Weihnachtskarte mal anders

Kennt ihr diese lustigen weißen Socken mit den Augen und den Magnetarmen?

Ich finde die Socken so lustig, dass ich mir gedacht habe, diese auch zu nähen. Allerdings dachte ich mir, dass weiß zu schlicht ist und die Socken auch einen Sinn haben sollten. Denn obwohl die Socken, wirklich eine witzig Idee sind, ist doch die Frage, wann zieht man so etwas an.

Also überlegte ich mir, diese Socken für unsere diesjährige Weihnachtskarte zu nähen.

Benötigte Materialien: roten Socke, roter Fleece, weißer Kuschelstoff (egal welcher), KamSnap Druckknöpfe (Augen), Strickschlauch, Magnete, Füllwatte, rotes Garn, Heißklebepistole, Karten, Silikonstempel, Stempelkissen

Ich bestellte rote Socken für alle Familienmitglieder und kleine Magnete. Als die Magnete kamen, freute sich mein Mann und bekam strahlende Augen. Er sagt, dass er schon immer mal Magnete haben wollte, wozu weiß ich jedoch bis heute nicht. Aber immerhin weiß ich jetzt, dass ich ihm auch mit kleinen Dingen ne Freude machen kann. 🙂

In meinem Nähsortiment, fand ich noch Strickschlauch, welchen ich vor Jahren bei Buttinette gekauft hatte. Diese schnitt ich in jeweils 10cm zu und nähte sie am Ende zusammen. Das sollten die Arme werden.

Im Anschluss nahm ich jeweils 1 Magneten und steckte ihn in jeden Schlauch Danach befüllte ich die kleinen Schläuche mit Füllwatte. Dann nähte ich die kleinen Ärmchen an die Socken. Um sie besser an die Socken zu nähen, verwendete ich ein Stickei, dass erleichterte das Annähen der Arme.

Als ich mit 4 Socken fertig war, stellte ich fest, dass meine Berechnung falsch war und ich zu wenig Arme zugeschnitten hatte. Ich hatte 4 Sockenpaare und hatte jedoch nur 8 Arme. Wie blöd kann man nur sein. 😉 Also musste ich nochmal ein paar Ärmchen nähen. Jedoch hatte ich von den rot-weiß gestreiften Strickschlauch keinen mehr, so dass ich für die Männersocken grau-roten Strickschal verwendete. Als ich diese fertig hatte, befüllte ich sie wieder mit einem Magneten und mit Füllwatte und nähte auch diese an die Socken.

Nachdem ich alle 16 Arme an die Füße genäht hatte, nähte ich noch 4 Weihnachtsmannmützen und schnitt 8 Bärte zu.

An die Weihnachtsmannmützen klebte ich noch mit der Heißklebepistole und weißen Kuschelstoff den weißen Rand der Mütze an.

Im Anschluss befestigte ich die Druckknopf-Augen mit der Kam Snaps Presse an den Socken.

Nachdem ich die Augen angebracht hatte, klebte ich mit der Heißklebepistole die Mützen und den Bart an. Damit der Heißkleber nicht durch die Socken geht, nahm ich mir ein Stück Pappe, welches ich in die Socken steckte.

Dann waren die Socken fertig.

Jetzt mussten wir nur noch ein Bild mit unseren 8 Füßen machen. Dazu baute mein Mann das Fotostudio im Wohnzimmer auf. Es war schon wirklich schwierig alle Füße auf ein Bild zu bringen Schließlich musste unser Oberkörper auch irgendwo stehen, ständig schupsten wir uns gegenseitig um. Wie Bowlingkugeln 🙂 Wahnsinn wieviel wir gelacht haben. Das Fotoshooting war bis jetzt das lustigste was wir je gemacht haben.

Und das Foto lässt sich auch sehen. Oder was meint ihr?

Das Foto war also fertig, jedoch musste es nur noch auf eine Weihnachtskarte gebracht werden. Dazu hatte ich zuvor weiße Einzelkarten in DIN A6 bestellt.

Da ich nicht wirklich Lust zu schreiben hatte, wollte ich meinen ScanNCut Plotter zum Schreiben verwenden. Also setzte ich mich mit meinem Mann hin und wir entwarfen und gestalteten den Text für die Karten. Im Anschluss ließ ich diesen auf 25 Karten schreiben. Dann nahm ich meine Weihnachtsstempel und stempelte noch ne Runde, da mir die Karte noch zu leer erschien.

Am nächsten Tag ging ich in den Supermarkt, druckte die Fotos aus, schnitt diese dann entsprechend den Karten zu und klebte sie auf die Karten.

