Endlich geht’s los – Unser Roadtrip startet in Danzig

Mittlerweile ist es schon eine Woche her, dass wir wieder zu Hause sind. Inzwischen hatten wir genug Zeit, all die Eindrücke sacken zu lassen und die Reise noch einmal Revue passieren zu lassen. Und was soll ich sagen? Es war einfach ein wunderschöner Urlaub. ❤️

Die erste Woche in Stockholm meinte es wettertechnisch besonders gut mit uns – strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen. Danach wurde das Wetter zwar etwas wechselhafter, aber das hat unserer Stimmung keinen Abbruch getan.

Doch beginnen wir ganz von vorne.

Eigentlich wollten wir am Samstag bereits gegen 10:00 Uhr losfahren. Wie das aber so ist, wurde daraus schließlich 10:30 Uhr. Zum Glück hatten wir diesen kleinen Zeitpuffer bereits eingeplant.

Kaum waren wir unterwegs, stellten wir natürlich fest, dass wir etwas vergessen hatten. Also hieß es: umdrehen und noch einmal nach Hause. Ein klassischer Urlaubsstart, oder?

Anschließend konnte unsere Reise aber endlich richtig beginnen. Die Autofahrt zog sich ganz schön in die Länge. Nachdem wir die deutsch-polnische Grenze überquert hatten,

Grenzschild „Rzeczpospolita Polska“ bei der Einreise nach Polen.

freuten wir uns schon auf eine entspannte Fahrt. Aufgrund der niedrigeren Tempolimits hatten wir gedacht, dass es dort deutlich ruhiger auf den Straßen werden würde. Ruhig war es tatsächlich – allerdings nicht wegen der Geschwindigkeitsbegrenzungen, sondern wegen der zahlreichen Staus und wahnsinnig viele Baustellen.

Aber immerhin war das Wetter schön.

Beeindruckender Sommerhimmel über der polnischen Landschaft während der Autofahrt.

Nach insgesamt rund 7½ Stunden erreichten wir schließlich unser erstes Ziel: Danzig. Wir waren ehrlich gesagt ziemlich erleichtert, endlich angekommen zu sein.

Unsere Unterkunft für die erste Nacht war das World Hostel Old Town. Das Hostel war klein, aber wirklich gemütlich. Wir hatten ein Vierbettzimmer mit einem Doppelbett, einem Doppelstockbett und einem kleinen Badezimmer. Für eine Nacht war das vollkommen ausreichend.

Nachdem wir unser Gepäck aufs Zimmer gebracht und uns kurz ausgeruht hatten, machten wir uns direkt auf den Weg in die Altstadt. Der Hunger war inzwischen ziemlich groß.

Schon nach kurzer Zeit entdeckten wir ein winziges, aber unglaublich süßes Restaurant. Eigentlich weiß ich gar nicht, ob man es überhaupt Restaurant nennen kann – es bestand gerade einmal aus zwei kleinen Tischen mit Stühlen. Dort gab es frische Pasta in verschiedenen Varianten. Die Nudelsorte konnte man auswählen und die Soße ganz nach seinem Geschmack zusammenstellen. Ich entschied mich natürlich für Pesto und Käse – und es war richtig lecker.

Frisch zubereitete Pasta mit verschiedenen Soßen in einem kleinen Restaurant in Danzig.

Anschließend schlenderten wir noch ein wenig durch die Straßen von Danzig. Natürlich konnte ich nicht widerstehen und musste unbedingt noch einen Striezel probieren. So ein Urlaubsstart braucht schließlich auch etwas Süßes.

Danach ging es zurück ins Hostel. Der Tag steckte uns inzwischen ordentlich in den Knochen und wir schliefen ziemlich schnell ein.

Am nächsten Morgen hatten wir noch genügend Zeit, bevor wir am Nachmittag zur Fähre mussten. Also nutzten wir die Stunden, um Danzig noch ein wenig zu erkunden und durch die Straßen zu bummeln.

Am Nachmittag hieß es dann: Auf zur Fähre!

Unsere Fähre ‚Nova Star‘ von Polferries im Hafen von Danzig – der Start unserer Überfahrt nach Schweden.

Wie unsere erste Überfahrt über die Ostsee verlief, ob wir seekrank wurden und wie unsere erste Nacht auf der Fähre war, erzähle ich euch im nächsten Beitrag.

Also bleibt gespannt!

📍 Skandinavien-Roadtrip – Alle Beiträge

  1. Reiseplanung und Vorfreude

Unser Schweden-Roadtrip beginnt – Start in unser Skandinavien-Abenteuer

Endlich ist der Tag da! Heute starten wir in unseren lang geplanten Skandinavien-Roadtrip (durch Polen – gut Polen gehört jetzt nicht dazu, aber irgendwo muss man ja starten, Schweden und Dänemark) und ich kann es ehrlich gesagt noch gar nicht richtig glauben. Seit Monaten planen wir diese Reise, stöbern durch Reiseführer, speichern Orte ab und zählen die Tage bis zur Abfahrt. Und nun ist es tatsächlich so weit.

