Patchworkdecke

Letztes Jahr hat meine Freundin angefangen eine Patchworkdecke für ihrer Tochter anzufertigen. Das wollte ich auch, also schnitt ich fleißig Stoffquadrate zurecht. Das machte ich immer an den wöchentlichen Nähabenden, wenn wir uns alle treffen und mehr quatschen als nähen 🙂 Das passte ganz gut.

Irgendwann verschwand meine Vorlage, welche ich dafür angefertigt hatte, so dass ich erstmal eine Pause einlegte und mich anderen Projekten widmete.

Dieses Jahr fand ich die Vorlage dann endlich wieder und ich machte weiter.

Benötigte Materialien: Baumwollstoff, Quadrate, Volumenvlies, Fleecestoff

Zum Schluß hatte ich ca. 50 gleichgroße Quadrate.

Für die Decke legte ich 20 Quadrate nebeneinander und schaute ob das passte. Bei der Decke handelt es sich um 5 Reihen á 4 Quadrate.

Dann nähte ich jeweils die 4 nebeneinander liegenden Quadrate zusammen, erst danach nähte ich die Reihen zusammen.

Als Randstoff für die Decke wählte ich einen Stoff, den ich in den Quadraten noch nicht verwendet hatte. Volumenvlies nahm ich zum Befüllen der Decke und als Unterstoff dann weißen Fleecestoff.

Wie ich weiter gemacht habe????
Das kann ich Euch leider nicht mehr sagen, denn irgendwie habe ich ein Blackout, was das betrifft, aber ich werde diesen Fall noch einmal rekonstruieren und Euch sofort das Ergebnis mitteilen. 🙂

Das Einzige was immer bei jeder Patchworkdecke gleich ist, ist dass der Rand von hinten mit dem Maratzenstich angenäht werden muss – damit die Naht nicht zusehen ist.

Hängerchen

Meine Freundin hat ein schönes Kleidchen für ihr Kind geschenkt bekommen. Das Kleid fand ich so süß, dass ich es mit nach Hause nahm und ein Schnittmuster davon erstellte.

Da ich kein Kopierpapier mehr hatte, suchte ich mir alte Zeitungen und übertrug das Schnittmuster darauf.


Verwendete Materialien: Baumwollstoff, Schrägband, Druckknöpfe

Dann nahm ich mir den süßen Bienenstoff, welcher mir vor einiger Zeit wieder in die Hände gefallen ist und schnitt das Vorder- und Rückteil des Hängerchens zurecht.

Jetzt wo ich auch weiß wie die Overlock Nähmaschine, welche ich mir letzten Sommer bei Tchibo gekauft hatte, funktioniert 🙂 geht das Nähen auch gleich viel schneller, da sie näht, versäubert und die Reste in einem Schritt abschneidet. Einfach toll – eine Prima Investition.

An der unteren Kante sowie am Hals und an den Armen fasste ich das Kleidchen noch mit Schrägband ein und befestigte an den Schultern des Kleidchens jeweils 2 Druckknöpfe zum Verschließen.

Und fertig war es!!!

PS: Wenn ihr auch mal ein schönes Kleid, eine Hose oder etwas in der Art finden solltet, was Euch gefällt, dann scheut euch nicht und versucht ein Schnittmuster zu erstellen und es nach zu Nähen. Mein Spruch lautet immer: “ Mehr als schiefgehen kann es nicht!“

Platten – Tasche

Als ich im Januar den Beitrag von der Kitatasche meines Sohnes veröffentlicht habe, bekam ich über Facebook sofort eine Anfrage zur Anfertigung einer CD Tasche.

Die Maße sollten sein: 40cm breit x 35cm hoch x 17cm tief. Am besten aus dickem Baumwollstoff in den Farben schwarz/weiß und außerdem noch gefüttert.

Verwendete Materialien: weißer und schwarzer Baumwollstoff, Volumenvlies, Gurtband, Gurtschnallen, Klettband, schwarzer Schrägband

Nach einiger Zeit hatte ich dann den Baumwollstoff zusammen, was sich gar nicht so einfach gestaltete, da ich den Stoff nicht bestellen wollte, sondern ihn vorher anfassen wollte, um zu prüfen, ob er für die Tasche geeignet ist. Dann konnte ich beginnen!

Ich fertigte erstmal eine Vorlage für die Tasche an und mir wurde jetzt erst bewußt, wie groß sie eigentlich werden sollte.

Eine Anleitung zu dieser Tasche habe ich diesmal nicht erstellt, da die Anfertigung genauso wie bei der Kitatasche war. Der einzige Unterschied war die Größe.

