Quiet Book für Kinder nähen

Vor einiger Zeit, bin ich bei Pinterest auf das Wort „Quiet Book“ gestoßen. So richtig habe ich damals gar nicht verstanden, was das eigentlich ist. Aber da ich es schön fand anzusehen, habe ich trotzdem eine Pinnwand erstellt.

Als ich dann mal ein bisschen mehr Zeit hatte, befasste ich mich näher damit und fand die Idee, welche dahinter stand ganz toll.
Im Großen und Ganzen ist das „Quiet Book“ ein Lernbuch, welches mit Liebe zum Detail je nach Geschmack schön gestaltet werden kann und den Kleinen die nötige Aufmerksamkeit bietet sich „ruhig“ zu beschäftigen.
Eine schöne Idee – allerdings wahnsinnig aufwendig.

Da unserer Urlaub vor der Tür stand und wir am Montag weg fahren wollten, kam ich am Freitag Abend auf die Idee, so ein Quiet Book mal schnell nähen zu können. Aber wahrscheinlich wollte ich nur der Aufgabe aus dem Weg gehen, meinem Sohn eine Zuckertüte für die Einschulung zu nähen, denn das ist seit Monaten ein riesengroßes Problem, da ich noch keine genaue Umsetzung und Gestaltung im Kopf habe 🙁

Ich fing also am Freitag an und schaute mir nochmal die einzelnen Seiten, welche ich mir auf Pinterest gemerkt hatte, an. Tolle Sachen, waren dabei. Ich wusste gar nicht mit was ich anfangen sollte.
Da ich allerdings nicht wirklich Zeit hatte mir was auszudenken, musste ich abkupfern, was dazu führte das ich 2 – 3 Seiten komplett, von anderen Leuten übernahm, Entschuldigung dafür – denn das ist eigentlich nicht meine Art!

Verwendete Materialien: verschiedenfarbige Stoffe als Untergrund, Stoffreste, Volumenvlies H630, Bastelkarton für die Vorlagen, beidseitiges Bügelvlies, Kam Snaps, Kordel, Wolle, Wachstuch, Filz, Filzbuchstaben, Basteldraht, Holzlinsen, Zackenlitze, Ösen, Metallringe, kleine Holzklammern (Wäscheklammern) Klett, Haargummi, Schnürsenkel oder anderes Band

Zuerst nahm ich mir den Bastelkarton Größe ca. B 24 x L 34 cm und schnitt mir 4 Lagen aus unterschiedlich farbigen Baumwollstoff zu, welcher als Untergrund für die Seiten dienen sollte. Dann fing ich an zu nähen. Auf jede Lage nähte ich 2 unterschiedliche Aktionen für die Kinder – da die Seite in der Mitte gefaltet werden sollte. Als ich ins Bett ging hatte ich 2 Lagen und somit 4 verschiedene Aktionen für die Kinder genäht. Am Samstag morgen stand ich ganz früh auf und nähte die 2 Lagen Stoff rechts auf rechts aneinander.
Den Rest des Tages hatte ich irgendwie kaum Zeit – da die Kinder zu Hause waren, Essen für den Urlaub eingekauft und Essen gekocht werden musste – die Zeit war also sehr rar. Aber egal – ich hatte es mir in den Kopf gesetzt und es musste fertig werden.

Geschaffte Seiten am Freitag: Wäsche waschen – aufhängen; Flechten – Schleife binden!


Am Samstag kam dann nochmal die gleiche Anzahl an Seiten zusammen, wie am Vorabend.
Somit hatte ich insgesamt 4 Lagen Stoff benäht – mit 8 unterschiedlichen Aktionen für die Kinder.

Geschaffte Seiten am Samstag: Wetter – Puzzle; Zähneputzen – zählen


Zählen

Da am Sonntag für die Reise noch soviel zu tun war, entschloss ich mich, dass Buch zu beenden. Also faltet ich die Lagen in der Mitte und wollte sie mittig aneinander nähen. Das gestaltete sich allerdings schwierig, weil die Lagen so dick waren, dass sie beim Falten nicht über einander lagen und Wellen schlugen.

So ging es also nicht. Ich schaute ob ich noch Ösen zum zusammen binden hatte, schnitt die Lagen in der Mitte durch und nähte sie noch schnell an der Schnittstelle zusammen. Dann gestaltet ich noch ein Frontcover und brachte die Seiten meinem Mann zum Binden.
Schließlich sollte er sich auch an meinem Plan beteiligen 😉

Das Buch war fertig – zumindest dachte ich das Samstag Nacht!