Illustration zum Start unseres ersten Roadtrip durch Polen, Schweden und Dänemark mit gepackten Auto und Reisezubehör.

Für uns ist so ein Roadtrip übrigens absolutes Neuland. Bisher haben wir unsere Urlaube immer an einem festen Ort verbracht. Dieses Mal ist alles anders. Zwar habe ich unsere Unterkünfte schon lange im Voraus gebucht und wir wissen, welche Städte wir besuchen möchten, aber alles dazwischen bleibt offen.

Reiseübersicht unseres Roadtrips durch Polen, Schweden und Dänemark mit Reisedaten, Unterkünften, Fährverbindungen und Adressen.

Wie wird das Wetter? Gefallen uns die Unterkünfte wirklich? Entdecken wir kleine Cafés, wunderschöne Aussichtspunkte oder Orte, die in keinem Reiseführer stehen? Genau dieses Ungewisse macht einen Roadtrip doch eigentlich erst aus – und ich bin gespannt, was die nächsten Tage für uns bereithalten.

Dass ich diese Reise dieses Mal etwas anders festhalten möchte als sonst, habe ich meiner Freundin zu verdanken. Bereits im März erzählte sie mir begeistert von GoodNotes und davon, wie sie dort ihre Reisen als digitales Tagebuch gestaltet – mit Fotos, Notizen, Erinnerungen und allem, was unterwegs so passiert. Die Idee hat mir sofort gefallen und ich wusste: Das möchte ich auch ausprobieren. Natürlich musste mich ChatGPT dabei unterstützen und so ist diese Seite von unserer Route entstanden.

Karte unseres Roadtrips durch Polen, Schweden und Dänemark mit allen Reisezielen und Highlights im Aquarellstil.

Zum Glück hatte ich bis heute genügend Zeit, mich mit GoodNotes zu beschäftigen und mein eigenes Reisetagebuch vorzubereiten. Ganz ehrlich? Das war anfangs gar nicht so einfach. 😄 Obwohl ich ein iPad besitze, hatte ich mich bisher nie wirklich intensiv damit beschäftigt. GoodNotes ist schließlich eine Apple-App und ich musste mich erst einmal in die ganzen Funktionen einarbeiten. Zum Glück habe ich zwei Kids, die sich mit solchen Dingen deutlich besser auskennen als ich. Immer wenn ich mal nicht weiterwusste, waren sie sofort zur Stelle und haben mir alles erklärt. Ohne die beiden wäre mein Reisetagebuch wahrscheinlich nie so geworden, wie ich es mir vorgestellt habe.

Mit ChatGPT habe ich mir noch ein paar Seiten erstellen lassen mit schönen und wichtigen Sehenswürdigkeiten. Ob wir wirklich die Zeit haben uns diese anzuschauen oder ob die Kinder andere Pläne für uns bereithalten, weiß ich nicht allerdings noch nicht, deswegen sind sie erstmal in meinem GoodNotes Tagebuch gelandet.

Und als wäre das noch nicht genug Inspiration gewesen, erzählte mir meine Freundin gestern auch noch von Polarsteps. Die App zeichnet während einer Reise automatisch die gefahrene Route auf und ordnet Fotos, Texte und Erlebnisse den einzelnen Stationen zu. So entsteht fast nebenbei ein digitales Reisetagebuch, das man später sogar als Fotobuch drucken lassen kann. Wer mich kennt, weiß wahrscheinlich schon, was als Nächstes passiert ist. Natürlich musste ich die App sofort installieren und ausprobieren. 😄

Auch das Packen lief dieses Mal etwas anders als sonst. Kurz vor dem Urlaub haben mein Mann und ich uns noch einen richtig großen Koffer gekauft, den wir uns teilen. Nur die Kinder haben jeweils ihren eigenen Koffer. Ehrlich gesagt war ich fest davon überzeugt, dass unser Auto bis unters Dach voll sein würde. Umso überraschter war ich, als nach dem Einladen tatsächlich noch erstaunlich viel Platz übrig war. Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet.

Jetzt ist alles gepackt. Auch das Rommé, schließlich gehört das zu jedem unserer Urlaube dazu.

Gleich steigen wir ins Auto und unser Abenteuer beginnt. Ich bin gespannt, welche Erinnerungen wir sammeln werden und ob ich es schaffe, mein GoodNotes-Tagebuch während der Reise regelmäßig zu füllen. Falls nicht, kennt ihr mich ja – dann hole ich das eben später nach. 😉

Ich freue mich jetzt schon darauf, diese Reise später noch einmal gemeinsam mit euch zu erleben. Mithilfe meines GoodNotes-Tagebuchs, Polarsteps und natürlich unzähliger Fotos werde ich euch in den nächsten Blogbeiträgen Etappe für Etappe mit auf unseren Roadtrip durch Schweden und Dänemark nehmen. Ich hoffe, ihr begleitet uns auf diesem Abenteuer!