Zum Schluss mussten noch alle Familienmitglieder auf den Karten unter ihren Füßen unterschreiben und fertig waren die Karten.

Mittlerweile habe ich schon viele Rückmeldungen von meinen Verwandten und Freunden zu den Weihnachtskarten erhalten, jedoch haben einige erst beim 2x hinsehen festgestellt, dass es sich bei dem Foto um unsere Füße handelt.

Ich bin trotzdem super glücklich und zufrieden mit unseren diesjährigen Weihachtskarten.

Natürlich wünsche ich Euch auch ein tolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neues Jahr 2024.

Liebe Grüße Eure Stephanie

Einladungskarten in Bonbonautomatenform

Ihr seit auf der Suche nach einer schönen Bastelidee? Ob Einladung, ein Geschenk für die Mama zum Muttertag, zu Weihnachten, egal was bei SammyDemmy findet ihr es.

So ging es auch mir. Jedes Jahr auf neue überlege ich, wie die die Einladungskarten für den Geburtstag meiner Tochter gestalte. Sie wollte gern die Einladungskarte als Bonbon haben. Nachdem ich auf Pinterest wirklich schöne Anleitungen gefunden habe, überzeugte mich die Bastelanleitung eines Kaugummiautomaten aus Streichholzschachteln.

Verwendete Materialien: weißer Pappkarton, Bastelvorlage, Kleber, Schere, Perlen, Acrylkugeln mit 5cm Durchmesser, Alleskleber, Bonbons

Ich schaute mir die Bastelanleitung an und stellte fest, dass ich keine Blanko Streichholzschachteln hatte. Da jedoch die Maße der Schachteln angegeben waren und ich dicken, weißen Bastelkarton hatte, fertigte ich einfach die Schachteln in der entsprechenden Größe an. Dies war gar nicht so einfach, da ich nicht wirklich 3D denken kann. Aber mein Mann half mir dabei. Es mussten ja auch nur 5 Schachtel werden.

Ich druckte mir die Vorlage von dem DIY Blog aus. Schnitt diese aus und klebte sie auf die Schachtel. Dann stempelte ich das Wort „Einladung“ auf die Schachtel. Im Anschluss musste meine Tochter verschieden bunte Perlen aussuchen, die taten wir in eine Hälfte der Acrylkugel und klebten sie mit Alleskleber an die Schachtel.

Danach fertigte ich noch den Einladungstext und klebte diesen mit Kleber in die Schachtel. Ich suchte noch Bonbons raus und tat sie in die Schachtel.

Fertig waren die Einladungskarten.

Danke an SammyDemmy für diese tolle Idee.

gebatikte Osterbeutel als Geschenkidee

Dieses Jahr habe ich lange überlegt, was für Osterbeutelchen ich für die Kinder nähe. Da es mittlerweile 6 Kinder in der Familie sind und demnächst noch eins dazu kommt, war es gar nicht so einfach, weil derzeit meine Zeit auch wirklich begrenzt ist. In den letzten Jahren hatte ich für jedes Kind immer einen Beutel genäht, aber so eine richtig schöne Idee hatte ich dieses Jahr irgendwie nicht.

Allerdings war mein Mann vor kurzen einmal bei ALDI einkaufen, da er auch Brötchen mitbringen sollte, kam er mit einem Stoffbeutel für Brötchen wieder. Dieser kostete 0,99€. Nachdem er mir erzählte, dass für einen Papierbeutel für Brötchen auch immer Geld bezahlt werden muss, fand ich das eine super Idee (ich selbst hatte darauf noch nie geachtet).

Somit kam ich auf die Idee, ebenfalls 6 Beutel zu kaufen und diese im Anschluss als Osterbeutel zu gestalten. Allerdings wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wie.

Irgendwann kam ich auf die Idee, die Beutel zu batiken, da das meine Tochter ohnehin einmal machen wollte, konnte ich somit 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen. Die entsprechende Farbe und auch ein tolles Video dazu fand ich bei Amazon.

Zuerst wusch ich die Beutel, damit diese die Farbe besser annehmen. Da ich die Beutel im Anschluss trocknen ließ, musste ich sie vor dem Batiken nochmals nass machen.

Bei dem Batikkit waren u.a. auch Gummis, Schürzen und Handschuhe dabei.

Nachdem wir die Beutel nass gemacht hatten, knoteten wir die Gummis um die zusammen geknautschten Beutel und fingen an zu batiken.

Als wir alles bunt eingefärbt hatten, ließen wir es erstmal trocknen. Es dauerte irgendwie ganz schön lange, wahrscheinlich waren die Beutel zuvor zu nass oder wir hatten zuviel Farbe verwendet.

