Manche Ideen lassen einen einfach nicht mehr los. So ging es mir mit einem Lied, das ich vor genau zwei Jahren geschrieben habe. Der Text war da, und sogar die Melodie hatte ich längst im Kopf. Eigentlich hätte ich also nur noch loslegen müssen – aber genau das war das Problem.
Ich wusste nicht, wie ich diese Melodie umsetzen soll. Im Kopf klang sie klar und stimmig, aber mir fehlte der Weg, sie hörbar zu machen. Also bin ich zu einer Freundin gegangen. Sie hat mir die Noten aufgeschrieben, und wir haben gemeinsam auf dem Klavier und dem Tablet ausprobiert, wie sich alles zusammensetzt. Und da war sie plötzlich – meine Melodie. Genau so, wie ich sie die ganze Zeit im Kopf hatte.

Mit diesem Gefühl bin ich nach Hause gegangen und wollte direkt weitermachen. Doch dort hat nichts mehr funktioniert. Trotz meiner früheren 12 Jahre Gitarrenunterricht war das Wissen einfach nicht mehr da. Und meine Gitarre? Die müsste erstmal repariert werden. Ich habe es immer wieder versucht – und bin trotzdem nicht weitergekommen.
Bis vor ein paar Tagen. Mein Mann hat mir eine App gezeigt, mit der man Melodien erstellen kann. Also habe ich es noch einmal ausprobiert – diesmal anders. Und genau das war der entscheidende Schritt. Plötzlich hat es funktioniert. Ich konnte die Melodie festhalten, ohne Umwege, ohne Frust.
Jetzt geht es an den nächsten Schritt: die Aufnahme. Und auch wenn ich noch nicht jeden einzelnen Schritt im Detail kenne, ist eines klar – ich ziehe das jetzt durch. Dieses Lied wird fertig.
Ich bin gespannt, wohin mich das noch führt. Und ich nehme euch gern mit auf diesem Weg.
Eure Stephanie