ich musste erstmal lauthals loshusten.

Nachdem ich herausgefunden hatte, wie es funktioniert, ging es los. Mein erstes Empfinden war, dass es mich ein bisschen an eine Shisha erinnerte, ob es vielleicht am Geschmack lag, weiß ich nicht. Dampfen tut es meiner Meinung nicht so doll. Was ich jedoch auch nicht so schlimm finde, schließlich sollte es meiner Ansicht nach, wenn man umsteigen will, dem eigentlichen Rauchen, schon ähnlich sein. Außerdem finde ich es ganz furchtbar, wenn es zu doll dampft.

Sicher kennt ihr das auch von der Straße, dass sieht in meinem Augen ganz schlimm aus. Am schlimmste finde ich es, wenn ich an der Ampel stehe und vor mir im Auto pustet jemand den Rauch einer E-Zigarette aus.  Früher habe ich immer gedacht, dass das Auto brennt. Mittlerweile weiß ich, dass dem nicht so ist und es einfach nur der Dampf der Zigarette ist. In meinen Augen erinnert mich das an früher, als wir alle gemeinsam im Auto saßen, geraucht habe und dann einer auf die Idee kam, mal dass Fenster oder die Tür zu öffnen. Dann stieg auch immer eine mächtige Wolke aus dem Auto empor. Bei einigen E-Zigaretten ist das nur bei einer Person der Fall, was ich ganz schön übel finde. Deswegen finde ich den Vype ePod ganz gut.

Am nächsten Tag, wollte ich ihn mit auf Arbeit nehmen, um ihn meinen Arbeitskollegen zu zeigen, hatte ja schon viel davon erzählt. Aber wohin damit, schließlich sollte das Mundstück nicht dreckig werden. Denn einen Aufsatz – also einen Schutz – gibt es leider für den Vype nicht. Also ging ich in mein Nähzimmer und fand ein kleines Täschchen, welches prima dafür geeignet war.

Auf Arbeit angekommen, rauchte ich erstmal bevor ich ins Gebäude ging. Dann zeigte ich die E-Zigarette meiner Kollegin, welche auch ganz begeistert von seiner Größe war. Allerdings ist sie Nichtraucherin und somit war das Thema nur mittelmäßig relevant.

Als ich dann mal eine Pause hatte, musste ich allerdings schnell feststellen, dass ich schwer einschätzen kann, wieviel Zeit ich mit dem Rauchen verbringe, da sie ja nicht alle wird. Eine normale Zigaretten nehme ich, rauche sie und wenn sie alle ist, dann ist sie alle – und meine Pause ist vorbei. Allerdings ist das bei der E-Zigarette nicht der Fall. Was ich irgendwie blöd finde. Ein eingebauter Timer wäre cool, den ich selbst stellen kann und somit genau weiß wie lange ich rauche oder geraucht habe.

Somit war für mich das Thema E-Zigarette schnell vorbei, zumindest was die Arbeit betraf, da ich einfach nicht die nötige Geduld habe, um auf die Uhr zu schauen oder auf mein Gefühl zu hören. Das klappt nämlich meistens nimmt, denn auch wenn ich auf die Uhr schaue, dann schaue ich nicht wirklich drauf, sondern träume irgendwie nur. Was die Sache irgendwie ein klein bisschen erschwert.

Zu Hause war das dann anders, da musste ich mich nicht an eine Zeit halten. Allerdings kam ich mir trotz der Größe der E-Zigarette komisch vor. Irgendetwas fehlte mir, aber ich kann nicht sagen was genau. Es war einfach komisch.

Also kaufte ich mir wieder normale Zigaretten und rauchte auf die altmodische Art. Schon komisch wie unterschiedlich das Empfinden ist. Bei anderen Leuten klappt es ja schließlich auch. Ich habe echt gedacht, dass es funktioniert und ich vielleicht ein klein wenig Geld einsparen könnte. Schließlich habe ich in den letzten 20 Jahren, bestimmt genügend Geld mit dem Kauf von Zigaretten ausgegeben. Ein Kleinwagen wäre das bestimmt, wenn ich das mal zusammen rechnen würde. Ganz schön krank!

Ab und zu rauche ich den Vype ePod auch, aber nur wenn meine Zigaretten alle sind und ich zu faul bin, nochmal los zugehen, um neue zu kaufen.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass der Vype ePod eine tolle Sache ist, wenn man daran glaubt und wenn man sein „Ich“ davon überzeugen kann. Mein „Ich“ hat leider was anderes gesagt. Und irgendwie hoffe ich ja auch, dass ich es irgendwann schaffe, wieder mit dem Rauchen aufzuhören, bei meinen Schwangerschaften hat es ja auch immer geklappt.

Hier noch ein Appell an Euch! Fangt bloß nicht mit dem Rauchen an, denn es hat nur Nachteile. Es ist nicht gut für die Gesundheit, es ist teuer, es sieht scheiße und nicht cool aus. Spart das Geld lieber für einen großen Wunsch, dann habt ihr wahrscheinlich mehr davon.

Ihr möchtet auch gern an spannenden Projekten teilnehmen und Tester werden? Dann bewerbt Euch doch einfach auch mal bei trnd! Mit ein bisschen Glück, seid Ihr das nächste Mal schon dabei. Ich drücke Euch die Daumen.

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