Nachdem alle Beutel fast trocken waren, machten wir die Gummis ab und spülten sie mit kalten Wasser aus, so das keine Farbe mehr rauskam. Im Anschluss mussten sie wieder trocknen.

Ich hing die Beutel auf die Leine und ließ sie trocknen.

Als dann alle Beutel trocken waren, nähte ich die Hasenohren, welche an die Beutel ran genäht werden sollten.

Nachdem ich die Ohren genäht hatte, nähte ich diese an die Beutel.

Dann konnte man die Beutel an den Kordeln zuziehen und fertig waren die Osterbeutel.

Jetzt mussten sie nur noch befüllt werden ….

…… nun kann Ostern kommen.

Geschenkeset für Babys

Dieses tolle Geschenkeset habe ich vor einiger Zeit zur Geburt eines Babys entworfen.

Es beinhaltete: ein Sabbertuch, ein Knistertuch und eine Schnullerkette

Baby_Set

Ich finde dieses Erstlingsset total niedlich.
Wer auch Interesse an so einem Set hat, kann sich gern mit mir in Verbindung setzten!!!

Einladungskarte zur Einschulung – Kullerkarte

Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht. Dieses Jahr war es auch bei meiner kleinen Maus soweit und sie wurde eingeschult. Ich erinnere mich noch, als sei es gestern gewesen, als sie in die Kita gekommen ist und wir wie Rotz und Wasser heulten. Und jetzt geht sie schon seit fast 4 Wochen in die Schule – Irre.

Aber ich muss echt sagen, es wurde allerhöchste Eisenbahn. Sie war soweit. Zweit Monate vorher haben wir auch den Schulranzen für sie gekauft. Ohhh war sie glücklich und aufgeregt.

Als mein Sohn damals in die Schule kam, habe ich die Einladungskarten bestellt. Dieses Mal, wollte ich sie selbst basteln, da ich auch die Kullerkarte, welche ich zum letzten Geburtstag meines Sohnes gebastelt habe, so toll fand. So eines wollte ich auch für die Einschulung basteln – nur in einer anderen Ausführung. Außerdem finde ich selbst gebastelte Karten immer viel persönlicher.

Die Karte sollte einen Bus, eine Straße und eine Schule beinhalten. Dazu benötigte ich entsprechende Vorlagen. Diese habe ich gefunden im Silhouette Design Store. Dort finde ich immer die perfekten Vorlagen – welche ich auf meinen Plotter übertrage und dann ausschneide. Außerdem haben Sie auch schon das richtige (svg) Format und ich brauch es nicht noch extra umwandeln.

Verwendete Materialien: Tonpapier, Washitape, mehrere 1-cent Stücken, Klebepads, Wolle (Band), Silikonstempel, Stempelfarbe, Plotterfolie (Samt)

Aus verschieden farbigen Tonpapier schnitt ich die Einladungskarten, die Schule, den Schulbus und die Straße in mehrfacher Ausführung aus. Um genau zu sein, sollten es 15 Einladungskarten werden. Ich muss schon sagen, das war ganz schöne Fummelarbeit. Aber es war genau das richtige für mich – ich liebe so etwas.

In die Einladungskarte schnitt ich mit dem Plotter einen Spalt, damit dort der Bus fahren kann. Als Abstandshalter nahm ich jeweils 2x -Cent Stück und mehrere Klebepads. (Ohhh weia – ich hoffe Ihr versteht das – ich bin echt kein Erklärbär, bei Fragen meldet Euch einfach!)

Auf die rechte Seite klebte ich aus verschieden kleinen Teilen die Schule als 3D Objekt auf. Und auf den unteren Abschnitt der Karte noch eine Straße, worauf der Bus entlang fahren sollte.

Aus Washi-Tape fertigte ich dann die Wimpelkette, welche ich ebenfalls mit Klebepads auf der Karte befestigte, so dass sie einen 3D-Effekt hatte.

Zum Schluss bestempelte ich dann noch die Karte mit dem Text „Hurra. Endlich Schulkind!“

Den Text für die Einladungskarte übernahm ich zum größten Teil, von der Einladungskarte von meinem Sohn damals. Das Einzige war ich änderte war das Bild. Dieses schnitt ich ebenfalls mit dem Plotter aus Samtfolie aus. Das war ganz schön fummelig.

Aber ich war unendlich zufrieden mit dem Ergebnis der Karte.

Im nächsten Beitrag zeige ich Euch die Zuckertüte – also seid gespannt!!!!