Auto auf einer Straße durch die skandinavische Landschaft mit dem Schriftzug "Skandinavien, wir kommen!" Symbol für den Start unseres Roadtrips.

Also dann … Skandinavien, wir kommen!

Eure Stephanie

Die Illustrationen in diesem Beitrag wurden mithilfe von KI generiert und liebevoll in den Text eingebunden.

Reisetagebuch / Urlaubstagebuch basteln

Über die Pfingstferien sind meine Schwiegereltern mit meinen Kindern in den Urlaub gefahren. Das ist der 1. richtige Urlaub, seitdem mein Sohn in die Schule geht und lesen und schreiben kann.
In meiner Kindheit musste ich immer während des Urlaubs und der Ferien ein Urlaubstagebuch schreiben. Gut ich fand das damals echt blöd, aber wenn ich es mir heute anschaue, ist es doch recht lustig zu lesen.

Wegen den schönen Erinnerungen, hatte ich überlegt auch eines für meinen Sohn zu besorgen. Allerdings fand ich kein Buch was mir gefiel. Aus diesem Grund überlegte ich mir – wie immer recht kurzfristig – selbst eins zu basteln.

Verwendete Materialien: Notizbuch, klebende Stofffolie, Buchstabenaufkleber, Washi-Tape, Scrapbookingpapier, Post-it, alte Zeitungen, Buchstabenstempel, Zahlenstempel, Stempelkissen, Stift, Gummiband, diverse Aufkleber, diverse Stempel, Stempelstifte, Geschenkanhänger, Fineliner, Lineal, Heizklebepistole

Nur das passende Notizbuch fand ich nicht. Es gab zwar eins war mir sehr gut gefiel, allerdings sollte dies auch 10€ kosten und dazu war ich echt zu geizig.
Also musste ich mir was anderes überlegen.

Zu Hause fand ich noch ein Notizbuch, welches ich mir mal in mehreren Ausführungen bei Ikea gekauft habe. Da das Buch allerdings schwarz war, beklebte ich es außen und innen mit blauer Stoffklebefolie, welche ich vor einiger Zeit bei Lidl gekauft hatte. Auf den Buchumschlag klebte ich noch mit Klebebuchstaben „REISETAGEBUCH“.

Aus Scrapbookingpapier bastelte ich einen kleinen Briefumschlag, die ich auf die Innenseite des Buchumschlages klebte und einen großen Umschlag, welche ich auf die letzte Innenseite des Buches klebte. In den kleinen Umschlag, steckte ich kleine Tütchen, für kleine Andenken vom Urlaub und in den großen Umschlag steckte ich noch einige Aufkleber, damit er das Buch noch schön gestalten kann.
Die Post-it klebte ich mit der Heizklebepistole ebenfalls auf die Innenseite des Buchumschlages.
Dann fertigte ich noch aus Gummiband eine Schlaufe für einen Stift an, welcher ebenfalls im Buch einen Platz finden sollte.

Aus alten Zeitschriften schnitt ich in bunten Buchstaben den Satz „WIR FAHREN IN DEN URLAUB“ aus. Diese klebte ich auf die 1. Seite des Buches. Zuvor hatte ich die Seite mit Washi Tape umrandet.

Die 2. Seite gestaltete ich als Steckbrief. Auf dieser muss der Ort, der Zeitraum und die Mitreisenden eingetragen werden. Das letztere füllte mein Sohn auch prompt aus.

Ab der 3. Seite habe ich mit der Gestaltung der einzelnen Tage begonnen. Auf diesen müssen jeweils das Datum, das Wetter, das Gefühl, schöne Erlebnisse, der Tag in 5 Worten und das Essen eingetragen werden. Jede Seite gestaltet ich anders, so dass das Buch ein bisschen bunter und freundlicher wirkt. Einmal schrieb ich die einzelnen Rubriken, dann klebte ich sie mit Buchstaben auf, dann stempelte ich sie – einfach komplett durcheinander.

Da ich so spät mit dem Buch angefangen hatte, half mir mein Sohn bei der Gestaltung der letzten 3 Seiten. Eigentlich sollte er das Reisetagebuch, als Überraschung bekommen, aber irgendwie bin ich nicht rechtzeitig fertig geworden. Und es hat ihm großen Spaß bei der Gestaltung mitzuwirken, er konnte das Washi-Tape selbst aussuchen. Sagen ob er die Zahlen oder die Bchstaben, lieber gestempelt oder geklebt haben wollte.

Er fand das Buch toll und ich bin glücklich, dass ich ihn damit eine Freude machen konnte. Jetzt hoffe ich nur noch dass die Seiten auch gestaltet und beschrieben werden. Ich bin echt gespannt.

Die letzten freien Seiten, die ich in dem Buch noch nicht gestaltet habe, darf er natürlich selbst gestalten. Dafür habe ich ihm Stempel, Stifte und natürlich ganz viele Aufkleber mitgegeben.
Damit seine Schwester nicht traurig ist, gab es für sie natürlich auch ein Notizbuch, aber das war komplett leer.