Mit diesem Ergebnis

Gerne fertige ich auch für Euch eine Tasche an. Interesse? Schreib mir doch einfach eine E-Mail via Kontaktformular.

Schlupfschal

Passend zur Jahreszeit, habe ich im Dezember einen Schlupfschal genäht. Unter anderem lag es natürlich auch daran, dass ich noch ein paar schön Baumwollstoffreste hatte. 🙂

Benötigte Materialien:
Baumwollstoff, Fleece

Bei dem Schlupfschal handelt es sich um einen Kinderschal. Die 2 Stoffe schnitt ich in den Maßen 58cm x 21cm (inkl. Nahtzugabe) zu. So dass er sich prima für ein Kind mit einem Kopfumpfang von max. 55cm eignet.

Diesen nähte ich dann wie in der Anleitung vom 24.01.2012 beschrieben zusammen und fertig war der Schlupfschal.

Kopfschmuck Indianer

In der OTTOBRE design Zeitschrift vom Frühjahr 01/2012 habe ich einen schönen Kopfschmuck für kleine Indianer gefunden. Diesen wollte ich eigentlich bereits im letzten Jahr nähen, allerdings war Fasching schon fast vorbei, als ich mir die Zeitung kaufte. Somit entschied ich mich den Kopfschmuck dieses Jahr zu nähen.

So sieht der Kopfschmuck aus wenn er fertig ist:

Verwendete Materialien: Baumwollstoff schwarz-weiß, Baumwollstoff verschiedene Rottöne, zweiseitige Klebeeinlage, Vlieseline, bunte Marabufedern, schwarz-weiße Federn, Gummiband, Ripsband, Glasperlen, Satinband, Baumwollkordel gewachst, Klebestreifen, Zackenschere

Vom Schnittmusterbogen kopierte ich mir die Schnittvorlage für die Stirnbandteile ab.
Diese übertrug ich dann auf den schwarz-weiß gemusterten Baumwollstoff und auf die Klebeeinlage.
Danach bügelte ich diese dann wie unten angezeigt zusammen, so dass die 6 Teile zu 2 Stirnbandteilen verarbeitet wurden.

Eines von den 2 Stirnbandteilen nahm ich mir dann und klebt

e die Federn mit Klebeband auf, damit sie beim Nähen nicht verrutschen.

Dann nähte ich die Federn auf das Stirnbandteil. Dieses gestaltete sich als ziemlich schwierig, da die weißen und die schwarzen Federn relativ dick waren und ich ca. 2x die Nähmaschinennadel wechseln musste.
Als ich es dann allerdings nach mehrmaligen Fehlversuchen, fluchen und aufgeben geschafft hatte, war ich überglücklich 🙂

Danach nahm ich dass andere Stirnbandteil und die Vlieseline und bügelte die beiden Stirnbandteile aneinander. Das Ripsband welches ich bei ebay ersteigert hatte, nähte ich auf das vordere Stirnbandteile, so dass das hintere mit fixiert wurde.
Somit war das Stirnband schon einmal fertig. Für mich war das der schwierigste Teil des Kopfschmucks.

Dann nahm ich mir Gummiband und maß den Kopfumfang meines Kindes aus. Das Gummiband nähte ich dann an das Stirnbandteil.

Als ich damit fertig war, fertigte ich die Scheiben an, welche auch als Vorlage auf dem Schnittmusterbogen war.

Für die Scheiben nahm ich 3 unterschiedlich farbige rote Baumwollstoffe und Klebeeinlage zur besseren Haftung.
Den Stoff legte ich doppelt und legte ein Stück der Klebeeinlage hinein, dann bügelte ich denn Stoff und zeichnete die Scheiben auf. Zum Schluß schnitt ich diese dann mit der Zackenschere aus.
So schnitt ich dann jeweils 2 Scheiben von jeder Größe zu.

Als ich damit fertig war, nähte ich die größte und die mittlere Scheibe auf das Endstück des Stirnbandteils und des Gummis.

Danach nahm ich mir die Bänder und die Perlen, schnitt diese auf eine Länge von ca. 30cm zu.
Auf die gewachsten Baumwollkordeln fädelte ich die unterschiedlich großen Glasperlen, wobei ich am Anfang und am Ende der aufgefädelten Perlen einen Knoten machte, damit diese nicht herunterrutschen.

Zum Schluß nähte ich die Bänder mit der kleineren Scheibe auf die mittlere Scheibe und fertig war auch schon der Kopfschmuck 🙂

Mein Sohn sieht mit dem Kopfschmuck wie „Yakari“ aus.