Frontcover

Meine Tochter wachte am Sonntag schon sehr früh auf, so dass ich mit ihr in mein Nähzimmer ging um aufzuräumen. Allerdings lächelte mich die Nähmaschine so schön an, dass ich nicht umhin kam und doch noch 2 Seiten nähte.

Geschaffte Seiten am Sonntag: Ampel – Tic tac toe Spiel
Ampel_lernen

Dann war das Buch fertig! Und ich bin wirklich stolz, dass ich es in so kurzer Zeit geschafft habe.

Zwar habe ich mittlerweile noch so tolle Ideen zur Erweiterung des Buches, aber das muss erstmal warten.
Meine Kinder sind begeistert und selbst mein Großer (fast 7 Jahre) hat sich die Hälfte der Autofahrt (1,5 Stunden) damit beschäftigt.
Aber ich habe mich dazu entschieden, noch ein eigenes Buch für ihn zu produzieren – allerdings nur mit Spielen – denn das hat er sich gewünscht.

Allerdings steht zuerst das Nähen der ZUCKERTÜTE auf dem Plan, denn die Einschulung steht vor der Tür – nicht das er zum Schluss ohne eine dasteht. Außerdem hat er vorher noch Geburtstag und eine neue Pinata muss gebastelt werden. Ihr seht es ist noch viel zu tun im Hause Kügler.

Übrings ist die Zuckertüte für meine kleine bereits fertig, aber dazu beim nächsten Mal mehr 😉

Matschküche für draußen bauen

Immer wenn meine Kinder im Garten sind wollen sie matschen. Das tun sie dann mit allen möglichen was sie so in die Finger bekommen. Wasser, Sand, Erde, Gras, Kreide – einfach alles. Das allein wäre ja nicht schlimm, allerdings werden diese Matschorte jedesmal wieder neu auserkoren und überall im Garten liegen dann Kreidereste, Sandhaufen und die notwendigen Utensilien zum Matschen herum.
Aus diesem Grund habe ich mir überlegt eine Matschküche für meine Kinder zu bauen, in der sie an einem festen Platz mit allem matschen können, was das Herz begehrt.
Auf Pinterest fand ich dann viele unterschiedliche Beispiele und Möglichkeiten wie so eine Küche gebaut werden könnte.

Eigentlich wollte ich zum Bauen eine tiefe Gartenbank nehmen und ein altes Spülbecken. Aber weder das eine, noch das andere hatte ich zu Hause. Auch günstig gab es das natürlich nicht zu erwerben. Also musste ich improvisieren.

Im Keller fand ich noch ein langes, tiefes Brett, welches wir von unserer selbstgebauten Garderobe übrig hatten. Und noch ein paar andere Bretter von einem selbstgebauten Schrank, welche wir nicht mehr benötigten – diese sollten dazu genutzt werden, eine Matschküche zu bauen.

Verwendete Materialien: Holz (möglich wäre auch eine alte Gartenbank, Europaletten, Tisch), Trofast Boxen (altes Spülbecken), Küchenutensilien (kleine Töpfe, Pfannen, Lappen, Bürste, Fläschchen, Kochlöffel, Suppenkelle, etc.), Lack

Da ich handwerklich nicht so begabt bin, musste mein Mann ran und eine Küche für die Kinder zimmern. Für die Boxen, die zum Matschen in der Küche dienen sollten, schnitt mein Mann noch großes Löcher in die Platte.

Bei einem Baumarkt ergatterte ich noch einen kleinen Gartenzaun, der genau die richtige Breite hatte, um am oberen Teil der Küche befestigt zu werden.
Da die Küche im Freien stehen sollte, musste ich sie noch mit Lack bestreichen – diesen bekam ich ebenfalls im Baumarkt. Den blauen Lack hatte ich noch übrig von der Minion Pinata vom letzen Jahr.

Nachdem alles bestrichen und getrocknet war, konnte ich die Küche endlich bestücken und sie den Kindern zeigen. Sie waren beide hellauf begeistert und fingen sofort an rum zumatschen.
Seitdem steht meine Tochter, immer wenn sie draußen sind, in der Matschküche und matscht.

