Nach unserem ersten richtigen Tag in Stockholm ging es für uns am Mittwoch weiter. Diesmal stand Gamla Stan, die Altstadt von Stockholm, auf dem Programm.

Und ich muss wirklich sagen: Damit hatte ich gar nicht gerechnet. Normalerweise bin ich ja nicht unbedingt diejenige, die stundenlang durch alte Gassen laufen und Häuser anschauen muss. Aber Gamla Stan fand ich einfach wunderschön. Die schmalen Kopfsteinpflasterstraßen, die roten und gelben Häuser, die kleinen Geschäfte und zwischendurch immer wieder ein Blick auf eine Kirche oder Richtung Wasser – das hatte einfach eine ganz besondere Atmosphäre.




Gerade bei der Hitze war es außerdem ziemlich angenehm, dass man zwischen den Häusern immer mal wieder ein bisschen Schatten gefunden hat. Wir sind einfach ganz gemütlich durch die Gassen gelaufen, haben uns umgeschaut, sind in verschiedene Läden rein und natürlich musste zwischendurch auch etwas typisch Schwedisches gegessen werden. Also gab es … Pizza. 😂

Natürlich sind wir auch durch die Mårten Trotzigs gränd gelaufen, die als schmalste Gasse Stockholms gilt. An ihrer engsten Stelle ist sie nicht einmal einen Meter breit – da mussten wir natürlich einmal durch.

Ich fand Gamla Stan wirklich richtig schön und hätte vorher nicht gedacht, dass mich die Altstadt so begeistert. Genau diese bunten Häuser und kleinen Straßen sind für mich irgendwie das Stockholm, das man im Kopf hat, wenn man an die Stadt denkt.



Am Donnerstag stand dann das Vasa-Museum auf dem Programm.

Und eigentlich wollte ich da überhaupt nicht mit rein. Museum ist jetzt wirklich nicht unbedingt das Erste, was bei mir auf einer Urlaubswunschliste steht. Mein Mann meinte aber immer wieder: „Ach komm doch mit rein.“ Na gut. Also bin ich mit.
Und ich muss zugeben: Das Schiff ist schon ziemlich beeindruckend. Die Vasa war ein schwedisches Kriegsschiff, das 1628 bereits auf seiner ersten Fahrt sank. Mehr als 300 Jahre später wurde es geborgen und heute steht das riesige Originalschiff mitten im Museum. Wenn man direkt davorsteht, merkt man erst einmal, wie gewaltig dieses Schiff eigentlich ist.










Es gab nur ein kleines Problem: Mir war kalt. Richtig kalt. Draußen hatten wir um die 30 Grad und dementsprechend waren wir natürlich angezogen. Drinnen war es dagegen deutlich kühler, was für die Erhaltung des Schiffes natürlich sinnvoll ist. Für meine Tochter und mich war es irgendwann trotzdem genug und wir sind schon früher raus, während mein Mann und mein Sohn sich noch weiter umgesehen und jede Menge Fotos und Videos gemacht haben.
Die Videos habe ich übrigens bis heute noch nicht alle angeschaut. Irgendwann komme ich bestimmt dazu. Wahrscheinlich.
Danach liefen wir noch ein bisschen durch Östermalm und schauten uns dort die Gegend an.






Eigentlich wollten wir auch noch in eine Food Hall Saluhall mit verschiedenen Street-Food-Ständen.

Wir haben uns dort auch umgesehen, aber so richtig war für uns nichts dabei. Also holten mein Mann und meine Tochter sich etwas beim Vietnamesen und später gab es für uns noch Burger. Danach ging es wieder zurück ins Hotel.
Am Freitag war dann tatsächlich schon unser letzter kompletter Tag in Stockholm. Mein Sohn hatte in Gamla Stan ein Buch gesehen, das ihm nicht mehr aus dem Kopf ging. Also fuhren wir noch einmal zurück in die Altstadt und kauften das Buch.

Natürlich mussten meine Tochter und ich noch ein Andenken besorgen, also kauften wir uns ein Schweden Shirt mit Elchen.
Danach wollten wir noch ein bisschen Richtung Slussen laufen und dort die Gegend erkunden.

Aber es war einfach nur heiß. Gefühlt war dieser Freitag noch einmal wärmer als die Tage davor. Kaum Schatten, die Sonne knallte und irgendwann hatten wir einfach keine Lust mehr, uns weiter durch die Hitze zu schleppen.


Also ging es wieder zurück zum Hotel. Dort verbrachten wir die letzten Stunden ganz entspannt, machten noch einmal Fika, aßen ein Eis in der Eisdiele, aßen Abendbrot und ließen unseren letzten Abend mit Rommé und Mocktails ausklingen.


Und dann waren unsere Tage in Stockholm auch schon wieder vorbei.
Ich hätte vorher wirklich nicht gedacht, dass mir die Stadt so gut gefallen würde. Es war gar nicht unbedingt eine einzelne Sehenswürdigkeit, sondern einfach die ganze Atmosphäre. Das Wasser, die Parks, die bunten Häuser, Gamla Stan, das Hotel, Fika und dieses irgendwie entspannte Gefühl überall.
Gut … auf die 30 Grad hätte ich vielleicht verzichten können. Aber ansonsten? Stockholm war wunderschön. Und ich würde wirklich jederzeit noch einmal hinfahren. ❤️
Am Samstag hieß es dann schließlich Koffer packen und Abschied nehmen, denn für uns ging es weiter nach Jönköping.
Aber was wir dort erlebt haben und wie es uns gefallen hat, erfahrt ihr im nächsten Beitrag. 😊
Eure Stephanie
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