50er Jahre Kleid

Zur Taufe von meiner Nichte wollte ich mir unbedingt ein Kleid nähen – ein 50er Jahre Kleid.

Zuerst bestellte ich mir bei DaWanda schönen Stoff – Baumwollpopeline (3 Meter).
Zu diesem Zeitpunkt, hatte ich keine Ahnung, wie ich meine Vorstellung zum Kleid verwirklichen sollte.

Ich graste also das ganze Internet nach einem schönen Schnittmuster ab, allerdings ohne Erfolg. Es war mir sogar egal, ob ich dafür was zahlen musste, aber ich bekam kein Schnittmuster.

Es gab zwar welche in der Art, aber nicht das was ich mir vorstellte – Leider.

Als der Stoff dann kam, ließ ich ihn erstmal liegen, ich hatte ja keinen Plan. Ich wusste nur das das Kleid aus einem Tellerrock bestehen sollte.

Also suchte ich im Internet nach Maßen für Tellerröcke, welches ich auch fand.

Nachdem ich meine Taille und die Länge des Rockes vermessen hatte, legte ich los. Zuerst fing ich an mir einen viertel Tellerrock, in den von mir berechneten Maßen, auf Schnittmusterpapier zu zeichnen. (Die Nahtzugabe an einer Seite nicht vergessen)

Den Stoff legte ich dann doppelt aufeinander und um zeichnete den viertel Tellerrock. Dies tat ich 2x, so dass ich zum Schluss 2 halbe Tellerröcke hatte.

Diese beiden halben Tellerröcke legte ich dann rechts auf rechts aufeinander und nähte die beiden Seiten zusammen. (Der Rock sieht nach dem Zusammen nähen wie ein Teller aus.) Den Rock versäumte ich noch an der unteren Kante.

Damit war der 1. Teil des Kleides fertig.

Ich kaufte mir dann noch weißen Bündchenstoff bei DaWanda.

Den Bündchenstoff schnitt ich 2x in meiner Größe und Umfang zurecht und nähte ihn zusammen. Dieses sollte dann das Oberteil des Kleides sein.

Dann nahm ich mir den Tellerrock und nähte das Oberteil r-a-r an den Tellerrock. Ich dehnte den Bündchenstoff soweit das die Nähte (des Tellerrockes und des Oberteils) aufeinander lagen.

Zum Schluss versäumte ich den oberen Teil meines Oberteils …

… und da ist es nun mein neues Kleid!!!

Kombiniert mit einem Gürtel, war das Kleid fast perfekt.

Das einzige was noch fehlte, war ein Petticoat, allerdings werde ich über diesen erst im nächsten Beitrag berichten.

Pullover für Erwachsene

Als ich im März auf dem Türkischen Stoffmarkt war, habe ich schönen gestreiften Jerseystoff erworben.

Aus diesem Stoff wollte ich unbedingt einen Pullover nähen. Ich wollte meinen Lieblingspullover nach nähen.

Letzte Woche habe ich es dann endlich geschafft. Ich habe mir den Stoff rausgesucht und meinen Lieblingspullover als Schnittvorlage verwendet.

Da ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie einen Pullover genäht hatte, war ich sehr gespannt, ob es auch klappt.

Zuerst legte ich den Jerseystoff rechts auf rechts (r-a-r) aufeinander und um zeichnete das Vorderteil, welche genau die gleichen Maßen wie das Rückteil hat.

Dann kamen die Ärmel dran, dazu legte ich den Stoff ebenfalls r-a-r und um zeichnete einen Ärmel. Diesen schnitt ich aus, denn dieser sollte als Vorlage für den anderen Ärmel dienen.

Somit war die Vorbereitung schon mal geschafft.

Danach nähte ich das Vorderer-und das Rückteil r-a-r- an einander, die Öffnung für die Arme sparte ich dabei aus.

Auch ohne Ärmel sah der Pullover schon sehr schön aus. Was meint ihr denn dazu :-)?
Ich überlegte, als ich den Ärmellosen Pullover anzog ernsthaft, ob ich überhaupt noch die Ärmel annähen sollte. Nach langem Hin und Herr, nähte ich diese dann aber doch an den Pullover.

Dazu steckte ich den auf rechts gewendeten Ärmel, in die Ärmelöffnung des auf links gewendeten Vorder- und Rückteils. Dieses steckte ich mit Nadel fest und fing an zu nähen.
Bei dem anderen Ärmel machte ich es dann genauso.

Dann wendete ich den Pullover auf rechts und zog ihn an. Er passte – ich war überglücklich.

Zum Schluss nähte ich dann noch den Ausschnitt um.

Eigentlich wollte ich noch Bündchen an die Ärmel und den unteren Bund nähen. Aber ich fand das dieses nicht unbedingt nötig sei. Also nähte ich gar nichts mehr an dem Pullover um. Sondern ließ ihn so wie er jetzt war.

Handy Brustbeutel

Mein Schwiegervater hat mir vor ein paar Tagen die Aufgabe gegeben, für ihn eine Brusttasche fürs Handy anzufertigen. Diese benötigt er fürs Fahrradfahren, um mit dem Handy besser Musik hören zu können (Kopfhörer zu kurz).

Also bestellte ich mir ein paar Lederreste bei ebay, nahm die Maße seines Handys und fertigte den Handybeutel an

Zum Anfertigen der Tasche benötigte ich dann noch Klettverschluss und Kordel band.

Nachdem ich meine Ideen, die mir im Kopf herumschwirrten, geordnet hatte, fing ich an zu Nähen.

Mit diesem Ergebnis.

Schlauchschal

Gestern habe ich mir Chinchilla Plüsch gekauft (natürlich nur ein Imitat, es mußte kein echter Chinchilla dafür sterben :-)). Da ich den Plüsch so toll und kuschelig fand, beschloss ich mir daraus einen Schlauchschal zu nähen.

Also setzte ich mich am Abend gleich an meine Nähmaschine und fing an zu nähen. Als weiteren Stoff nahm ich noch schwarz-braunen Jerseystoff.

Ich habe ihn dann heute gleich getragen und er ist total weich und angenehm auf der Haut.