Ich freue mich so sehr, dass die Küche so gut angekommen ist.
Inzwischen haben sie auch noch vielen andere tolle Sachen gefunden, die sich zum Matschen eignen – wie zum Beispiel das Spielgeschirr von drinnen, Sandspielzeug, Seifenblasendosen u.v.m.

Peppa Wutz Geburtstagsparty

Wie bereits im Beitrag vom 24.06.2016 angekündigt, wollte ich noch ein T-Shirt für meinen Sohn für die Geburtstagsparty meiner Tochter nähen. Da der Geburtstag zum Zeitpunkt der EM stattfand, war mein Sohn total in Fußball vernarrt.
Also musste auf dem Shirt „Bruder Schorsch mit Fußball“ appliziert werden.

Und hier ist es nun:

George_Fussball

Die Fußballapplikation habe ich bei DaWanda bestellt, da ich keine Lust hatte einen Fußball zu sticken.

Natürlich gab es zur großen Partysause auch noch ein paar Leckereien. Es gab Schokoladenkuchen, Peppa Wutz Muffins und Brezeln mit Streuselüberzug.

Zum Schluß der Party haben wir noch ein schönes Bild von allen Gästen mit Partyshirt gemacht!

Familie_Wutz

Kindergeburtstag mit Peppa Wutz / Peppa Pig – Tshirt

In 2 Wochen wird meine kleine Maus schon 3 Jahre und da heißt es wieder einen schönen, tollen Geburtstag ausrichten. Derzeit liebt meine kleine „Peppa Wutz“ und sie kann gar nicht genug davon bekommen. Also habe ich mir überlegt einen Themengeburtstag mit „Peppa Wutz“ zu gestalten.
Allerdings stellte sich schnell heraus, dass das gar nicht so einfach ist, da „Peppa Wutz“ in Deutschland nicht so bekannt ist. Und in den weinigen Spielzeugfachgeschäften, welche Artikel von „Peppa“ anbieten, diese auch sofort vergriffen sind.
Somit hatte ich gleich von Anfang an ein Problem.

Als erstes bestellte ich bei Amazon die Grundausstattung – eine Partybox (mit Wimpelkette, Teller, Bechern, Servietten, Luftballons, Einladungskarten, Beutelchen, etc.).
Somit hatte ich schon das 1. Problem gelöst.

Es ist furchtbar schwierig Anziehsachen mit „Peppa Wutz“ zu finden, die mir gefallen und vor allem die nicht teuer sind.
Da dies so schwierig ist, habe ich mir überlegt, einfach ein blanco Kinder T-Shirt zu kaufen und „Peppa Wutz“ als Applikation darauf zu nähen. Jedoch war das auch ein riesiges Problem, da es auch kaum Blanco T-Shirts zu kaufen gibt 🙁 .
Nachdem ich eins gefunden hatte, suchte ich mir ein schönes Bild von „Peppa“ im Internet und fing an, die Applikation herzustellen.

Verwendete Materialien: Nickystoff, Kordel, Holzperlen, Perlen, Pailletten, Stickvlies

Gebraucht habe ich dafür ca. 1 Stunde, aber es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, weil ich lange keine Applikation mehr gemacht hatte.

Weil es mir so einen großen Spaß gemacht hat, überlegte ich mir, auch für die anderen Geburtstagsgäste meiner Tochter jeweils ein T-Shirt anzufertigen. Nachdem ich das ja schon einmal gemacht und die Größen der Kinder erfragt hatte, ging das auch wirklich leicht von der Hand. Der einzige Unterschied war, dass ich noch eine „George Wutz“ Applikation anfertigte, für den eingeladenen Jungen.

alle

Irgendwie wurde daraus eine Sucht, so dass ich gleich nochmal zu H&M fuhr und für meinen Mann und mich ein T-Shirt besorgte um auf diese „Papa Wutz“ und „Mama Wutz“ zu applizieren.

Papa_Wutz

Mama_Wutz

Der Einzige für den ich noch kein T-Shirt genäht habe, ist mein Sohn – da er sich noch nicht entschieden hat, welchen von „Peppa´s“-Freunden er auf dem Shirt haben will – und natürlich weil er auch schon zu alt für „Peppa Wutz“ ist. Somit steht im Moment im Raum, ob ich ihm noch eines anfertige oder nicht.

Jetzt wo alle T-Shirts fertig sind, können wir uns dem nächsten Geburtstagsprojekt widmen – und zwar der „Peppa Wutz“-Pinata.